Dr. Daniela Schwarzer

Direktorin

Fachgebiete

  • Deutsche und europäische Außenpolitik
  • Europäische Institutionen
  • Politische und wirtschaftliche Angelegenheiten der EU
  • Transatlantische Beziehungen

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Tel.: +49 (0)30 25 42 31-25
E-Mail: schwarzer@dgap.org

Dr. Daniela Schwarzer ist Direktorin der DGAP.

Zuvor war Daniela Schwarzer Forschungsdirektorin im Vorstand des German Marshall Fund of the United States und leitete sein Berliner Büro und Europa-Programm. Sie war acht Jahre bei der Stiftung Wissenschaft und Politik beschäftigt und leitete von 2008 bis 2013 die Forschungsgruppe Europäische Integration. Während dieser Zeit beriet sie unter anderem die polnische und französische EU-Ratspräsidentschaft, war wissenschaftliche Beraterin am Centre dʼAnalyse Stratégique des französischen Premierministers sowie Mitglied der Arbeitsgruppe Europa der Weißbuchkommission zu Frankreichs Außen- und Europapolitik. Zuvor arbeitete sie als Redakteurin und Frankreich-Korrespondentin der Financial Times Deutschland.

2014 wurde Daniela Schwarzer zur Senior Research Professorin an der Johns Hopkins University ernannt und war Fritz-Thyssen-Fellow am Weatherhead Center for International Affairs der Universität Harvard. Über mehrere Jahre unterrichtete sie an der Freien Universität Berlin und an der Hertie School of Governance, und hielt Lehraufträge am Collège d’Europe in Brügge, am European Institute in Macau und an der Universität Salzburg. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Beirat des European Council on Foreign Relations (ECFR), des Jacques Delors Instituts, Paris, des European Policy Center (EPC), Brüssel sowie im Aufsichtsrat von BNP Paribas.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Die Tagung der Angespannten
Nach der Münchner Sicherheitskonferenz
von Daniela Schwarzer, Martin Bialecki, Christian Mölling
DGAPstandpunkt 4, 18. Februar 2019, 3 S.
Die Tagung der Angespannten
Deutschlands außen- und sicherheitspolitische Entscheiderinnen und Entscheider sind derzeit getrieben von neuen Realitäten, etwa durch technologische Entwicklungen, Risse in den Rüstungskontrollregimen und die Perspektive möglicher Rüstungswettläufe. Der Zerfall der internationalen Ordnung im strategischen Wettbewerb der Großmächte sowie die innere und äußere Schwäche der EU erschüttern den Glauben an die eigene Gestaltungskraft. Bei der MSC deutete sich Bewegung an, doch Entspannung ist nicht geboten.
Europas Selbstbehauptung
Wenn die EU globale Gestalterin und nicht Spielball sein will, muss Deutschland seine Europapolitik entscheidend verbessern
von Daniela Schwarzer
Internationale Politik 2, März-April 2019, S. 18-25
Europas Selbstbehauptung
Kategorie: Deutsche Außenpolitik, Deutschland
Berlin / Paris
Europa braucht das starke Führungsduo Deutschland und Frankreich – nehmen die Länder die Aufgabe an?
von Daniela Schwarzer
So tickt Deutschland, 07.11.2018
Berlin / Paris
Für die Weiterentwicklung der europäischen Integration haben Paris und Berlin in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder die entscheidenden Impulse gesetzt. Doch die EU hat sich verändert – und mit ihr das Potenzial und die Funktionsweise des deutsch-französischen Tandems.
Kategorie: Europäische Union, Frankreich, Deutschland
Schicksalsjahr für Europa
von Daniela Schwarzer, Guntram B. Wolff, Marcel Fratzscher
Zuerst erschienen im Handelsblatt, 17. Januar 2019, S. 48
Schicksalsjahr für Europa
Der Brexit, Krise in Frankreich und Italien – Europa ist in einem schlechten Zustand. Es ist Zeit, sich auf die Stärken des Kontinents zu besinnen, meinen Marcel Fratzscher, Daniela Schwarzer und Guntram Wolff.
Kategorie: Europäische Union
Der Pyrrhussieg der Demokraten
Was die Machtverschiebung im Kongress für die USA, Deutschland und Europa bedeutet
von Josef Braml, Jana Puglierin, Henning Riecke, Victoria Rietig, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer
DGAPkompakt Nr. 28, 8. November 2018, 10 S.
Der Pyrrhussieg der Demokraten
Selten wurden US-amerikanische Zwischenwahlen in ganz Europa mit so hoher Aufmerksamkeit verfolgt. Zwei Jahre „America First“ unter der Präsidentschaft von Donald Trump haben das transatlantische Verhältnis insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Handel und Klimaschutz in Frage gestellt. Der Wahlausgang deutet jedoch nicht auf einen Kurswechsel im Weißen Haus hin. Innenpolitisch könnte sich der Erfolg der Demokraten als Pyrrhussieg erweisen.
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
Europäische Arbeitslosenrückversicherung
Eurozonen-Reform sollte ein zyklisches Stabilisierungsinstrument enthalten
von Daniela Schwarzer
DGAPkompakt Nr. 26, 25. Oktober 2018, 4 S.
Europäische Arbeitslosenrückversicherung
Seit vergangener Woche sorgt der Vorschlag des Bundesfinanzministeriums für eine europäische Arbeitslosenrückversicherung für Kontroversen. Die Rückversicherung wäre ein automatischer Stabilisierungsmechanismus, um konjunkturelle Divergenzen abzufedern. Sie könnte als Teil eines umfassenderen Reformpakets die Stabilität der Währungsunion erhöhen, wenn dieses Solidarität und Eigenverantwortung, Risiko­reduzierung und -teilung sowie Haftung und Kontrolle zwischen den Mitgliedstaaten ausbalanciert.
Kategorie: Sozialpolitik, European Union
Der Status quo ist keine Option
Wie Berlin und Paris die EU zusammenhalten und voranbringen können
von Daniela Schwarzer
Internationale Politik 3, Mai-Juni 2018, S. 8 - 13
Der Status quo ist keine Option
Das „Warten auf Berlin“ hat ein Ende. Doch müssen Deutschland und Frankreich die EU in einem Moment reformieren, in dem der Zusammenhalt von außen und innen so bedroht ist wie nie zuvor. Berlin ist in der Pflicht, Kompromissse zu schließen und Brücken zu bauen. Denn die Stabilisierung Europas liegt im ureigenen deutschen Interesse.
Kategorie: Europäische Union, Frankreich, Deutschland, Europa
Die Welt nahe am Abgrund, der Westen ohne politische Strategien
Zur Münchner Sicherheitskonferenz 2018
von Daniela Schwarzer, Henning Hoff
DGAPstandpunkt 2, 19. Februar 2018, 5 S.
Die Welt nahe am Abgrund, der Westen ohne politische Strategien
Das Risiko zwischenstaatlicher Konflikte ist heute so groß wie seit 1989 nicht mehr. Die angespannte internationale Sicherheitslage bestimmte die Münchener Sicherheitskonferenz. Die Konferenz machte ebenso deutlich: Der Westen und Europa haben keine nennenswerten politischen Strategien, um neue Lösungen und Wege zu mehr Stabilität zu finden. Mehr Engagement, Ideen und Leistung sind nötig.
Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen
Trotz alledem: Amerika
Ein transatlantisches Manifest in Zeiten von Donald Trump
von Sylke Tempel †, Deidre Berger, James D. Bindenagel, Ralf Fücks, Stefan Heumann, Patrick Keller, Thomas Kleine-Brockhoff, Anna Kuchenbecker, Sergey Lagodinsky, Rüdiger Lentz, Daniela Schwarzer, Jan Techau
Internationale Politik 6, November-Dezember 2017, S. 12 - 19
Trotz alledem: Amerika
Deutschland braucht etwas, was es in dieser Form bislang nicht geben musste: eine Strategie für den Umgang mit dem amerikanischen Verbündeten. Denn die transatlantischen Beziehungen sind für Europa ohne Alternative, und sie lassen sich mit einer aktiven Politik trotz und ohne Donald Trump – und zur Not auch gegen ihn – bewahren.
Kategorie: Konflikte und Strategien, Transatlantische Beziehungen, Deutschland, Vereinigte Staaten von Amerika, Europa
Nationalismus dient nicht der Nation
Deutschland sollte auf Macrons Europainitiative offen und entschieden reagieren
von Daniela Schwarzer
DGAPstandpunkt 11, 27. September 2017, 3 S.
Nationalismus dient nicht der Nation
Frankreich ist zurück. Staatspräsident Emmanuel Macron hat sein Land in seiner Rede an der Universität Sorbonne als zupackende und visionäre Führungsmacht in Europa positioniert. Das ist eine sehr gute Nachricht für Deutschland. Paris packt die Weiterentwicklung der Europäischen Union an und dies mit einem Erneuerungsgeist, der für die EU eine große Chance ist – gerade in Zeiten herber Kritik von Rechts- wie Linkspopulisten.
Kategorie: Europäische Union, Frankreich
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