Strategische Vorausschau

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Die Entwicklungen von morgen voraussehen, um die Politik von heute zu verbessern

Die Tagespolitik lässt oft wenig Raum, um über das nächste Gipfeltreffen, den nächsten politischen Meilenstein oder die nächste Parlamentswahl hinauszudenken. Gleichzeitig erwarten wir von Verantwortlichen aus der Politik, dass sie vorausschauend handeln und Entscheidungen mit Blick auf langfristige Ziele treffen. Dazu gehört, dass sie auf gewünschte Ergebnisse hinarbeiten, während sie sich gleichzeitig gegen unerwünschte Entwicklungen absichern. Diese sind jedoch oft schwer vorauszusehen und dementsprechend schwer gestaltet sich für politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger auch die Vorbereitung. Der schnelllebige Politikrhythmus lässt kaum Zeit für langfristige Überlegungen, und falls doch, fallen diese immer wieder einer kognitiven Voreingenommenheit zum Opfer.

Daher sollte strategische Vorausschau – „Strategic Foresight“ – als wichtiges Instrument für nachhaltig ausgerichtete Politikberatung eingesetzt werden. Ihre Methodologie basiert auf einer langfristigen Perspektive, ermöglicht die hypothetische Erkundung verschiedener Pfade und fördert das Denken über den Tellerrand hinaus. 

Vorausschau bedeutet jedoch nicht Vorhersage. Die Methode erhebt nicht den Anspruch, die Zukunft zu prognostizieren, sondern vielmehr mögliche Versionen der Zukunft, sprich Szenarien zu entwickeln. Die Erörterung einer gut durchdachten, potenziellen Entwicklung in der Zukunft bietet die Möglichkeit, Frühwarnung zu verbessern, Ressourcen effizienter zuzuweisen und die Entscheidungsfindung insgesamt zukunftssicherer zu gestalten. Auf diese Weise kann Strategic Foresight politischen Verantwortlichen dabei helfen, langfristige Entscheidungen über die Zukunft in ihrem jeweiligen Ressort zu treffen.

Zu diesem Zweck setzen unsere Expertinnen und Experten diese Methode bei ihrer Forschungsarbeit ein und passen sie bei Bedarf an die besonderen Umstände an. Im Folgenden finden Sie Analysen und Empfehlungen zu allen DGAP-Themenbereichen mit besonderem Schwerpunkt auf strategischer Vorausschau.

Publikationen

Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen

10:00 | 15 - 19 Apr. 2018

TRAIN 2018: Szenarien für den Westlichen Balkan

Vom 15. bis 19. April 2018 begann mit dem Auftaktseminar in Berlin der neue Zyklus des TRAIN-Programms am Alfred von Oppenheim-Zentrum der DGAP. Mit dem Ziel, den politischen Dialog zwischen Think-Tanks und politischen Akteuren im Westlichen Balkan zu fördern, bietet TRAIN (Think Tanks Providing Research and Advice through Interaction and Networking) Instituten aus den sechs Westbalkan-Staaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien Möglichkeiten der Weiterbildung und der Vernetzung. Das TRAIN-Programm wird vom Auswärtigen Amt (Stabilitätspakt für Südosteuropa) gefördert.

Veranstaltung Forschungsprogramm
Berlin

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