Donald Trump ist nicht das Problem
Donald Trump ist nicht das Problem

Trump ist der populistische Ausdruck grundlegender Defizite liberaler Demokratien. Diese Probleme hat auch Deutschland.

von Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, Wahlen

Wer die kometenhaften Aufstiege Donald Trumps in den USA und der AfD in Deutschland vergleicht, wird Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede erkennen. Gemeinsam ist die Unzufriedenheit mit der politischen Klasse. Die liberale Demokratie steht unter Druck. Der Staat schafft es nicht mehr, weder in Amerika noch in Europa, seinen Bürgern das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

zum thema

Buchveröffentlichung

Frankreich und Deutschland – Bilder, Stereotype, Spiegelungen
Frankreich und Deutschland – Bilder, Stereotype, Spiegelungen

Die Wahrnehmung des Nachbarn in Zeiten der Krise

von Claire Demesmay, Christine Pütz, Hans Stark | Frankreich, Bilaterale Beziehungen

Bilder verdeutlichen die wechselseitige Wahrnehmung in den Partnerländern. Seit dem Krisenjahr 2008 transportieren sie verstärkt Kritik, Vorurteile und Klischees. In der Betrachtung politischer und medialer Debatten lässt sich entdecken, welchen Mustern die Wahrnehmung folgt. Die Motivation, bestimmte Stereotype zu bemühen, ist auch in Analysen politischer Einzelthemen nachvollziehbar.

Fünf Fragen

Frankreichs Arbeitsmarktreform
Frankreichs Arbeitsmarktreform

Was will die Reform und weshalb protestieren die Bürger?

von Lia Börsch | Frankreich, Sozialpolitik

Anfang Mai 2016 berät das französische Parlament über eine neue Arbeitsmarktreform. Sie soll eine Flexibilisierung des Arbeitsrechts bringen. Bisher hat sie jedoch vor allem eines bewirkt: Heftige Proteste. Frankreich kämpft mit einer hohen Staatsverschuldung, geringer Wettbewerbsfähigkeit und einer steigenden Arbeitslosenquote von 10,2 Prozent.

Publikationsreihe

Der Einfluss des Kremls in Ungarn
Der Einfluss des Kremls in Ungarn

Russlands nicht-militärische Einflussnahme in Europa – die Länderstudie zu Ungarn

von Dániel Hegedüs | Mittel- und osteuropäische Länder, Medien/Information

Russland hat dank seiner engen Beziehungen zu Viktor Orbáns Fidesz-Partei einen einzigartigen Zugang zur Regierung eines EU-Staats, der wertvoller ist als alle seine Verbindungen zu rechtsextremen EU-skeptischen Parteien wie etwa der ungarischen Jobbik-Partei. Moskau schätzt das destabilisierende Potenzial der ungarischen Regierung auf EU- und NATO-Ebene. Im Gegenzug profitieren die ungarischen Machthaber von der wirtschaftlichen Kooperation mit Russland.

Veranstaltung

Italien und Deutschland als gemeinsame Impulsgeber für Europa

Zweites „Italienisch-Deutsches Dialogforum“ in Turin

Italien, Bilaterale Beziehungen

Am 13. April kamen hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Kultur und Medien aus Italien und Deutschland in Turin zusammen, um im Rahmen des zweiten „Italienisch-Deutschen Dialogforum“ gemeinsam die Bereiche Migration, digitale Agenda und europäische Nachbarschaftspolitik zu diskutieren.

Länderporträt

IP-Länderporträt im März/April: In or Out?
IP-Länderporträt im März/April: In or Out?

Großbritannien vor dem EU-Referendum

Beim EU-Gipfel Mitte Februar einigte sich der britische Premier David Cameron mit den übrigen EU-Staaten auf ein Reformpaket, das seinem Land mehr Rechte innerhalb der Union einräumt. Nun ist es an den Briten, in einem Volksentscheid am 23. Juni abzustimmen, ob man in der EU bleiben will oder nicht.  Brauchen die Briten die EU, braucht die EU die Briten?, fragen im aktuellen IP-Länderporträt u.a. Mark Leonard, (ECFR, London), und Roger Bootle von der Londoner Consultingfirma Capital Economics.

Veranstaltungen
DGAP in den Medien
Pressemitteilung