Fachgebiete

  • Zeitgeschichte und Politik der Ukraine und Russlands
  • Deutsch/europäisch-ukrainische Beziehungen im Rahmen von EU-Integration und Europäischer Nachbarschaftspolitik
  • Innen- und außenpolitische Aspekte der Ukraine-Russland-Krise
  • Nationalismus und geopolitische, neo-slawophile und identitätspolitische Konzepte im postsowjetischen Russland
  • Erforschung der völkisch-antidemokratischen Bewegung in den böhmischen Ländern

Sprachen

Deutsch, Ukrainisch, Russisch, Englisch, Polnisch

Wilfried Jilge ist seit 2018 Associate Fellow der DGAP. Von 2016 bis 2018 war er Mitarbeiter des Programms mit Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa.

Der Osteuropahistoriker ist Mediationsberater zur Ukraine beim Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF). Er ist zudem seit Anfang 2015 assoziierter Wissenschaftler am „Center for Governance and Culture in Europe“ der Universität St. Gallen.

Hauptschwerpunkte seiner Arbeit sind die Erforschung der völkisch-antidemokratischen Bewegung in den böhmischen Ländern, der er sich zwischen 2012 und 2014 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Slawistik der Universität Leipzig widmete, sowie die Zeitgeschichte und Politik der Ukraine und Russlands. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am „Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) an der Universität Leipzig“ forschte er zwischen 2001 und 2010 zur postsowjetischen Ukraine (z.B. Geschichtspolitik, Nationsbildung und kollektive Erinnerungskulturen und politische und kollektive Identitäten in der Ukraine und Ostmitteleuropa, die Geschichte der nachstalinistischen Sowjetukraine).

Wilfried Jilge berät Abgeordnete des Deutschen Bundestages und des Europaparlaments zu Fragen der Ukraine. 2014 war er Mitglied der von der Deutschen Gesellschaft Osteuropakunde koordinierten und vom Auswärtigen Amt geförderten Expertengruppe Osteuropapolitik, die Empfehlungen für die deutsche Außenpolitik in Bezug auf die Ukraine und Osteuropa erarbeitete. Seit 2005 ist er Vorstands- und Gründungsmitglied des deutsch-ukrainischen zivilgesellschaftlichen Forums „Kiewer Gespräche“. Er hat mehrere Jahre in Kiew sowie von 2013 bis 2014 in Moskau gelebt und geforscht.

Publikationen