Europa-Zentrum

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Das Europa-Zentrum positioniert die DGAP als Impulsgeberin für eine wirkmächtige deutsche Europapolitik und für eine handlungsfähige Europäische Union. Das Zentrum will die inneren und äußeren Fliehkräfte analysieren, die auf Europa und die EU wirken, und daraus konkrete Handlungsoptionen für Entscheidungsträger:innen in Berlin und Brüssel erarbeiten. Im Fokus steht die Frage, wie sich diese Dynamiken konstruktiv für gemeinschaftliches Handeln nutzen lassen.

Thematische Schwerpunkte des Zentrums:

  • Europäische Integrationslandschaft gestalten; Allianzen und Reformagenda
  • Wirtschaftliche Resilienz und Finanzarchitektur in der EU
  • Umgang mit Rechtsaußen- und Anti-Establishment-Strömungen; Stärkung demokratischer Governance
  • Bilaterale Beziehungen als Triebfeder für europäische Integration
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Der politische und institutionelle Zusammenhalt der Europäischen Union und des ganzen Kontinents steht vor epochalen Herausforderungen. Angesichts der inneren und äußeren Fliehkräfte müssen Außen-, Innen- und Europapolitik zusammengedacht werden. Die Gestaltung der europäischen Integrationslandschaft sollte daher eine zentrale Priorität deutscher Außen- wie Europapolitik sein.

Das Europa-Zentrum leistet hierzu einen wichtigen Beitrag: Unsere Expertinnen und Experten entwickeln Vorschläge, wie sich die Handlungsfähigkeit EU – legitimiert von den Gesetzgebungsinstitutionen – stärken lässt. Dabei behalten wir auch mögliche Erweiterungen der EU und die daraus entstehenden Anforderungen an eine europäische Neuordnung im Blick.

Unser Team rückt den Fokus auf bilaterale Beziehungen als Triebfeder für europäische Integration. Die DGAP analysiert hierbei nicht nur traditionell enge Partner wie Frankreich, sondern auch Mitgliedsstaaten, die mit Blick auf die Allianzfähigkeit eine zentrale Rolle für die deutsche Europapolitik spielen.

Vor dem Hintergrund der Erfordernisse einer klimaneutralen Transformation und einer stärkeren globalen Stellung der EU widmen sich unsere Expertinnen und Experten zudem der europäischen Finanzarchitektur sowie der Rolle der Europäischen Union in der Economic Governance.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Resilienz demokratischer Institutionen und Governance. Wir untersuchen rechtsnationale und -autoritäre Deutungsmuster in zentralen EU-Mitgliedsstaaten und entwickeln Handlungsoptionen zum Umgang mit Rechtsaußen und Anti-Establishment-Strömungen.

 

Memo-Serie: Allianzen in der europäischen Integration

Die EU steht unter Druck – von außen wie von innen. Als Reaktion darauf bilden sich immer öfter Allianzen verschiedener Staatengruppen, um auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren. Diese Memo-Serie analysiert solche Allianzen aus verschiedenen Perspektiven und leitet daraus Handlungsoptionen für die deutsche ­Bundesregierung ab. 

 

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Flexible Kerne

Wie Koalitionen und Allianzen die EU handlungsfähig machen können
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Linn Selle
Josef Janning
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Expert*innen

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Mit den Zweifeln an der Verlässlichkeit der USA unter Donald Trump geraten die transatlantischen Rüstungsbeziehungen zunehmend in den Fokus. Ein strategisches Risiko, das die Bundesregierung bei künftigen Beschaffungen stärker berücksichtigen sollte.
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Umgang mit Rechtsextremen

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