Perspektiven des bewaffneten Konflikts in der Ostukraine – wenig Aussichten auf Veränderung

5. February 2018 - 0:00 | von Dr. Stefan Meister | Ukraine, Konflikte und Strategien

Die Ausgabe 194 der Ukraine-Analysen befasst sich mit dem bewaffneten Konflikt in der Ost-Ukraine, der ins vierte Jahr geht. Nach Schätzungen der UNO sind schon mehr als 10.000 Menschen getötet worden, die militärische Lage hat sich seit knapp drei Jahren jedoch kaum verändert. Viele Beobachter bezeichnen den Konflikt bereits als "vergessen" oder "weitgehend eingefroren". Die Ukraine-Analysen haben deshalb deutsche Ukraine-Experten um eine kurze Stellungnahme zum Konflikt gebeten.

Publikationen

  • Den EU-Erweiterungsprozess voranbringen

    Der Kampf gegen Korruption und informelle Praktiken im Westlichen Balkan stand im Fokus des TRAIN Programms 2017


    Den EU-Erweiterungsprozess voranbringen

    Korruption im Justizsystem, die Qualität von Bildungseinrichtungen und Transparenz im öffentlichen Auftragswesen – zu diesen und weiteren Aspekten des übergeordneten Themas „corruption and informal practices“ forschten Think-Tanks aus dem Westlichen Balkan im Rahmen des TRAIN-Programms 2017. Ihre Ergebnisse und Empfehlungen präsentierten sie vor Brüsseler Entscheidungsträgern und in ihren Heimatländern.

  • Die Lage im ukrainisch kontrollierten Teil des Donbass

    Wilfried Jilge zu zivilgesellschaftlichem Aufbruch und dem Fortbestehen alter Klans

    von Wilfried Jilge | Ukraine

    Eine aktive Zivilgesellschaft bemüht sich im staatlich kontrollierten Teil des Donbass um mehr Demokratie, auch im wichtigen „Chemiedreieck“ unweit der Kontaktlinie. Gleichzeitig dominieren dort noch die alten politischen Klans, deren Kollaboration mit den prorussischen Separatisten häufig straflos bleibt. Zusammen mit Korruption und einer schwachen Wirtschaft untergräbt dies das Vertrauen der Bevölkerung in den Staat und in neue, aus dem Maidan hervorgegangene politische Kräfte.

  • Eastern Voices: Is the West Listening?

    Einleitung aus der DGAP-Gemeinschaftspublikation Eastern Voices: Europe’s East Faces an Unsettled West

    von Daniel Hamilton, Dr. Stefan Meister | Russische Föderation, Internationale Politik/Beziehungen
    Eastern Voices: Europe’s East Faces an Unsettled West, Center for Transatlantic Relations, Paul H. Nitze School of Advanced International Studies, Johns Hopkins University and the German Council on Foreign Relations/ Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, 2017, 209 S. Diese Publikation entstand mit großzügiger Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

    Eastern Voices: Is the West Listening?

    Der anhaltende Krisenmodus in den Beziehungen zwischen Russland und dem Westen ist zur neuen Normalität geworden, der Krieg in der Ostukraine befindet sich bereits im dritten Jahr. Die neue Gemeinschaftspublikation der DGAP und des Center for Transatlantic Relations der Johns Hopkins University untersucht die Lage mit Sicht auf die gemeinsamen Nachbarstaaten. Lesen Sie hier die Einleitung und Zusammenfassung des Buches. Dieses entstand mit großzügiger Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Veranstaltungen

Polen nach der Regierungsumbildung: Was ist neu?
Sitzung des Gesprächskreise Polen
19.01.2018 | 12:30 - 14:30 | DGAP | Polen
Polen nach der Regierungsumbildung: Was ist neu?
Gleich acht Minister entließ Polens neuer Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am 9. Januar, nur knapp einen Monat, nachdem er selbst sein Amt angetreten hatte. Morawieckis Ernennung wie auch seine Regierungsumbildung gelten als Zeichen dafür, dass Polen sich mehr auf die gemäßigte Mitte und auch wieder mehr auf Europa zubewegt. Dies war das Ergebnis der Diskussionen im jüngsten Gesprächskreis Polen in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Kategorie: Polen
„Ein beherzter Neustart für Europa“
Neue deutsch-französische Dynamik zum 55. Jubiläum des Elysée-Vertrags
19.01.2018 | 09:00 - 10:30 | Humboldt-Universität zu Berlin, Bibliothek des Walter Hallstein Instituts für Europäisches Verfassungsrecht | Frankreich, Europäische Union
„Ein beherzter Neustart für Europa“
Deutschland und Frankreich sollen in Europa nicht nur Brückenbauer sein, sondern auch aktiv und mit Ambitionen vorangehen, forderte Staatsminister für Europa Michael Roth vor den Ehemaligen des Deutsch-Französischen Zukunftsdialogs und Studierenden der Humboldt European Law School am Montag. Gemeinsam mit Claire Demesmay (DGAP) und Yoan Vilain (Humboldt-Universität) diskutierte er über die Zukunft des Elysée-Vertrags und die Rolle der deutsch-französischen Zusammenarbeit für die EU.
Kategorie: Europäische Union, Frankreich, Deutschland
Migration, Integration und Wohlfahrtsstaat in Frankreich und Deutschland
23.11.2017 | 09:00 - 15:15 | DGAP
Veranstaltungen
Programme zum Schwerpunkt
  • Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen

  • Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien

  • Frankreich/deutsch-französische Beziehungen

DGAP in den Medien
dgap info