Ungewollt zum harten Brexit?
Ungewollt zum harten Brexit?

Zerstrittene Lager im britischen Parlament hoffen Blockade für sich zu nutzen – und riskieren damit viel

14. December 2018 - 0:00 | von Dr. Jana Puglierin | Vereinigtes Königreich, Europäische Union

Auch nach dem gewonnenen Misstrauensvotum im britischen Parlament hat Theresa May noch keine Mehrheit für ihren Brexit-Deal mit der Europäischen Union, den die EU auf dem Gipfel am Donnerstag erneut bestärkte. Die quer durch die Parteien zerstrittenen Lager spielen auf Zeit, um einen Vorteil für ihr jeweiliges Ziel zu gewinnen – sei es der ausgehandelte Brexit-Deal, ein neues Referendum, Neuwahlen oder der Verbleib in der EU. Gerade dieser Poker vergrößert jedoch die Gefahr eines harten Brexit.

Publikationen

  • Frankreichs Reformdilemma

    Macron braucht eine neue Strategie und Europas Unterstützung

    von Julie Hamann | Frankreich, Reform
    DGAPstandpunkt 24, 14. Dezember 2018, 3 S.

    Frankreichs Reformdilemma

    Innerhalb eines Monats ist aus der gelben Warnweste ein neues Symbol geworden, mit dem sich Bilder von blockierten Straßen, Tränengas und Zerstörung auf den Champs-Elysées verbinden. Die gelbe Weste bedeutet auch einen Wendepunkt in Macrons Präsidentschaft. Unter dem Druck der Proteste versprach er zuletzt schnelle Kurskorrekturen. Um eine weitere Spaltung Frankreichs zu verhindern, muss Macron sein Regierungshandeln grundlegend ändern. Dazu benötigt er auch die Unterstützung seiner europäischen Partner.

  • Streit um Meerenge von Kertsch

    Osteuropa-Experte Stefan Meister: "Die russische Seite bereitet die Eskalation systematisch vor"


    stern.de, 28. November 2018

    Streit um Meerenge von Kertsch

    Eine kleine Meerenge provoziert einen großen Konflikt: Russland und die Ukraine rüsten nach dem Zusammenstoß im Asowschen Meer verbal immer weiter auf. Der Osteuropa-Kenner Stefan Meister erklärt im stern-Interview, wer welche Interessen verfolgt.

  • « L’armée européenne : un projet prématuré »

    von Christian Mölling, Claudia Major | European Union, Sicherheitspolitik
    Le Monde, 26. November 2018

    Vu d’Allemagne, le projet d’une armée européenne est plutôt bien accueilli. Mais l’enthousiasme qu’il soulève est fondé sur une incompréhension entre Paris et Berlin qui augure mal de son avenir, assurent les chercheurs Claudia Major et Christian Mölling dans une tribune au « Monde ».

Veranstaltungen

Polen nach den Kommunalwahlen – Aktuelle Trends und Ausblick für die Europa- und Parlamentswahlen
Gesprächskreis Polen
30.11.2018 | 12:30 - 14:00 | DGAP | Polen, Wahlen
Kategorie: Wahlen, Polen
Ukrainischer Ministerpräsident zu Gast in der DGAP
„Russische Aggression wird weitergehen, wenn sich der Westen nicht wehrt“
29.11.2018 | 16:30 - 18:00 | DGAP | Ukraine
Ukrainischer Ministerpräsident zu Gast in der DGAP
Vier Tage nach dem gewaltsamen Zwischenfall in der Meerenge von Kertsch sprach der ukrainische Ministerpräsident Wolodymyr Hrojsman in der DGAP. Seine Botschaft: Der Westen müsse mit „adäquaten Sanktionen“ weitere Aggressionen Russlands verhindern. Ein Dialog mit Moskau sei grundsätzlich zu begrüßen, „jedoch nicht um den Preis unserer Souveränität“.
Kategorie: Ukraine
Neuauflage des Elysée-Vertrags: Neuer Schwung statt Stillstand
08.11.2018 | 17:00 - 21:00 | DGAP | Frankreich, Bilaterale Beziehungen
Neuauflage des Elysée-Vertrags: Neuer Schwung statt Stillstand
Am 22. Januar 2019 wollen Deutschland und Frankreich den neu verhandelten Elysée-Vertrag verabschieden. Beide Länder wollen noch enger zusammenarbeiten und damit auch dem Nationalismus entgegenwirken. Die Verhandlung des neuen Freundschaftsvertrages liegt in den Händen der Abgeordneten. Auf einer Veranstaltung der DGAP informierten zwei Vertreter der deutsch-französischen Arbeitsgruppe über die Neuerungen in dem Vertrag.
Kategorie: Bilaterale Beziehungen, Frankreich
Programme zum Schwerpunkt
  • Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen

  • Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien

  • Frankreich/deutsch-französische Beziehungen

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