Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen

Die EU-Außenbeziehungen zu stärken und so den EU-Staaten größeres internationales Gesicht zu verleihen bleibt ein zentrales Vorhaben der Europäischen Union und ihrer Mitglieder.

Das Oppenheim-Zentrum versteht sich als Ort wissenschaftlicher Analyse und Debatte außenpolitischer Fragen der europäischen Integration. Schwerpunkte des Oppenheim-Zentrums sind die Grundlagen der EU-Außen- Sicherheitspolitik unter dem Vertrag von Lissabon, die Erweiterungspolitik der EU und die Europäische Nachbarschaftspolitik.

Darüber hinaus hat sich das Oppenheim-Zentrum seit seiner Gründung im Jahr 2006 zu einem Kompetenzzentrum für Grundsatzfragen deutscher Europapolitik entwickelt.

Mit Publikationen und Veranstaltungen trägt das Zentrum dazu bei, den Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Medien zu stärken – sowie zwischen Berlin, Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten. Diesem Ziel dient auch die Vernetzung mit dem European Policy Institutes Network (EPIN), der Euro-Mediterranean Study Commission (EuroMeSCo) und dem Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland (EBD).

Das AOZ will so Impulse für die Weiterentwicklung der außenpolitischen Rolle der Europäischen Union setzen und Empfehlungen für die deutsche Europapolitik geben.

Schwerpunkte

  • Aktuelle Entwicklungen der EU-Außenbeziehungen
  • Erweiterungspolitik der EU (v.a. Westlicher Balkan)
  • Reform der Europäischen Nachbarschaftspolitik
  • Deutsche Europapolitik, Rolle Deutschlands in der EU
  • Grundsatzfragen der Europäischen Integration

Bitte beachten: Leider können wir bis Juni 2018 keine Praktika vergeben. Wir freuen uns auf neue Bewerbungen ab Juni 2018.

Publikationen

  • Atlanticist and “Post-Atlanticist” Wishful Thinking

    von Jana Puglierin, Hans Kundnani | Transatlantische Beziehungen
    The German Marshall Fund of the United States (GMF), Policy Essay No. 01/2018, January 3, 2018

    Atlanticist and “Post-Atlanticist” Wishful Thinking

    The publication of an Atlanticist manifesto by a group of leading German foreign policy analysts has prompted a lively debate about whether or not Germany, and by extension the European Union, should “preserve” the transatlantic partnership or decouple itself from the United States and pursue a “post-Atlanticist” foreign policy.

  • Den EU-Erweiterungsprozess voranbringen

    Der Kampf gegen Korruption und informelle Praktiken im Westlichen Balkan stand im Fokus des TRAIN Programms 2017


    Den EU-Erweiterungsprozess voranbringen

    Korruption im Justizsystem, die Qualität von Bildungseinrichtungen und Transparenz im öffentlichen Auftragswesen – zu diesen und weiteren Aspekten des übergeordneten Themas „corruption and informal practices“ forschten Think-Tanks aus dem Westlichen Balkan im Rahmen des TRAIN-Programms 2017. Ihre Ergebnisse und Empfehlungen präsentierten sie vor Brüsseler Entscheidungsträgern und in ihren Heimatländern.

  • Einer ungewissen Zukunft entgegen

    von Sarah Wohlfeld
    Berliner Republik, 3/2017

    Im Westlichen Balkan stagniert die Erweiterungspolitik der EU - mit hochgradig problematischen Folgen für Stabilität und Demokratie. Ohne realistische Integrationsperspektiven drohen der Region heftige Konflikte - mit Folgen für ganz Europa

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