Fachgebiete

  • Klimamigration
  • Klimafolgen und gewaltsame Konflikte
  • Zivile Krisenprävention
  • Klima-Geopolitik
  • Klimafolgen in Südasien sowie im Sahel und Pazifik  

Kurzbiografie

Dr. Kira Vinke ist Stellvertretende Forschungsdirektorin und Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik der DGAP. Sie ist außerdem Mitglied des Beirats der Bundesregierung für Zivile Krisenprävention und Friedensförderung, dessen Co-Vorsitz sie von 2018 bis Januar 2025 innehatte. Von 2014-2022 war sie am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) tätig. Dort leitete sie vor ihrem Wechsel zur DGAP das Projekt East Africa Peru India Climate Capacities (EPICC).

Bis 2018 war Kira Vinke wissenschaftliche Referentin des PIK-Direktors. In dieser Funktion arbeitete sie von 2014-2016 als Referentin für den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Ihre Expertise stellte sie als Beraterin für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und die Asiatische Entwicklungsbank zur Verfügung. Sie hat umfangreiche Feldforschungserfahrung in Südasien, im Pazifik und in der Sahelzone gesammelt.

Dr. Vinke schloss ihre Promotion (summa cum laude) an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Thema Klimawandel und Migration ab. Ihr Studium wurde von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Für ihre Dissertation erhielt sie den „Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis“ der Stadt Potsdam.

Seit 2022 ist Dr. Vinke Mitglied im Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS). Zudem engagiert sie sich im Kuratorium der Deutschen KlimaStiftung und des Kuratoriums von World Vision Deutschland e.V. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Verein der deutschen Sektion von „Aktion gegen den Hunger“, im Ausschuss Entwicklungsdienst und humanitäre Hilfe von „Brot für die Welt“ und gewähltes Mitglied des Deutschen Komitees für UNICEF e.V.

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Sprachen

Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch

 

[Zuletzt aktualisiert: Februar 2026]

Kira Vinke

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Publikationen

Migration in Zeiten des Klimawandels

Wenn Bleiben unmöglich wird
Autor*in/nen
Kira Vinke
Anna Sperber
Zwischen Dürre, Flut und Ernteausfällen wird Migration zur Anpassungsstrategie – und doch ist sie selten freiwillig. Der Klimawandel verengt Handlungsspielräume. Wer wegkann, wer bleiben muss und wer unversehrt ankommt, entscheidet sich entlang von Geld, Netzwerken und struktureller Ungleichheit.
Externe Publikationen

Frieden und Klimawandel

Autor*in/nen
Kira Vinke
Sima Bulut
Die Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und Frieden sind vielschichtig. Militärische Konflikte erzeugen, neben direkten Gewaltopfern und ökonomischen Schäden, schwere Umweltbelastungen und massive Treibhausgasemissionen. Unvollständige Friedensprozesse können nachhaltige Entwicklung infrage stellen. Zudem verschärfen Klimafolgen oft Konflikte und können ihre Genese begünstigen. Es gibt allerdings Ansätze für umweltbezogene Friedensförderung, sowie konfliktsensible Anpassungs- und Minderungsprojekte. Mehr Klimafinanzierung in fragilen Staaten kann somit auf Stabilität und Friedensprozesse einzahlen.
Externe Publikationen

Trump’s Senseless Energy Battle

Kostenpflichtig

Taking charge of Venezuela's oil reserves is part of the Trump administration's vain attempt to dictate global energy policy.

Autor*in/nen
Kira Vinke
IPQ
Carbon Critical
Veröffentlichungsdatum

Science as a Domain of Strategic Competition: The Security Costs of Research Cuts

Autor*in/nen
Abdullah Fahimi
Kira Vinke
Anna Sperber
The United States has withdrawn funding and formally left key institutions of scientific cooperation, while China is expanding its presence. With research funding lagging, Germany and the EU must act decisively or risk losing international influence and becoming dependent on external actors for critical data, expertise, and strategic insight.
Memo

Global Reordering, German Responses

Autor*in/nen
Thomas Kleine-Brockhoff
Kira Vinke
Increasingly wedged between the aspirations of three global superpowers building spheres of influence, Germany needs a clear strategy of its own to avoid subordination by a drastically changed United States. Here, DGAP experts take stock of affected policy fields and outline a path forward.
Memo

In den Medien