Dualitäten der französischen Russlandpolitik
Dualitäten der französischen Russlandpolitik

Die Ukrainekrise als Bewährungsprobe

von Laure Delcour | Frankreich, Bilaterale Beziehungen

Für Frankreich korrelierte die Verschlechterung der Partnerschaft zwischen Russland und EU mit einer seit dem Jahr 2011 angeschlagenen bilateralen Beziehung, in der die uneinheitlichen Positionen gegenüber Syrien für Distanz sorgten. Die Krise in der Ukraine hat der florierenden französisch-russischen Wirtschaftsbeziehung ein Ende bereitet. Entscheidungen in Paris hängen nun von zwei Parametern ab: dem weiteren Verlauf des Ukrainekonflikts und dessen Auswirkungen auf Entscheidungen auf EU-Ebene.

zum thema

Analyse

Riad setzt auf Risiko
Riad setzt auf Risiko

Saudi-Arabien und der Krieg in Jemen

von Sebastian Sons | Jemen, Sicherheitspolitik

Saudi-Arabiens König Salman will mit der Militärstrategie gegen die Huthis Stärke zeigen. Doch die Intervention in Jemen spielt den Dschihadisten in die Hände – und könnte das Königshaus an der Nord- und Südgrenze in Bedrängnis bringen.

DGAP-Jahrbuch

Auf Anreize setzen, statt auf Sanktionen

Neue DGAP-Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“

DGAP | Internationale Politik/Beziehungen

Die Russland- und Ukrainekrise führt eindrücklich vor, dass sich Europas demokratische Regierungen schon in ihrer direkten Nachbarschaft mit autokratischen Staaten verständigen müssen. Welche Mittel sind dazu geeignet: Dialog, Wirtschaftsförderung oder Sanktionen? Welchen Umgang pflegen andere Demokratien mit autoritären Staaten? Diese Fragen beantwortet eine neue Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

Diskussion

Neuausrichtung der deutschen Russlandpolitik

Ansätze aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vor dem Hintergrund der Ukrainekrise

DGAP | Deutschland, Bilaterale Beziehungen

Die Ukrainekrise bedarf einer Debatte über die Neuausrichtung der deutschen Russland- und Osteuropapolitik. Die Schwächung der europäischen Ordnung durch Russland, die wachsende Entfremdung zwischen Russland und dem Westen sowie der fundamentale Vertrauensverlust in den Beziehungen verändern die Handlungsspielräume für die deutsche Politik.

Analyse

Thesen für eine neue deutsche Russlandpolitik
Thesen für eine neue deutsche Russlandpolitik

Handlungsspielräume, Ziele und neun Empfehlungen

von Stefan Meister | Russische Föderation, Bilaterale Beziehungen

Seit 2012 beobachten wir in Russland eine Versicherheitlichung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – der Konflikt mit dem Westen ist für die russische Führung systemstabilisierend geworden. Auch aufgrund der sich verschlechternden Wirtschaftslage und der Stärkung nationalistischer Kräfte besteht die Gefahr einer weiteren Destabilisierung. Um auf einen mittel- bis langfristigen Politikwechsel zu setzen, bedarf es vonseiten der deutschen und europäischen Politik einer Mischung aus Eindämmung und Kooperation.

Internationale Politik

IP im März/April: Krieg gegen Frauen
IP im März/April: Krieg gegen Frauen

Ein Schwerpunkt darüber, wie sexualisierte Gewalt ganze Gesellschaften zerstört

Dass die IS-Terrormiliz in Teilen Syriens und Iraks ein Schreckensregime errichtet hat, ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass die massenweisen Vergewaltigungen von Frauen kein „Nebeneffekt“ des Feldzugs sind. Sie sind systemisch, auch jenseits von Kriegsgebieten, so Monika Hauser, Gründerin von medica mondiale, im Interview mit INTERNATIONALE POLITIK. Über den „Krieg gegen Frauen“ berichten in der aktuellen IP außerdem die Journalisten Daniel-Dylan Böhmer, Katharina Lotter und Thomas Scheen.

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Pressemitteilung