Neue Ära in Israel – neue Chancen auf Diplomatie im Nahostkonflikt
Neue Ära in Israel – neue Chancen auf Diplomatie im Nahostkonflikt

Eine große Koalition ohne Benjamin Netanjahu könnte Möglichkeiten auf Dialog eröffnen

20. September 2019 - 0:00 | von Kerstin Müller | Israel, Wahlen

Israel steht vor einer politischen Richtungsentscheidung mit Auswirkungen auf die Stabilität der ganzen Region. Eine Regierungskoalition unter Netanjahu gestützt auf rechtsnationale bis rechtsextreme Parteien würde Israels liberale Demokratie weiter demontieren und das Ende der Zwei-Staatenlösung einleiten. Folge ist auch eine steigende Kriegsgefahr mit dem Iran. Eine Regierung ohne Netanjahu würde dagegen den Demokratieabbau stoppen und auch für eine Entschärfung des Nahostkonflikts stehen.

Publikationen

  • Was die Luftangriffe in Saudi-Arabien für Deutschland bedeuten

    Attacken auf Ölanlagen

    von Christian Mölling, Torben Schütz | Saudi-Arabien, Bilaterale Konflikte
    FAZ, 19. September 2019

    Was die Luftangriffe in Saudi-Arabien für Deutschland bedeuten

    Europa ist heute aus der Luft verwundbarer als vor zwanzig Jahren. Es wäre unverantwortlich, es dabei zu belassen.

  • Diplomatie Ja, Militär Nein

    Deutschland sollte einer Mission am Golf fernbleiben

    von Dina Fakoussa | Iran, Deutsche Außenpolitik
    DGAPstandpunkt 22, 29. August 2019, 3 S.

    Diplomatie Ja, Militär Nein

    Die deutsche Regierung erwägt, sich an einer Mission in der Straße von Hormus zur Beobachtung und Sicherung der freien Seefahrt zu beteiligen. Ohne ein Kooperationsgesuch von Staaten im Golf birgt eine solche Entsendung hohe Risiken für eine weitere Eskalation. Frankreichs diplomatischer Vorstoß beim G7-Gipfel in Biarritz ist ein wichtiger Schritt, den Konflikt mit Iran zu entschärfen. Auch Deutschland sollte neue diplomatische Wege einschlagen und einen Gegenpol zur US-Politik bilden.

  • Ein Schiff wird kommen?

    Deutschlands Optionen für einen Marineeinsatz in der Straße von Hormus

    von Christian Mölling, Torben Schütz, Carlo Masala | Iran, Sicherheitspolitik
    DGAPkompakt 15, 28. August 2019, 11 S.

    Ein Schiff wird kommen?

    In der Straße von Hormus gefährdet der Iran die Freiheit der Seefahrt. Deutschland sollte gemeinsam mit EU-Partnern eine maritime Mission entwickeln und gegebenenfalls auch führen. Dieses Kompakt zeigt, dass Europa über hinreichende militärische Fähigkeiten für eine Beobachter- oder eine Schutzmission verfügt. Die Mission sollte eng mit der geplanten See-Operation der USA koordiniert werden, sich aber nicht in einen Krieg hineinziehen lassen.

Veranstaltungen

Socio-Economic Challenges and Jordan’s Foreign Policy
Employment, Trade, and International Cooperation – Perspectives from the Region and Europe (Workshop II)
13.06.2019 - 15.06.2019 | 09:00 - 12:00 Jordanien
The workshop in Amman was the second in a series devoted to analyzing issues related to Jordan’s socio-economic reforms and foreign policy. Mid-level experts who work in the field of policy analysis and advice in think tanks, academic research institutions, and comparable organizations discussed options for action together with decision-makers. The participants had previously attended a workshop in Berlin in April 2019.
Kategorie: Jordanien
Socio-Economic Challenges and Jordan’s Foreign Policy
Employment, Trade, and International Cooperation – Perspectives from the Region and Europe (Workshop I)
11.04.2019 - 14.04.2019 | 09:00 - 12:00 | DGAP | Jordanien
Grievances have been growing over Jordan’s socio-economic and political problems, including high public debt, a significant current account deficit, and high unemployment. In June 2018, former Prime Minister Hani al-Mulki was forced to resign after mass protests swept the country. Jordan’s socio-economic challenges are further amplified by its difficult external environment. An interconnected rather than separate challenge, it has resulted in a significant influx of refugees and a more difficult trade and investment environment.
Kategorie: Jordanien
Socio-Economic Development and Violent Extremism in Morocco
Morocco’s Regional Policy, Migration, and (De-)Radicalization – Perspectives from the Region and Europe (Workshop II)
04.03.2019 | 09:00 - 18:00 Marokko
The workshop in Rabat was the second in a series devoted to analyzing Morocco’s regional policy in Sub-Sahara Africa as well as its approach to tackling radicalization and violent extremism. Mid-level experts working in the field of policy analysis and advice in think tanks, academic research institutions, and comparable organizations were brought together with decision-makers from Morocco and the European Union to discuss options for action in the field. The participants had previously attended another workshop in Berlin on December 8-11, 2018.
Kategorie: Marokko
Programme zum Schwerpunkt
  • Programm Naher Osten und Nordafrika

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