Neue Ostpolitik – entspannen, eindämmen, abschrecken?

DGAP | Russische Föderation, Sicherheitspolitik

Anlässlich der Vorstellung des Friedensgutachtens 2017 in der DGAP diskutierten Vertreter deutscher Friedensforschungsinstitute mit Gernot Erler, dem Russland-Beauftragten der Bundesregierung, über die Notwendigkeit einer neuen Russland- und Osteuropapolitik. Dr. Stefan Meister (DGAP) und Dr. Bruno Schoch (HSFK) moderierten das Gespräch. Sie können die Keynote von Gernot Erler hier im Wortlaut nachlesen. Die Hauptdiskussion stellen wir Ihnen als Audiodatei zum Nachhören weiter unten im Beitrag zur Verfügung.

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Analyse

Deutschland als europäische Führungsmacht
Deutschland als europäische Führungsmacht

Die Sicht aus Frankreich, Griechenland und Polen

von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Julian Rappold | Deutschland, Europäische Union

Gemeinsam mit dem Proeuropäer Emmanuel Macron könnte die Bundesregierung die Situation in der EU stabilisieren und verbessern. Doch um konstruktiv arbeiten zu können, braucht Deutschland größeres Vertrauen vonseiten seiner europäischen Schlüsselpartner. Um den Vorwurf der Dominanz und der Alleingänge zu entkräften, sollte die Bundesregierung nicht nur aktiv Zusammenarbeiten anbieten und ihre Partner stärker aufwerten. Auch wirkliche Kompromisse sind unumgänglich.

 

Die DGAP trauert um Hans-Peter Schwarz
Die DGAP trauert um Hans-Peter Schwarz

Als einer der wichtigsten Zeithistoriker und als Chronist der Bundesrepublik Deutschland prägte und inspirierte Hans-Peter Schwarz als Mitglied des Präsidiums und des wissenschaftlichen Direktoriums über viele Jahre maßgeblich die DGAP. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie.

Gastbeitrag

Angela Merkel spricht das Offenkundige aus: Europa muss sich auf seine eigenen Kräfte besinnen
Angela Merkel spricht das Offenkundige aus: Europa muss sich auf seine eigenen Kräfte besinnen

von Jana Puglierin | Europa, Transatlantische Beziehungen

Die Rede der Bundeskanzlerin in München signalisiert keine Abkehr von den USA. Als sie sagte, dass die Europäer ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen müssten, plädierte sie vor allem für eine stärkere EU und ein aktiveres Deutschland.

Gastbeitrag

Die Mär vom bösen Westen
Die Mär vom bösen Westen

von Sarah Pagung | Russische Föderation, Internationale Politik/Beziehungen

Wladimir Putins Machtsystem versucht seine Stabilität und Legitimität zu erhalten, indem es „den Westen“ schlechthin zum Feindbild stilisiert. Das funktioniert kurzfristig, birgt aber auf längere Sicht schwere Gefahren für Russland und seine Machteliten.

Publikation

Kein Selbstläufer
Kein Selbstläufer

Warum Macron nicht wegen, sondern trotz seiner EU-Freundlichkeit gewählt wurde

von Claire Demesmay, Julie Hamann

Die Wahl Emmanuel Macrons zum neuen Präsidenten Frankreichs ist nicht nur für unser Nachbarland eine gute Nachricht, sondern auch für Deutschland und die deutsch-französische Zusammenarbeit. Denn Macron ist überzeugter Europäer und wünscht sich weitere Integrationsschritte, insbesondere in der Eurozone und der Verteidigungspolitik. Dass er viel von der Kooperation mit Berlin erwartet, ist kein Geheimnis.

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Pressemitteilung