Albanien braucht grünes Licht für EU-Beitrittsverhandlungen
Albanien braucht grünes Licht für EU-Beitrittsverhandlungen

von Sarah Wohlfeld | Albanien, Europäische Union

Voraussichtlich in der ersten Junihälfte wird der Bundestag über die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien entscheiden. Ein „Nein“ aus Berlin würde nicht nur Albanien destabilisieren, sondern sich negativ auf die gesamte Westbalkan-Region auswirken – und damit auch den Sicherheitsinteressen Deutschlands zuwiderlaufen. Ein „Ja“ hingegen wäre ein klares Signal, dass Deutschland und die EU Albaniens Reformbemühungen honorieren – auch wenn es noch viele Hürden überwinden muss.

Publikationen

  • „Stronger together“

    Im Handelsstreit mit den USA sollten Deutschland und Frankreich gemeinsam eine europäische Politik vertreten

    von Dr. Claire Demesmay, Claudia Schmucker | Vereinigte Staaten von Amerika, Freihandel
    DGApstandpunkt 14, 18. Mai 2018, 3 S.

    „Stronger together“

    Die Europäer agieren im Handelsstreit mit den USA bisher falsch: Statt mit bilateralen Angeboten vorzupreschen, sollten Deutschland und Frankreich eine gemeinsame Linie finden, damit die EU ihre Macht von 28 Staaten nutzt und mit Washington auf Augenhöhe verhandeln kann. Paris und Berlin können damit beweisen, dass sie Europas gemeinsame Interessen ernst nehmen. Im Gespräch mit Washington sollte es um ein umfassendes Abkommen mit den USA gehen. Dabei sollten auch Handelsungleichgewichte offen angegangen werden.

  • Iran-Abkommen ohne die USA

    Europa betreibt Schadensbegrenzung

    von Henning Riecke

    Iran-Abkommen ohne die USA

    Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran macht eine schwierige Situation noch schwieriger. Das Ziel der USA, den Iran durch Sanktionen zu isolieren, spaltet den Westen und wird im Iran zu Verhärtung führen. Europas Interessen sind durch die drohende Instabilität direkt in Gefahr. Die Europäer müssen den USA Paroli bieten, das Abkommen am Leben und den Iran bei der Stange halten – und Amerika trotzdem einbinden.

  • Unruhe im System

    Seit Macrons Wahl wandelt sich die französische Parteienlandschaft

    von Sabine Ruß-Sattar, Sara Jakob | Frankreich, Politisches System
    DGAPanalyse 2, 7. Mai 2018, 8 S., plus Infografik als separater Anhang: Parteien und Bewegungen in Frankreich (Autorin: Nicole Walter)

    Unruhe im System

    Seit der Präsidentschaftswahl 2017 kalibrieren sich die französischen Parteien neu. Während sie zuvor klassischen Links-/Rechts-Lagern folgten, entsprechen weder Macrons La République En Marche noch Le Pens Front National dieser Polarisierung. Neue Konfliktlinien, die sich an Identitätsfragen und der Rolle Europas orientieren, prägen zudem die Parteienlandschaft. In Zukunft ist ein Vierer-Szenario von extremer Rechter, moderaten Konservativen, radikalen Linken und sozialliberalen Kräften wahrscheinlich.

Veranstaltungen

Polnisch-ungarisches Bündnis in der EU: Ziele, Grenzen, Strategien
07.05.2018 | 12:00 - 14:00 | DGAP
Jarosław Kaczyński in Polen und Viktor Orbán in Ungarn haben das Verhältnis beider Länder zur Europäischen Union verändert: Beide definieren die EU zunehmend als ein „Europa der Vaterländer“, das die nationalstaatliche Souveränität über eine weitere EU-Integration stellt. Im Gesprächskreis Polen unter Vorsitz von Markus Meckel diskutierten Igor Janke (Instytut Wolności), Reinhold Vetter (Publizist) und Zsuzsanna Végh (European Council on Foreign Relations) über die polnisch-ungarischen Interessen.
Deutsch-Französischer Zukunftsdialog: Auftaktseminar in Freiburg im Breisgau
20.04.2018 - 22.04.2018 | 13:00 Frankreich
Deutsch-Französischer Zukunftsdialog: Auftaktseminar in Freiburg im Breisgau
Rausgehen, zuhören, verstehen: Der Deutsch-Französische Zukunftsdialog möchte 2018 mehr darüber erfahren, weshalb so viele Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa das Vertrauen in die Politik verloren haben.
Kategorie: Frankreich
TRAIN 2018: Szenarien für den Westlichen Balkan
15.04.2018 - 19.04.2018 | 10:00 - 17:00 | DGAP | Balkan
TRAIN 2018: Szenarien für den Westlichen Balkan
Kategorie: Balkan
Veranstaltungen
Programme zum Schwerpunkt
  • Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen

  • Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien

  • Frankreich/deutsch-französische Beziehungen

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