Irans Präsidentschaftswahl
Irans Präsidentschaftswahl

Das Nuklearabkommen polarisiert die politische Landschaft

von Cornelius Adebahr | Iran, Wahlen

Bei der Wahl am 19. Mai stimmen die Iraner faktisch auch über das Atomabkommen ab – denn wirtschaftliche Probleme stehen für die Bevölkerung zuvorderst und sind direkt mit der Umsetzung des Abkommens verbunden. Das Wahlergebnis ist auch für Irans internationales Auftreten entscheidend: Eine Wiederwahl des vergleichsweise moderaten Hassan Rohani würde der EU zumindest eine weitere Annäherung ermöglichen. Seine Abwahl durch einen Erzkonservativen würde das Verhältnis zu EU wie USA erschweren.

zum thema

Publikation

Macron: Seine drei größten innenpolitischen Herausforderungen
Macron: Seine drei größten innenpolitischen Herausforderungen

Nach der Frankreich-Wahl

von Daniela Schwarzer | Frankreich, Wahlen

Macron hat einen europäischen Wahlkampf geführt. Doch jetzt wird er sich zunächst der Innenpolitik widmen müssen. Daniela Schwarzer über die drei größten Herausforderungen.

Publikation

Kein Selbstläufer
Kein Selbstläufer

Warum Macron nicht wegen, sondern trotz seiner EU-Freundlichkeit gewählt wurde

von Claire Demesmay, Julie Hamann

Die Wahl Emmanuel Macrons zum neuen Präsidenten Frankreichs ist nicht nur für unser Nachbarland eine gute Nachricht, sondern auch für Deutschland und die deutsch-französische Zusammenarbeit. Denn Macron ist überzeugter Europäer und wünscht sich weitere Integrationsschritte, insbesondere in der Eurozone und der Verteidigungspolitik. Dass er viel von der Kooperation mit Berlin erwartet, ist kein Geheimnis.

Diskussion

Was die französische Wahl für Frankreich, Deutschland und Europa bedeutet

Early Bird Breakfast

DGAP | Frankreich, Wahlen

Die DGAP lud am 8. Mai 2017, dem Tag nach der französischen Präsidentschaftswahl, zu einem Early Bird Breakfast ein. Unter der Moderation von Dr. Claire Demesmay (Leiterin des Programms Frankreich/ deutsch-französische Beziehungen, DGAP) diskutierten Philippe Étienne (Botschafter der Französischen Republik in Berlin), Wilfried N'Sondé (Autor, Paris), Britta Sandberg (Ressortleiterin Ausland, DER SPIEGEL) und Dr. Daniela Schwarzer (Otto Wolff-Direktorin des Forschungsinstituts, DGAP) über die Auswirkungen der französischen Wahl und damit verknüpfte Herausforderungen für Frankreich, Deutschland und Europa.

Gastbeitrag

Die Mär vom bösen Westen
Die Mär vom bösen Westen

von Sarah Pagung | Russische Föderation, Internationale Politik/Beziehungen

Wladimir Putins Machtsystem versucht seine Stabilität und Legitimität zu erhalten, indem es „den Westen“ schlechthin zum Feindbild stilisiert. Das funktioniert kurzfristig, birgt aber auf längere Sicht schwere Gefahren für Russland und seine Machteliten.

Kurzanalyse

Die Transformation der Türkei zum Ein-Mann-Staat
Die Transformation der Türkei zum Ein-Mann-Staat

Der Entwurf zur Verfassungsreform bedroht Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Pluralismus

von Laura Lale Kabis-Kechrid | Türkei, Politisches System

Der AKP-Entwurf zur Verfassungsänderung sieht eine drastische Verschiebung der exekutiven Befugnisse zugunsten des Staatspräsidenten vor. Selbst ohne die notwendige Zustimmung im Referendum am 16. April wäre die Einführung des Präsidialsystems Erdoğans oberste Priorität geblieben. Die EU könnte trotz ihrer beschränkten Einflussmöglichkeiten zumindest das Ausmaß der autokratischen Ausprägung dieses Systems eindämmen – vor allem in ihrer Funktion als weiterhin wichtigster Handelspartner der Türkei.

Frankreich-Blog

  • Wie wählt Frankreich? Die DGAP und der Deutsch-französische Zukunftsdialog begleiten den Wahlkampf mit Beobachtungen, Analysen und Meinungen.

 

Veranstaltungen
DGAP in den Medien
  • In Saudi-Arabien „America-First-Strategie“ umsetzen

    20. May 2017 - 0:00 | Interview mit Sebastian Sons | Deutschlandfunk, Handelsblatt, Wiener Zeitung

    Sebastian Sons erklärt in einem Interview des Deutschlandfunks, warum Donald Trump nach Saudi-Arabien gereist ist.

  • Rouhani alles andere als ein Reformer

    20. May 2017 - 0:00 | Interview mit Ali Fathollah-Nejad | Tagesschau24.de, Arte und Deutsche Welle

    Mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen im Iran erklärt Ali Fathollah-Nejad die Lage im Land bei Tagesschau24.

  • Der Iran ist fragiler als es scheint

    18. May 2017 - 0:00 | Gastbeitrag von Ali Fathollha-Nejad | Deutschlandfunk Kultur, 3sat, detektor.fm

    Bei Deutschlandfunk bilanziert Ali Fathollah-Nejad die Präsidentschaft von Hassan Rohani und fordert einen Kurswechsel.

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Pressemitteilung