Globalisierung und Weltwirtschaft

Entwicklungen wie die jüngste Finanz- und Schuldenkrise oder der Aufstieg neuer Volkswirtschaften zu globalen Akteuren unterstreichen die Bedeutung ökonomischer Fragen in den internationalen Beziehungen.

Im Mittelpunkt der Programmarbeit stehen die Veränderungen in den internationalen Wirtschafts- und Finanzbeziehungen als Folge der Finanzkrise. Außerdem konzentriert sich das Programm auf die Welthandelspolitik und untersucht die Chancen eines erfolgreichen Abschlusses der „Doha Development Agenda“ der WTO. Die EU-Handelspolitik und die transatlantischen Handelsbeziehungen bilden einen weiteren Schwerpunkt.

Ziel des Programms ist es, an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik den Austausch und die Bildung von Netzwerken zu fördern. Gleichzeitig stellt es wissenschaftliche Expertise zur Verfügung. Die Forschungsarbeit erfolgt vor allem im Rahmen der DGAP-Studiengruppen und wird anhand von Veröffentlichungen und Vorträgen auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Schwerpunkte

  • Die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP)
  • Europäische Handelspolitik
  • Die Rolle der WTO und der Doha Runde
  • Governance-Fragen der internationalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen (G7/G20, IWF)
  • Der wirtschaftliche Einfluss und die internationale Rolle der großen Schwellenländer (BRIC-Staaten)

Bitte beachten: Leider vergeben wir keine Praktika im Programm Globalisierung und Weltwirtschaft.

Publikationen

  • Making America Great Again versus Made in China

    The US Geo-Economic Rivalry with China

    von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner | Welthandel
    DGAPanalyse Nr. 2, 2019, 60 S.

    Making America Great Again versus Made in China

    The trade conflict between the United States and China is a severe threat to the world economy. While the debate over the effectiveness of tariffs is at a steady boil in the United States, the EU is opposed to tariffs as a means for dealing with China. Although serious issues with China must be addressed – such as dumping and subsidization – tariffs will make the United States neither more competitive nor secure.

  • Wenn Zwei sich streiten, verliert der Dritte

    Die EU sollte im Handelskonflikt zwischen USA und China nicht Zaungast bleiben

    von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner | Welthandel
    DGAPkompakt 6, 16. Mai 2019, 6 S.

    Wenn Zwei sich streiten, verliert der Dritte

    Trotz Verhandlungen eskalierte Trump am 10. Mai den Handelsstreit mit China. Mittlerweile bezeichnet auch die EU China als systemischen Rivalen. Damit nähert sie sich den USA an. Doch die transatlantische Kooperation hat Grenzen. Trump scheint durch unilaterale Maßnahmen die wirtschaftliche Verflechtung mit China aufbrechen zu wollen. Die EU setzt auf multilaterale Regeln. Gleichzeitig muss sie aktiver den Dialog mit China – und den USA – vorantreiben. Ansonsten droht sie, zum Verlierer zu werden.

  • Ein wenig Hoffnung in Zeiten des Handelskrieges

    G20-Gipfel in Argentinien

    von Claudia Schmucker | Argentinien, G8/G20
    DGApstandpunkt 22, 15. November 2018, 2 S. Dieser Text ist zuerst im Global Policy Journal auf Englisch erschienen (31.10.2018).

    Ein wenig Hoffnung in Zeiten des Handelskrieges

    Zehn Jahre nach Gründung der G20 findet zum ersten Mal ein Gipfeltreffen in Südamerika statt. Die Erwartungen sind hoch. Denn die von den USA gegen China verkündeten Strafzölle und der steigende Protektionismus belasten den Welthandel insgesamt. Die G20 müssen in Buenos Aires trotz scharfer Konfliktlinien eine Form der Verständigung finden. Ansonsten wäre das Staatenbündnis nachhaltig geschwächt.

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