Kristian Brakel

Associate Fellow, Programm Naher Osten und Nordafrika

Fachgebiete

  • Israel/Palästina (Friedensprozess, Innen- und Außenpolitik)
  • Türkei und Kurdenfrage
  • Sudan
  • Syrien
  • Jugend in der arabischen Welt, Israel, Türkei
  • Demokratisierung

Sprachen

Englisch, Arabisch, Türkisch

Kontakt

E-Mail: brakel@af.dgap.org

PRAKTIKUMSANFRAGEN

Bei Interesse an einem Praktikum im Programm Naher Osten und Nordafrika wenden Sie sich bitte an Laura Lale Kabis-Kechrid: kabis@dgap.org.

Kristian Brakel studierte Islamwissenschaft in Hamburg und Izmir/Türkei mit Studienaufenthalten in Jerusalem, Damaskus, Kairo und Amman. Nach seinem Abschluss absolvierte er das Postgraduiertenprogramm in Entwicklungspolitik am Seminar für Ländliche Entwicklung Berlin. Er arbeitete danach als Referent für politische Zusammenarbeit für das Auswärtige Amt in den Palästinensischen Gebieten. Es folgten Tätigkeiten als Nahostanalyst für die internationale Nichtregierungsorganisation Crisis Action in Deutschland, die UN-Koordinatorin für humanitäre Angelegenheiten in den Vereinigten Arabischen Emiraten, sowie als Büroleiter der EU-Sonderbeauftragten in Sudan und als Berater des EU Sonderbeauftragten für den Nahostfriedensprozess in Brüssel.

Publikationen

Filtern nach:


Ausgewählte Publikationen

Überwältigt von der Vergangenheit
Die türkisch-kurdische Frage und ihre regionalen Auswirkungen
von Kristian Brakel
DGAPkompakt 12, April 2016, 6 S. (in englischer Sprache)
Überwältigt von der Vergangenheit
Der Bombenanschlag in Ankara am 13. März, bei dem 37 Menschen ums Leben kamen, vergegenwärtigt das Ausmaß der Gewalt in der Türkei. Es war der zweite Anschlag dieser Art innerhalb eines Monats; der türkisch-kurdische Konflikt ist zurückgekehrt und besitzt das Potenzial, sich über das ganze Land auszubreiten.
Kategorie: Krieg/Kriegführung, Türkei, Syrien, Kurdistan
„Erdogan hält sich nicht an die Vereinbarungen seiner eigenen Regierung“
Kristian Brakel im Interview mit dem Deutschlandfunk
von Kristian Brakel
Interview Deutschlandfunk, 8. September 2015
„Erdogan hält sich nicht an die Vereinbarungen seiner eigenen Regierung“
Wieso eskaliert der Konflikt zwischen türkischer Regierung und PKK gerade jetzt wieder? Die Regierungspartei AKP verschärft den Ton: Ministerpräsident Davutoglu sagt, er wolle die PKK komplett auslöschen, Präsident Erdogan, dass der Staat und die Gesellschaft gar keine andere Wahl mehr hätten. Doch die antikurdische Politik der AKP-Regierung des letzten Jahres habe die neuerliche Gewalteskalation mitverursacht, so Kristian Brakel.
Kategorie: Türkei, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Pokerspiel gegen den Friedensprozess
Die türkische Politik zu Kobanê ist nachvollziehbar, klug ist sie nicht
von Kristian Brakel
DGAPkompakt 14, 11. November 2014, 5 S.
Pokerspiel gegen den Friedensprozess
Es ist falsch, die Türkei dafür anzugehen, dass sie im Fall von Kobanê eine direkte militärische Unterstützung verweigert – die alle anderen Staaten ebenfalls nicht unternehmen wollen. Die Türkei kalkuliert ihre eigenen Sicherheitsinteressen sehr genau: Als Anrainerstaat hätte die Türkei die Auswirkungen des syrischen Bürgerkrieges direkter zu tragen als die Mahner in Europa oder den USA. Aber riskiert Erdoğan für die Sicherheitsinteressen der Türkei auch den Friedensprozess mit den Kurden?
Veranstaltungen
DGAP in den Medien
dgap info