Die Sackgasse der deutschen Ostpolitik
Die Sackgasse der deutschen Ostpolitik

Wie die Bundesregierung ihre eigene Russland- und Ukrainepolitik torpediert

von Stefan Meister | Russische Föderation, Rohstoffe & Energie

Nachdem sich Frankreich und andere EU-Mitgliedstaaten über neue EU-Vorschriften für das umstrittene Projekt Nord Stream 2 geeinigt haben, scheint der Weg frei für den Bau der Pipeline. Trotzdem irrt sich die Bundesregierung, wenn sie glaubt, damit die Kritiker zu befrieden. Deutschland hat von Anfang an unterschätzt, welchen Imageschaden dieses Projekt anrichten wird.

zum thema

Kompakt

Abschreckung und Rüstungskontrolle
Abschreckung und Rüstungskontrolle

Europas Sicherheit ohne INF-Vertrag: Politische und strategische Handlungsoptionen für Deutschland und die NATO

von Christian Mölling, Heinrich Brauß | Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen

Als Reaktion auf Russlands Bruch des INF-Vertrags werden die USA das Abkommen verlassen. Damit entfällt ein zentraler Pfeiler europäischer Sicherheit. Gleichzeitig wächst Russlands Bedrohungspotenzial durch Mittelstreckenwaffen: Sie teilen die NATO in zwei Sicherheitszonen und könnten Moskau Eskalationsdominanz verleihen. Deutschland und die NATO sollten ihre verteidigungspolitischen Optionen überprüfen. Die Einheit der NATO und die Ergänzung von Abschreckung durch Dialog gegenüber Moskau sind wesentlich.

Report

Moving EU Civilian Crisis Management Forward
Moving EU Civilian Crisis Management Forward

More Capable, More Flexible, More Responsive

European Union, Sicherheitspolitik

The security environment of the European Union (EU) has changed dramatically over the past decade. New complex conflicts have erupted in the EU’s neighborhood, including Ukraine, Syria, Libya and Yemen, while long-standing conflicts such as Iraq and Afghanistan persist. Moreover, the rule-based world order has been increasingly fragmenting over the last years, and is facing a rise of interest-based foreign policy resting on power and deterrence.

forsa-Studie

Unternehmen wollen mehr Europa
Unternehmen wollen mehr Europa

Vereinigtes Königreich, Europäische Union

Die Wirtschaft in Deutschland bekennt sich zu Beginn des wichtigen Europawahljahres 2019 eindeutig zur Europäischen Union. Nach einer Forsa-Studie im Auftrag der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY, der DGAP und des DIW ist eine Mehrheit der Unternehmen dafür, mehr wirtschafts- und finanzpolitische Kompetenzen auf die europäische Ebene zu übertragen. Neben dem Brexit betrachten die Unternehmen den fehlenden Zusammenhalt in der EU und den wachsenden Nationalismus als die größten Herausforderungen für Europa.

Statement

Schicksalsjahr für Europa
Schicksalsjahr für Europa

von Daniela Schwarzer, Guntram B. Wolff, Marcel Fratzscher | Europäische Union

Der Brexit, Krise in Frankreich und Italien – Europa ist in einem schlechten Zustand. Es ist Zeit, sich auf die Stärken des Kontinents zu besinnen, meinen Marcel Fratzscher, Daniela Schwarzer und Guntram Wolff.

Ausschreibung

Jetzt bewerben für das Goerdeler-Kolleg für Good Governance 2019/2020
Jetzt bewerben für das Goerdeler-Kolleg für Good Governance 2019/2020

Berufsbegleitende Weiterbildung in Good Governance und Public Innovation

Osteuropa, Staat und Gesellschaft

Die Ausschreibung für das Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg für Good Governance 2019/2020 ist online! Seit vielen Jahren fördert die DGAP in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung engagierte Führungskräfte, die sich für verantwortliches Handeln im Sinne des Gemeinwohls einsetzen. Bis zum 18. Februar 2019 können sich aktuelle und zukünftige Führungskräfte aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, Russland, der Türkei und der Ukraine für das deutschsprachige Weiterbildungsprogramm bewerben.

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