Globalisierung und Weltwirtschaft

Entwicklungen wie die jüngste Finanz- und Schuldenkrise oder der Aufstieg neuer Volkswirtschaften zu globalen Akteuren unterstreichen die Bedeutung ökonomischer Fragen in den internationalen Beziehungen.

Im Mittelpunkt der Programmarbeit stehen die Veränderungen in den internationalen Wirtschafts- und Finanzbeziehungen als Folge der Finanzkrise. Außerdem konzentriert sich das Programm auf die Welthandelspolitik und untersucht die Chancen eines erfolgreichen Abschlusses der „Doha Development Agenda“ der WTO. Die EU-Handelspolitik und die transatlantischen Handelsbeziehungen bilden einen weiteren Schwerpunkt.

Ziel des Programms ist es, an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik den Austausch und die Bildung von Netzwerken zu fördern. Gleichzeitig stellt es wissenschaftliche Expertise zur Verfügung. Die Forschungsarbeit erfolgt vor allem im Rahmen der DGAP-Studiengruppen und wird anhand von Veröffentlichungen und Vorträgen auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Schwerpunkte

  • Die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP)
  • Europäische Handelspolitik
  • Die Rolle der WTO und der Doha Runde
  • Governance-Fragen der internationalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen (G7/G20, IWF)
  • Der wirtschaftliche Einfluss und die internationale Rolle der großen Schwellenländer (BRIC-Staaten)

Bitte beachten: Leider vergeben wir keine Praktika im Programm Globalisierung und Weltwirtschaft.

Publications

  • Ein wenig Hoffnung in Zeiten des Handelskrieges

    G20-Gipfel in Argentinien

    von Claudia Schmucker | Argentina, G8/G20
    DGApstandpunkt 22, 15. November 2018, 2 S. Dieser Text ist zuerst im Global Policy Journal auf Englisch erschienen (31.10.2018).

    Ein wenig Hoffnung in Zeiten des Handelskrieges

    Zehn Jahre nach Gründung der G20 findet zum ersten Mal ein Gipfeltreffen in Südamerika statt. Die Erwartungen sind hoch. Denn die von den USA gegen China verkündeten Strafzölle und der steigende Protektionismus belasten den Welthandel insgesamt. Die G20 müssen in Buenos Aires trotz scharfer Konfliktlinien eine Form der Verständigung finden. Ansonsten wäre das Staatenbündnis nachhaltig geschwächt.

  • „Stronger together“

    Im Handelsstreit mit den USA sollten Deutschland und Frankreich gemeinsam eine europäische Politik vertreten

    von Claire Demesmay, Claudia Schmucker | United States of America, Free Trade
    DGAPstandpunkt 14, 18. Mai 2018, 3 S.

    „Stronger together“

    Die Europäer agieren im Handelsstreit mit den USA bisher falsch: Statt mit bilateralen Angeboten vorzupreschen, sollten Deutschland und Frankreich eine gemeinsame Linie finden, damit die EU ihre Macht von 28 Staaten nutzt und mit Washington auf Augenhöhe verhandeln kann. Paris und Berlin können damit beweisen, dass sie Europas gemeinsame Interessen ernst nehmen. Im Gespräch mit Washington sollte es um ein umfassendes Abkommen mit den USA gehen. Dabei sollten auch Handelsungleichgewichte offen angegangen werden.

  • How Donald Trump drives Europe towards China

    von Philipp Liesenhoff | United States of America, Economy and Finance

    The US under Trump is presenting itself to Europe as a less attractive ally for trade and climate policy, and China as a more attractive one, a German foreign policy expert writes.

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