Deutsch-Französischer Zukunftsdialog

Der erfolgreiche deutsch-französische Versöhnungsprozess hat zu einem scheinbar paradoxen Ergebnis geführt: Vor allem der jüngeren Generation ist die Notwendigkeit einer besonderen Pflege der bilateralen Beziehungen immer schwerer zu vermitteln.

Dabei ist das Kapital, das Deutschland und Frankreich im Lauf der vergangenen Jahrzehnte im politischen wie gesellschaftlichen Bereich aufgebaut haben, weiter unverzichtbar. Für das gemeinsam Erreichte gibt es aber keine Bestandsgarantie – es muss aktiv gepflegt und ausgebaut werden.

Daher haben sich die DGAP und das Institut français des relations internationales (Ifri) entschlossen, in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung den Austausch zwischen den jungen Generationen beider Länder zu fördern.

Mit dem „Deutsch-französischen Zukunftsdialog“ wurde ein Netzwerk für Nachwuchskräfte geschaffen. Berufseinsteigern und Doktoranden soll Gelegenheit gegeben werden, im Austausch mit Experten Lösungsansätze für aktuelle Fragen deutscher, französischer und europäischer Politik zu diskutieren.

Webseite des Projekts: www.zukunftsdialog.eu 

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Von Thomas Straubhaar

Die Volkswirtschaft ist tot, es lebe der Nationalstaat! So präsentiert sich die polit-ökonomische Großwetterlage. Was bedeutet das für unsere Demokratie?