Unter neuen Vorzeichen
Unter neuen Vorzeichen

Transformationsprozesse und Kooperationsmodelle in den deutsch-französischen Energiebeziehungen

von Franca Diechtl, Severin Fischer | Frankreich, Klima- und Energiepolitik

Deutschland und Frankreich haben sich entschieden, neue Wege in der Energiepolitik einzuschlagen. Mit der Energiewende beziehungsweise der „transition énergétique“ wollen sie ihren jeweiligen Energiemix nachhaltig transformieren. Bei allen Unterschieden in der politischen Herangehensweise an den Energiesektor in der Vergangenheit – und bis heute – führen die derzeitigen energiepolitischen Zielsetzungen nun dazu, dass beide Länder neue Kooperationsmöglichkeiten im Energiebereich ausloten.

zum thema

Rede

Deutschland als „europäische Orientierungsmacht“

Norbert Röttgen über Erwartungen an die deutsche Außenpolitik

DGAP | Deutschland, Internationale Politik/Beziehungen

Der Ukraine-Russland-Konflikt, der Staatenzerfall in Nordafrika und die innere Erosion der Europäischen Union – diese drei Ordnungserschütterungen identifiziert der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages als die größten Herausforderungen für deutsche und europäische Außenpolitik. Bei einem Vortrag anlässlich des 60-jährigen Bestehens der DGAP erklärte der CDU-Politiker, welche Erwartungen sich hieraus an die deutsche Außenpolitik stellen.

Veranstaltung

Riga and Beyond. Zukunft für die Östliche Partnerschaft der EU

Erwartungen an das Gipfeltreffen in Riga und langfristige Strategien

DGAP

Die Ukraine-Krise offenbarte die Mängel der Politik der Östlichen Partnerschaft, die darauf abzielt, die sechs östlichen Nachbarländer politisch und ökonomisch an die EU heranzuführen. Die DGAP und der European Council on Foreign Relations (ECFR) veranstalteten mit Unterstützung des schwedischen Außenministeriums eine Podiumsdiskussion im Vorfeld des Gipfeltreffens der Östlichen Partnerschaft am 21. und 22. Mai 2015.

Rede und Interview

Der europäische Blick vom Westlichen Balkan

Montenegros Erfahrungen

DGAP | Balkan, NATO

Der Premierminister von Montenegro, Milo Đukanović, sprach am 7. Mai in der DGAP. Seit dem erfolgreichen Unabhängigkeitsreferendum im Jahr 2006 ist Montenegro darum bemüht, sich als eigenständiger Staat im Westlichen Balkan zu etablieren. Mit seinen Beitrittsgesuchen zu EU und NATO hat sich das Land klar pro-europäisch positioniert. Was erhofft sich Montenegro von der euro-atlantischen Integration? Welche Probleme stellen sich auf dem Weg dorthin?

Analyse

Wie geht es weiter in Europa – eine zweite Chance für Helsinki?
Wie geht es weiter in Europa – eine zweite Chance für Helsinki?

Das Weltkriegsgedenken sollte auch über die deutsch-russischen Beziehungen von heute nachdenken lassen

von Stefan Meister | Russische Föderation, Bilaterale und multilaterale Abkommen

Die Nachkriegsordnung war geprägt von der Neuverteilung Europas in Einflusszonen: Europas Osten verschwand hinter dem Eisernen Vorhang und tauchte 1989 wieder auf. Aus deutscher Sicht ermöglichte vor allem die Schlussakte von Helsinki 1975 einen Dialog mit der Sowjetunion und trug damit zum Ende des Ost-West-Konflikts bei. Während Russland heute erneut die Einteilung in Einflusssphären fordert, möchte die deutsche Seite die kollektive Sicherheit von „Helsinki“.

Nachwuchsförderung

Demokratische Institutionen stärken

Auftakt des TRAIN-Programms 2015 in Belgrad

Belgrad | Balkan

Die Stärkung demokratischer Institutionen im EU-Beitrittsprozess steht im Fokus des diesjährigen TRAIN-Programms. Vom 19.-22. April 2015 kamen die zwölf teilnehmenden Think-Tank-Vertreterinnen und Vertreter aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien erstmalig zusammen, um ihre Forschungsvorhaben zu diskutieren und Strategien zur effektiven Teilhabe am nationalen und europäischen Politikdialog gemeinsam zu entwickeln.

Veranstaltungen

DGAP in den Medien

Pressemitteilung