Milan Nič

Senior Fellow, Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien

Fachgebiete

  • Visegrad-Gruppe
  • Mittel- und Osteuropa
  • EU-Integration
  • Europäische Sicherheitspolitik
  • EU- und NATO-Erweiterung
  • Westlicher Balkan
  • Transatlantische Beziehungen
  •  Internationale Politische Ökonomie
  • Geopolitik und -wirtschaft
  • Risikoanalyse

SPRACHEN

Englisch, Tschechisch, Serbokroatisch

KONTAKT

Tel.: +49 (0)30 25 42 31-13
E-Mail: nic@dgap.org

Bei Interesse an einem Praktikum im Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien wenden Sie sich bitte an Alena Epifanovaepifanova@dgap.org.

Milan Nič ist seit April 2017 Senior Fellow des Robert Bosch-Zentrums für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien der DGAP.

Zuvor leitete er das Europa-Programm des GLOBSEC Policy Institute in Bratislava und war geschäftsführender Direktor von dessen Vorgängerinstitution, dem Central European Policy Institute (CEPI). Zwischen 2010 und 2012 war er leitender Berater des stellvertretenden Außenministers der Slowakei, davor beriet er den Hohen Repräsentanten/EU-Sonderbeauftragten für Bosnien und Herzegowina. Nič begann seine berufliche Laufbahn als Journalist für Radio Free Europe/Radio Liberty, wo er über die Umbruchszeit in Mittel- und Osteuropa nach dem Ende der Sowjetunion berichtete. Später arbeitete er als Analyst bei der Europäischen Stabilitätsinitiative e.V. und als Programmleiter bei der Pontis-Stiftung. 2010 trug er gemeinsam mit u. a. Tomas Valasek, Balazs Jarabik und Jana Kobzova zu einem Sammelband über die Außenpolitik der EU und der Slowakei bei.

Nič studierte an der Karls-Universität Prag (MPhil), der Budapester Central European University (MA) und am Bologna Center der School of Advanced International Studies (SAIS) der Johns Hopkins University.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Europas Quälgeist
Wie die EU und Deutschland mit Orbáns Wiederwahl umgehen sollten
von Milan Nič, Péter Krekó
Internationale Politik 3, Mai-Juni 2018, S. 76 - 81
Europas Quälgeist
Nach seinem Wahlsieg hofft Viktor Orbán, eine euroskeptische Allianz in der EU zu schmieden, um noch mehr Einfluss auf den Kurs Europas zu gewinnen und seine Stellung daheim zu sichern. Die EU sollte alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen und den politischen Druck erhöhen. Sonst wird Ungarn zu einem antidemokratischen Vorbild.
Kategorie: Wahlen, Ungarn, Europa, Deutschland
Andrej Babiš is not Central Europe’s Game-Changer
von Milan Nič, Vít Dostál
DGAPstandpunkt 15, 25. Oktober 2017, 3 S.
Andrej Babiš is not Central Europe’s Game-Changer
The Czech election result seems worrying at first: Yet another populist leader has been catapulted into power in Central Europe. But billionaire Andrej Babiš and his populist ANO party, which received almost 30 percent of the vote, is not necessarily going to push the Czech Republic into an illiberal and anti-EU direction.
Kategorie: Wahlen, Tschechien
Is Populism on the Run?
Judy Dempsey Asks Milan Nič and Other Experts
von Milan Nič
Carnegie Europe Blog, April 2017
Milan Nič argues that relief at the first round of the French presidential elections might be misguided: not only did populist candidates altogether receive almost half the vote, the Front National could also win June’s parliamentary elections. While several European countries are in fact already governed by populists, Europe continues to face the danger of populism seeping into the mainstream and shaping agendas – irrespective of whether populists win an election.
Prediger in der Wüste
Die „Ent-Orbánisierung“ der Visegrád-Gruppe hat begonnen
von Milan Nič
Internationale Politik 2, März/April 2017, S. 98-103
Prediger in der Wüste
Ungarns Ministerpräsident Victor Orbán hat 2017 zum „Jahr der Revolte“ gegen die „alteuropäische, liberale Elite“ erklärt. Doch bei diesem Vorhaben dürfte ihm die Visegrád-Gruppe die Gefolgschaft versagen. Tschechien und die Slowakei haben erkannt, dass eine loser organisierte EU nicht in ihrem Interesse ist, und auch Polen geht auf Distanz.
Kategorie: Europäische Union, Osteuropa
DGAP in den Medien
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