Der Nichtverbreitungsvertrag zwischen 2010 und 2015
Der Nichtverbreitungsvertrag zwischen 2010 und 2015

Westliche Nichtnuklearwaffenstaaten könnten bei Blockaden vermitteln

von Sascha Knöpfel | Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen

Im Vorfeld der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags in 2015 sind die Diskussionen über derzeitige und zukünftige Umsetzung des Vertragswerks in vollem Gange. Die unterschiedlichen Argumentationen der Akteure versperren den Weg; eine stärkere Rolle Deutschlands und anderer westlicher Nichtnuklearwaffenstaaten kann in dieser Patt-Situation Fortschritt bis 2015 und darüber hinaus ermöglichen.

zum thema

Standpunkt

Wir dürfen die Annexion der Krim nicht einfach hinnehmen!
Wir dürfen die Annexion der Krim nicht einfach hinnehmen!

Ließe man Russlands Präsident Putin gewähren, hätte dies verheerende Folgen für die internationale Politik

von Jana Puglierin | Ukraine, Sicherheitspolitik

Russland hat in der Krim zunächst vollendete Tatsachen geschaffen. Im Westen erntet Präsident Putin dafür nicht nur Kritik, sondern auch erstaunlich viel Akzeptanz. Zwei deutsche Altbundeskanzler äußerten Verständnis für sein Vorgehen. Diese Verständnisrhetorik ist vollkommen fehl am Platz, mahnt Jana Puglierin, lässt sie doch außer Acht, welch verheerende Folgen der Streit um die Krim für die internationale Politik nach sich zieht.

Analyse

Ein neuer humanitärer Interventionismus?
Ein neuer humanitärer Interventionismus?

Der Völkermord in Ruanda läutete das Ende der traditionellen französischen Afrika-Politik ein

von Tobias Koepf | Ruanda, Humanitäre Intervention

Der Völkermord in Ruanda und der französische Militäreinsatz in dem Land jähren sich 2014 zum zwanzigsten Mal. Für die traditionelle französische Afrika-Politik bedeutete der blutige Konflikt das Ende. Ging es Paris zuvor in erster Linie darum, den Status quo im eigenen „Hinterhof“ zu erhalten, beruft man sich bei Militäreinsätzen auf dem Nachbarkontinent seither verstärkt auf humanitäre Motive.

Veranstaltung

Albanien – EU-Kandidatenstatus am Horizont

Der albanische Ministerpräsident Edi Rama über die Reformanstrengungen seines Landes und die Bedeutung der europäischen Perspektive für den westlichen Balkan

DGAP | Albanien

Im Juni entscheidet der Europäische Rat erneut über die Verleihung des Kandidatenstatus an Albanien. Dieser scheint, nachdem die Parlamentswahlen im vergangen Jahr weitgehend internationalen Standards entsprachen, in greifbarer Nähe. In seiner Rede betonte Rama, dass die Aussicht auf den EU-Kandidatenstatus ein zentraler Anreiz für weitreichende Reformen in Albanien sei.

Veranstaltung

Immer noch Vorreiter? Der Einfluss der EU-Klimadiplomatie in der Welt

Brussels Briefing mit Rebecca Harms, Miguel Berger und Oliver Geden

DGAP | Europäische Union

Wie hat sich die Klimaschutzdebatte auf EU-Ebene seit Ausbruch der Wirtschafts- und Schuldenkrise in Europa gewandelt? Wie viel Gestaltungsmöglichkeit besitzen deutsche und europäische Außenpolitik im Rahmen internationaler Klimaverhandlungen? Drei Experten aus Politik und Forschung diskutierten diese Fragen in der DGAP.

Analyse

Das System Karsai
Das System Karsai

Afghanistans Präsident hat seine Machtbasis rigoros ausgebaut und ist auf Konfrontationskurs mit den USA gegangen

von Behrooz Abdolvand, Konstantin Winter | Afghanistan, Sicherheitspolitik

Nach zwölf Jahren ISAF-Mission ist Afghanistan von Stabilität weit entfernt. Doch Präsident Hamid Karsai lehnt eine Verlängerung der Sicherheitsabkommen mit den USA und der NATO ab. Das Verhältnis zwischen Washington und Kabul ist angespannt wie nie. Während die USA in der Region militärisch präsent bleiben wollen, geht es Präsident Karsai kurz vor seinem Amtsende um Machtsicherung für den paschtunischen Bevölkerungsteil. Die Autoren zeigen, welche Optionen Afghanistan im Schlüsseljahr 2014 hat.

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Pressemitteilung