Polens Staatssekretär Szczerski im Gesprächskreis Polen

„Die deutsch-polnischen Beziehungen werden in Polen nicht infrage gestellt. Hoffentlich auch nicht in Deutschland.“

DGAP | Polen, Europäische Union

Polens Staatssekretär Krzysztof Szczerski beschwor bei seinem Besuch bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) die deutsch-polnische und europäische Zusammenarbeit, mahnte aber auch, dass Respekt und die Anerkennung gegenseitiger Werte für die Kooperation beider Staaten wesentlich seien. Der Kabinettschef des polnischen Präsidenten sprach im Gesprächskreis Polen der DGAP und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, den am Dienstag über 150 Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Öffentlichkeit besuchten. Das Gespräch wurde vom GK Polen-Vorsitzenden Markus Meckel moderiert.

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Kurzanalyse

Ohne Konsens und ohne Widerstand
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Macrons Arbeitsrechtsreform ist nur ein Etappensieg

von Julie Hamann | Frankreich, Reform

Emmanuel Macron reformiert das französische Arbeitsrecht ohne heftige Gegenreaktionen. Dennoch ist sein Vorgehen problematisch: Immer mehr Franzosen fürchten soziale Einschnitte durch seine liberalen Reformen. Macron muss zeigen, dass er keine Politik vor allem für Privilegierte betreibt. Zudem wird ihm ein Mangel an offener Debatte vorgeworfen. Diese Einsicht scheint im Elysée-Palast anzukommen: Seit Kurzem verändert Macron seine Kommunikation und tritt mehr als Erklärer seiner Politik auf.

Publikation

Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung

Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken

von Josef Braml, Claire Demesmay, Dina Fakoussa, Ali Fathollah-Nejad, Wilfried Jilge, Laura Lale Kabis-Kechrid, Stefan Meister, Christian Mölling, Jana Puglierin, Henning Riecke, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Svenja Sinjen, Sebastian Sons, Sarah Wohlfeld | Deutschland, Internationale Politik/Beziehungen

Die neue Bundesregierung wird ab Herbst 2017 im nationalen wie im europäischen Rahmen wichtige Entscheidungen treffen müssen. DGAP-ExpertInnen skizzieren für zwölf Themenfelder, wo Deutschland jeweils außenpolitisch steht, mit welchen Partnern die Bundesregierung welche Interessen verfolgen sollte und mit welchen Zielen anderer Akteure diese kollidieren könnten.

Standpunkt

Trumps Nicht-Regierungs-Organisation
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Strategische Staatsdemontage hinter vermeintlichem Chaos

von Josef Braml | Transatlantische Beziehungen

US-Präsident Trumps Handeln wirkt auf viele Beobachter impulsiv und erratisch. Dennoch zeigt es in seiner vermeintlichen Inkohärenz eine klare Linie und ein klares Ziel: Es geht darum, die Rolle des Staates in den USA radikal zu beschneiden. Er könnte damit durchkommen – trotz der vehementen Kritik, die ihm insbesondere seit den Zwischenfällen in Charlottesville aus Wirtschaft und Gesellschaft entgegenschallt.

Internationale Politik

IP im September/Oktober: Lösung in Sicht
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Wie sich die Flüchtlingskrise bewältigen ließe

„Willkommenskultur“ gegen „Abriegelung“: Nicht einmal die Diskussion um die Finanzkrise in der Eurozone hat so tiefe Risse im EU-Gefüge offenbart wie die Frage einer fairen Verteilung von Flüchtenden. „Will man das Land mit diesem Problem wirklich alleine lassen?“, fragt Italiens Ex-Premier Romano Prodi. Und der Architekt des Türkei-Deals Gerald Knaus erklärt, wie eine Strategie aussehen könnte, die moralisch und rechtlich vertretbar ist, die Zahl der Ankommenden senkt, das Sterben im Mittelmeer beendet und den Wählern vermittelbar ist.

Standpunkt

Eine Revolution für Europas  Rüstungsindustrie
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Paris und Berlin wollen gemeinsam ein europäisches Kampfflugzeug entwickeln

von Claudia Major, Christian Mölling | Sicherheitspolitik

Mit einem Paukenschlag haben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel die deutsch-französische Partnerschaft in der Verteidigung auf die nächste Stufe gehoben, als sie am 13. Juli den Bau eines gemeinsamen Kampfflugzeuges verkündet haben. Dies ist das größte vorstellbare Rüstungsprojekt, das derzeit in Europa möglich ist. Es soll langfristig die aktuellen Kampfflugzeug-Flotten beider Länder ersetzen und ist offen für die Beteiligung anderer, vor allem europäischer Nationen.

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