Gender und der Ausstieg aus islamistischem Extremismus

Perspektiven aus zivilgesellschaftlicher Beratung, Strafverfolgung und internationaler Forschung

In der Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus erfährt die Rolle von Gender zunehmende Bedeutung. Insbesondere die Erkenntnis, dass über 20 Prozent der deutschen IS-Angehörigen (junge) Frauen waren, hat zu mehr Aufmerksamkeit für die Rollen von Frauen in extremistischen Strukturen beigetragen. Im Rahmen des „International Forum for Expert Exchange on Countering Islamist Extremism“ (InFoEx) wollen wir in dieser Online-Diskussionsveranstaltung analysieren, welche Bedeutung Gender in Radikalisierungs- und Distanzierungsprozessen zukommt, wie die Strafverfolgung mit männlichen und weiblichen extremistischen Straftätern umgeht und was diese Erkenntnisse für die Ausstiegsarbeit bedeuten. Wir laden Sie ein, mit Experten und Expertinnen aus der zivilgesellschaftlichen Praxis, Strafverfolgung und Forschung die Chancen und Grenzen von gendersensibler Ausstiegsarbeit aus dem islamistischen Extremismus zu diskutieren.

Begrüßung & Einführung:
Sofia Koller
Research Fellow; Projektleiterin International Forum for Expert Exchange on Countering Islamist Extremism“ (InFoEx), DGAP

Referentinnen und Referenten:
Friederike Schnaudt
Beraterin, Beratungsnetzwerk Grenzgänger, IFAK e.V.

Dr. Gerwin Moldenhauer
Oberstaatsanwalt (Abteilung „Terrorismus“) beim Bundesgerichtshof

Dr. Aya Mortag Freund
Sonderberaterin, Dänisches Zentrum für Extremismusprävention, Ministerium für Immigration und Integration, Dänemark

Moderation:
Alexander Ritzmann
Associate Fellow, DGAP; Senior Advisor, Radicalisation Awareness Network (RAN)

Die Veranstaltung findet auf Deutsch mit englischer Übersetzung statt. Bitte melden Sie sich hier für die Veranstaltung an. Bei Fragen steht Ihnen Miriam Heß (hess@dgap.org) gern zur Verfügung.

Datum
17 Juni 2021
Uhrzeit
-
Ort der Veranstaltung

Deutschland

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