Auf der Suche nach Alternativen

Griechenland zwischen Europa-Frust und russischer Versuchung

16. September 2015 - 0:00 | von Julian Rappold

DGAPkompakt 13, 17. September 2015, 8 S.

Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen, Griechenland

Durch die Schuldenkrise hat die EU in Griechenland an Ansehen eingebüßt. Als Alternative zum „Brüsseler Spardiktat“ kam Russland ins Spiel – doch Moskau kann und will gar keine finanzielle Unterstützung bieten. Auch aus griechischer Perspektive wäre eine Umkehr der EU- und NATO-Einbettung schwierig. Dennoch sollte die EU Russlands Einfluss ernst nehmen: Nur wenn sie ihr Versprechen auf Solidarität und Wohlstand erneuert, kann sie einziger Anziehungspunkt für Griechenland bleiben.

Dieser Text ist Teil einer Reihe von DGAP-Kompakt-Analysen, welche die russische nicht-militärische Einflussnahme in ausgewählten europäischen Ländern untersuchen.

Lesen Sie hier die Einleitung zur Serie von Stefan Meister und Jana Puglierin: Wie versteht Russland selbst die Ausweitung seiner Einflusszone durch nicht-militärische Mittel? Welche Methoden und Instrumente nutzt es, und welche Gefahren entstehen daraus für den Westen? Welche Strategien kann die EU zu ihrem eigenen Schutz entwickeln?

Lesen Sie hier Sarah Wohlfelds Studie zu Serbien

Lesen Sie hier Claire Demesmays Studie zu Frankreich.

Lesen Sie hier Dániel Hegedüs' Studie zu Ungarn.

 
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