Russlands Politik gegenüber dem Südkaukasus

Sicherheitsbedenken und ethnopolitischer Konflikt

19. January 2017 - 0:00 | von Sergey Markedonov

DGAPanalyse 1, 19. Januar 2017, 11 S. (auf Englisch)

Kategorie: DGAPforum Brüssel, Kaukasische Staaten der ehemaligen Sowjetunion, Armenien, Aserbaidschan, Georgien

Die Konflikte in Syrien und in der Ostukraine haben die prekäre politische Lage im Südkaukasus von der Tagesordnung verdrängt. Doch die Region bleibt strategisch sehr wichtig und ist voller ethnopolitischer Konflikte – u. a. Berg-Karabach, Abchasien und Südossetien. Russlands Politik ist für die weiteren Entwicklungen in der Region maßgeblich. In dieser Analyse legt Sergej Markedonow eine russische Sicht auf den Südkaukasus dar.

Sergej Markedonow forscht zu ethnopolitischen Konflikten im postsowjetischen Raum, insbesondere im Kaukasus. Er ist Privatdozent an der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität in Moskau und Experte am Russian International Affairs Council (RIAC). Im September 2016 war er Visiting Fellow im Robert Bosch-Zentrum der DGAP.

Contents

Introduction

A Turbulent Region

Eurasian Integration vs. European Integration

The Special Significance of Russian Policy

Russia-Georgia: Viewing Strategic Differences against the Background of Tactical Shifts

Nagorno-Karabakh: Menacing Escalation

The Gains and Costs of Armenia’s Eurasian Integration

Azerbaijan: Partnership without Overrated Expectations

The Partly Recognized Republics: Strengthening Russian Influence and the Factors of Hidden Dissatisfaction

Conclusion

 
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