Dualitäten der französischen Russlandpolitik
Dualitäten der französischen Russlandpolitik

Die Ukrainekrise als Bewährungsprobe

30.03.2015 | von Laure Delcour | Frankreich, Bilaterale Beziehungen

Für Frankreich korrelierte die Verschlechterung der Partnerschaft zwischen Russland und EU mit einer seit dem Jahr 2011 angeschlagenen bilateralen Beziehung, in der die uneinheitlichen Positionen gegenüber Syrien für Distanz sorgten. Die Krise in der Ukraine hat der florierenden französisch-russischen Wirtschaftsbeziehung ein Ende bereitet. Entscheidungen in Paris hängen nun von zwei Parametern ab: dem weiteren Verlauf des Ukrainekonflikts und dessen Auswirkungen auf Entscheidungen auf EU-Ebene.

zum thema

Nachwuchsförderung

Deutsch-französischer Zukunftsdialog

Seminar in Leipzig

Frankreich, Bilaterale Beziehungen

Wie kann die Krise in der Eurozone trotz unterschiedlicher Wirtschaftsmodelle überwunden werden? Wie verändern sich die deutsch-russischen und französisch-russischen Beziehungen im Zuge des Ukrainekonflikts? Wie hat dieser Konflikt die ukrainische Zivilgesellschaft verändert? Diese außen- und europapolitischen Fragen standen im Zentrum des dreitägigen Auftaktseminars des neunten Jahrgangs des Deutsch-französischen Zukunftsdialogs in Leipzig.

Analyse

Marokkos beachtenswerter Reformprozess
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Die Verfassungsreform aus dem Jahr 2011 hat strukturveränderndes Potenzial

von Sigrid Faath | Marokko, Reform

In Marokko findet seit mehreren Jahren ein beachtenswerter Reformprozess statt, den die internationale Öffentlichkeit angesichts der Entwicklungen seit 2011 in Syrien, Libyen und Ägypten nur am Rande wahrgenommen hat. Kern dieses Reformprozesses ist die modifizierte Verfassung von 2011, die zahlreiche Ansätze zur demokratischen Institutionenbildung, mehr Partizipation der Bürger, zur Verankerung von Menschenrechten und zur umfassenden Entwicklung des Landes liefert.

Analyse

Riad setzt auf Risiko
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Saudi-Arabien und der Krieg in Jemen

von Sebastian Sons | Jemen, Sicherheitspolitik

Saudi-Arabiens König Salman will mit der Militärstrategie gegen die Huthis Stärke zeigen. Doch die Intervention in Jemen spielt den Dschihadisten in die Hände – und könnte das Königshaus an der Nord- und Südgrenze in Bedrängnis bringen.

DGAP-Jahrbuch

Auf Anreize setzen, statt auf Sanktionen

Neue DGAP-Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“

DGAP | Internationale Politik/Beziehungen

Die Russland- und Ukrainekrise führt eindrücklich vor, dass sich Europas demokratische Regierungen schon in ihrer direkten Nachbarschaft mit autokratischen Staaten verständigen müssen. Welche Mittel sind dazu geeignet: Dialog, Wirtschaftsförderung oder Sanktionen? Welchen Umgang pflegen andere Demokratien mit autoritären Staaten? Diese Fragen beantwortet eine neue Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

Internationale Politik

Steht die Eurozone vor dem Grexit?

Der IWF will Griechenland bei der Kredit-Rückzahlung keinen Aufschub mehr gewähren, die EU pocht auf handfeste Reformen. Doch die Syriza-Regierung zockt weiter und sucht nach neuen Geldgebern, etwa in Moskau. Finden Brüssel und Athen noch einen Ausweg aus der Krise? Was würde ein Austritt Griechenlands aus dem Euro-Raum bedeuten? Darüber schreiben u.a. der Europa-Parlamentarier Elmar Brok, die Journalisten Majid Sattar und Richard Fraunberger und der Ökonom Anders Åslund in der aktuellen IP. 

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