Sebastian Sons: «Saudi-Arabien bleibt problematischer Partner»

24. October 2018 - 0:00 Saudi-Arabia, Saudi Arabien

Saudi-Arabien gerät nach dem Tod von Jamal Kashoggi unter Druck. Bei einer Investorenkonferenz derzeit in Riad wurden trotzdem Geschäfte in Milliardenhöhe abgeschlossen. Im «Tagesgespräch» ordnet der deutsche Saudi-Arabien-Experte Sebastian Sons die Folgen des Falls für das Königreich ein.

Publikationen

  • Inside Iran

    Alte Nation, neue Macht?

    von Cornelius Adebahr | Iran
    Verlag J.H.W. Dietz Nachf., September 2018, ISBN 978-3-8012-0523-2, 248 S.

    Iran ist ein faszinierend komplexes Land und Gegenstand der internationalen Politik. Mit Antworten auf zwölf zentrale Fragen vermittelt Cornelius Adebahr grundlegendes Wissen über die Nation, die Dreh- und Angelpunkt der Geschehnisse im Nahen Osten ist. Ob Nuklearprogramm oder Krieg in Syrien, wirtschaftliche Öffnung oder innenpolitische Unterdrückung – er betrachtet die Menschen, das Land und die politische Lage gemeinsam und schafft so ein detailliertes Bild jenseits medialer Schwarz-weiß-Malerei.

  • Kurzfristiger Gewinner, langfristiger Verlierer

    Aufgekündigtes Atomabkommen mit Iran

    von Sebastian Sons | Iran, Sicherheitspolitik
    DGAPkompakt 14, 24. Juli 2018, 5 S.

    Kurzfristiger Gewinner, langfristiger Verlierer

    Durch den US-Ausstieg aus dem Atomabkommen mit Iran sieht sich Saudi-Arabien als Regionalmacht gestärkt. Doch dies könnte sich als trügerische Wahrnehmung erweisen: Denn auch Iran konnte seinen Einfluss in Richtung Syrien und Irak ausbauen. Für die Region droht neue Instabilität. Der Konflikt zwischen Iran und Israel könnte sogar in einem neuen Wettrüsten münden. Deshalb sollte die saudische Führung US-Präsident Trump auf ein neues Abkommen drängen. Auch Deutschland sollte diesen Schritt unterstützen.

  • Wahlen in der Türkei: Das System Erdoğan zeigt Risse

    Die regierende AKP könnte am 24. Juni ihre Mehrheit im Parlament verlieren – mit der Folge weiterer Destabilisierung

    von Kristian Brakel | Türkei, Wahlen
    DGAPkompakt 11, 21.06.2018, 4 S.

    Wahlen in der Türkei: Das System Erdoğan zeigt Risse

    Die vorgezogenen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der Türkei am 24. Juni haben unerwartet an Dynamik gewonnen. Dank eines charismatischen Spitzenkandidaten und einem neuen Wahlgesetz ist die Opposition aus dem Dornröschenschlaf aufgewacht. Zugleich schwächen wirtschaftliche Probleme Präsident Erdoğan und seine Regierungspartei AKP. Für einen Abgesang auf Erdoğan ist es sicher zu früh, aber die neuen Allianzen zeigen, dass auch eine autoritäre Regierung keine Machtgarantie besitzt.

Veranstaltungen

Expert Roundtable: Social Reform and Challenges in Saudi Arabia: Youth and “Vision 2030”
11.06.2018 | 09:30 - 11:00 | DGAP | Saudi-Arabia
As a result of low oil prices, Saudi Arabia’s young population is faced with numerous challenges: the traditional welfare system—the Saudi social contract, dependent on high oil rents—is under strain. The expert roundtable organized by the DGAP’s Middle East and North Africa program discussed the concerns and aspirations of Saudi youth, the status of an evolving Saudi civil society, the chances for a political reform under Crown Prince Mohammad bin Salman, and to what extent the traditional social contract between the state and its citizens needs to be transformed.
Kategorie: Saudi-Arabia
Promotion of Think Tank Work on Migration and Socio-Economic Challenges in Morocco
03.05.2018 - 05.05.2018 | 10:00 - 18:00 Marokko
The May 2018 workshop was the second of two workshops devoted to the subject of migration and socio-economic challenges in Morocco organized by the DGAP's Middle East and North Africa program. Ten mid-level experts from Morocco and Europe, who had previously participated in a workshop in Berlin from December 07-10, 2017, met in Rabat from May 3-5, 2018.
Kategorie: Marokko
The Gulf Crisis - Political, Economic, and International Implications
13.03.2018 | 17:30 - 19:30 | DGAP | Golfstaaten
In June 2017, Saudi Arabia, the United Arab Emirates (UAE), Bahrain, and Egypt cut off diplomatic ties with Qatar and imposed travel and trade bans. They accused Qatar of sponsoring terrorist organizations, of keeping close ties with Iran, and of undermining regional stability. Since then, the relations between Qatar and the blockade states have deteriorated and the Gulf Cooperation Council (GCC) has increasingly weakened through fragmentation. Oman and Kuwait have failed to mediate the conflict; international actors such as the United States, France or Germany also faced the same fate.
Kategorie: Golfstaaten
Programme zum Schwerpunkt
  • Programm Naher Osten und Nordafrika

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