Trump in der neuen Weltunordnung
Trump in der neuen Weltunordnung

von Daniela Schwarzer | Vereinigte Staaten von Amerika, Internationale Politik/Beziehungen

Mit Präsident Trump scheinen sich die USA endgültig von ihrer Rolle als Hüter und Garant der globalen Ordnung zu verabschieden. Die internationalen Organisationen, der westliche Wertekanon und die Errungenschaft des Völkerrechts waren dem US-Präsidenten in seiner Antrittsrede keinen Kommentar wert, auch die NATO erwähnte er nicht. Berlin steht vor der schwierigen Aufgabe, gegenüber den USA und innerhalb der EU entschieden Führung zu beweisen.

zum thema

Dossier

Die Polarisierung der amerikanischen Politik
Die Polarisierung der amerikanischen Politik

Dossier zur Amtsübernahme von Donald Trump

Nach einem für Viele überraschenden Wahlausgang und einer teilweise irritierenden und verwirrenden Übergangsphase wurde Donald J. Trump am 20. Januar 2017 als 45. Präsident in sein Amt eingeführt. Was bedeutet Trumps Präsidentschaft für die zukünftige Politik der USA? Welche politischen Projekte wird er sich als erstes vornehmen und welche Forderungen werden dabei auf die Verbündeten und Partner der USA zukommen?

Internationale Politik

Neue Deals für den Alten Kontinent
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Statt abzuwarten, was Trump außenpolitisch will, sollte Europa Initiative zeigen

von Daniela Schwarzer | Vereinigte Staaten von Amerika, Transatlantische Beziehungen

Mit einem Präsidenten Donald Trump erwartet Europa ein Amerika, das Außenpolitik danach bemisst, was den eigenen Interessen dient und mit wem es zu vorteilhaften Abkommen gelangen kann. Doch nicht reaktive Schadensbegrenzung ist das Gebot der Stunde. Die EU muss ihr Schicksal in die Hand nehmen und sich wieder in eine Position der Stärke bringen.

Kurzanalyse

Das neue Misstrauen gegenüber Freihandelsabkommen
Das neue Misstrauen gegenüber Freihandelsabkommen

Eine effektive EU-Handelspolitik braucht das Vertrauen der Bevölkerung

von Claudia Schmucker | Welthandel

Die EU läuft Gefahr, ihre handelspolitische Handlungsfähigkeit zu verlieren. Das haben die Debatten um TTIP und CETA gezeigt. Ein Grund für den gesellschaftlichen Widerstand ist ein Vertrauensverlust der Bevölkerung in die EU-Institutionen und in die USA. Vertrauensbildende Maßnahmen sind vonnöten, damit die EU in künftigen Freihandelsverhandlungen glaubwürdig auftreten kann. Dies gilt auch für ihre Verhandlungen mit Japan, Indien, Mexiko und zahlreichen weiteren Staaten.

Analyse

Für eine kooperative Strategie in der Eurozone
Für eine kooperative Strategie in der Eurozone

Zentrifugale Kräfte bekämpfen

von Jacques Le Cacheux | Europäische Union

Die Eurostaaten driften nach der Staatsschuldenkrise immer weiter auseinander. Vor allem südeuropäische Länder leiden noch immer unter hoher Arbeitslosigkeit und einer sinkenden Beschäftigungsquote. Strukturanpassungsmaßnahmen haben dieser Entwicklung nichts entgegengesetzt sondern sie sogar verschärft. Die EU muss neue Strategien für nachhaltiges Wachstum und eine gesteigerte Arbeitsproduktivität verfolgen.

Ein Land im Kampf – Frankreich und der Terrorismus
Ein Land im Kampf – Frankreich und der Terrorismus

Herausforderungen für Deutschland und Europa

von Claire Demesmay, Ronja Kempin | Frankreich, Sicherheitspolitik

Seit den Anschlägen im November 2015 befindet sich Frankreich im „Krieg gegen den internationalen Terrorismus“. Es führt diesen Kampf mit einer Intensität, die hierzulande unterschätzt wird. Repressive Maßnahmen bestimmen derzeit die Innenpolitik, im Ausland führt Paris zwei Militäroperationen durch. Meint es Deutschland mit seinem Versprechen einer „vollen Unterstützung“ Frankreichs ernst, sollte es vor allem bei europäischen Antiterrormaßnahmen und Projekten zur Entradikalisierung helfen.

Frankreich-Blog

  • Wie wählt Frankreich? Die DGAP und der Deutsch-französische Zukunftsdialog begleiten den Wahlkampf mit Beobachtungen, Analysen und Meinungen.

 

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