Ohne Kompass Richtung Brüssel?

Serbien zwischen EU-Annäherung und russischer Vereinnahmung

22. September 2015 - 0:00 | von Sarah Wohlfeld

DGAPkompakt 14, 24. September 2015, 7 S.

Kategorie: Medien/Information, Serbien

Serbien strebt einen möglichst baldigen EU-Beitritt an, doch die Vernachlässigung der Erweiterungspolitik seitens der EU hat zu Enttäuschung geführt. Gleichzeitig gelingt es Russland auch in Zeiten der Ukrainekrise, seinen Einfluss in Serbien geltend zu machen, obwohl es ihm keine wirkliche Zukunftsperspektive anzubieten hat. Zeigt Brüssel keine glaubhafte Beitrittsperspektive auf, würde weniger ein Serbien im russischen Orbit drohen als ein fragiler Staat inmitten Europas.

Dieser Text ist Teil einer Reihe von DGAP-Kompakt-Analysen, welche die russische nicht-militärische Einflussnahme in ausgewählten europäischen Ländern untersuchen.

Lesen Sie hier die Einleitung zur Serie von Stefan Meister und Jana Puglierin: Wie versteht Russland selbst die Ausweitung seiner Einflusszone durch nicht-militärische Mittel? Welche Methoden und Instrumente nutzt es, und welche Gefahren entstehen daraus für den Westen? Welche Strategien kann die EU zu ihrem eigenen Schutz entwickeln?

Lesen Sie hier Julian Rappolds Studie zu Griechenland.

Lesen Sie hier Claire Demesmays Studie zu Frankreich.

Lesen Sie hier Dániel Hegedüs' Studie zu Ungarn.

 
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