Das nächste Europa
Das nächste Europa

Die EU als Gestaltungsmacht

Deutschland und die Europäische Union werden sich in Zukunft nicht mehr auf „soft power“ und Transformation beschränken können, um die Union, ihre Nachbarschaft und die globale Ordnung zu sichern: Die EU muss international zur Gestaltungsmacht werden und dafür politische, wirtschaftliche, militärische und technologische Machtressourcen ausbauen, argumentiert Daniela Schwarzer.

zum thema

Kompakt

Ein Dialog unter Gleichgesinnten reicht nicht
Ein Dialog unter Gleichgesinnten reicht nicht

Wie die EU ihre Kritiker erreichen will – und wie sie es schaffen könnte

von Cornelius Adebahr | Europäische Union

Die Europawahl 2019 wird zurecht als schicksalhaft für den Kontinent betrachtet. In Wahlen auf nationaler Ebene gewinnen integrationsfeindliche Kräfte an Zulauf, während europaweite Umfragen durchaus mehr Unterstützung für die Europäische Union erkennen lassen. Fraglich ist, ob dieser relative Zuspruch auch an der Wahlurne seinen Ausdruck findet. Deshalb ist wichtig, dass europäische Institutionen in Dialog treten mit den Menschen und auf ihre Kritiker gleichermaßen zugehen.

Standpunkt

Ein wenig Hoffnung in Zeiten des Handelskrieges
Ein wenig Hoffnung in Zeiten des Handelskrieges

G20-Gipfel in Argentinien

von Claudia Schmucker | Argentinien, G8/G20

Zehn Jahre nach Gründung der G20 findet zum ersten Mal ein Gipfeltreffen in Südamerika statt. Die Erwartungen sind hoch. Denn die von den USA gegen China verkündeten Strafzölle und der steigende Protektionismus belasten den Welthandel insgesamt. Die G20 müssen in Buenos Aires trotz scharfer Konfliktlinien eine Form der Verständigung finden. Ansonsten wäre das Staatenbündnis nachhaltig geschwächt.

US-Zwischenwahlen 2018

Der Pyrrhussieg der Demokraten
Der Pyrrhussieg der Demokraten

Was die Machtverschiebung im Kongress für die USA, Deutschland und Europa bedeutet

von Josef Braml, Jana Puglierin, Henning Riecke, Victoria Rietig, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer | Vereinigte Staaten von Amerika, Wahlen

Selten wurden US-amerikanische Zwischenwahlen in ganz Europa mit so hoher Aufmerksamkeit verfolgt. Zwei Jahre „America First“ unter der Präsidentschaft von Donald Trump haben das transatlantische Verhältnis insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Handel und Klimaschutz in Frage gestellt. Der Wahlausgang deutet jedoch nicht auf einen Kurswechsel im Weißen Haus hin. Innenpolitisch könnte sich der Erfolg der Demokraten als Pyrrhussieg erweisen.

Kompakt

Drohender US-Ausstieg aus dem INF-Vertrag
Drohender US-Ausstieg aus dem INF-Vertrag

Europa braucht eine neue Sicherheitsordnung

von Christian Mölling | Rüstung

Die US-Regierung möchte den INF-Vertrag zur Beschränkung von landgestützten Mittelstreckenwaffen verlassen. Die Folgen wird vor allem Europa spüren. Der Ausstieg beschleunigt den Wandel der europäischen Sicherheitsordnung. Denn Russland hat trotz des Vertrages ein nukleares Arsenal aufgebaut, mit dem es heute schnell und massiv den europäischen Kontinent angreifen kann. Deutschland sollte sich für mehr Zusammenhalt in der NATO einsetzen, Russland zur Vertragseinhaltung auffordern und die US-Bedenken aufnehmen.

Neue IP-Ausgabe

IP im November/Dezember: Amerika allein
IP im November/Dezember: Amerika allein

Warum die US-Zwischenwahlen eine entscheidende Wegmarke sind

Wenn Amerika wählt, schlägt das die ganze Welt in den Bann – dieses Mal noch stärker als sonst. Denn nur eine „Zwischenwahl“, so wie es aus europäischer Perspektive oft hieß, sind diese Kongresswahlen gewiss nicht. Gleich nach diesen Wahlen beginnt die Schlacht um das Weiße Haus. Und dann? Trump reloaded? Oder sein jähes politisches Ende? Mit diesen Fragen beschäftigen sich u.a. Stephen J. Farnsworth (Mary-Washington-Universität, Virginia), David Graham (The Atlantic), Cathryn Clüver Ashbrook (Harvard Kennedy School, Cambridge/Massachusetts) und Thomas Kleine-Brockhoff (German Marshall Fund). 

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