Dr. Cornelius Adebahr

Associate Fellow, Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen

Fachgebiete

  • Europäische Union
  • EU-Außenpolitik, Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik
  • EU-Erweiterung, Europäische Nachbarschaftspolitik
  • Südosteuropa
  • Transatlantische Beziehungen
  • Iran

Sprachen

Englisch, Französisch, Spanisch

Kontakt

E-Mail: adebahr@dgap.org

Dr. Cornelius Adebahr ist selbständiger Politikberater und Analyst in Berlin, wo er zu europapolitischen und globalen Fragestellungen arbeitet. Seit Anfang 2006 ist er am Forschungsinstitut der DGAP tätig, seit 2014 außerdem für das Carnegie Endowment for International Peace in Washington, DC. In den Jahren 2015 und 2016 war er Lehrbeauftragter an der Georgetown University in Washington, DC; davor hatte er bereits von 2005 bis 2011 an der Willy Brandt School of Public Policy an der Universität Erfurt unterrichtet. Er ist Mitglied des Team Europe, einem Expertennetzwerk der Europäischen Kommission, und war Stipendiat des Stiftungskollegs für Internationale Aufgaben der Robert Bosch Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes (2002/2003).

Er studierte Politikwissenschaft, Philosophie, Öffentliches Recht und Internationale Wirtschaft in Tübingen, Paris und an der Freien Universität Berlin, wo er 2001 seinen Abschluss als Diplom-Politologe erwarb und 2008 zum Dr. rer. pol. promoviert wurde.

Publikationen

Filtern nach:


Ausgewählte Publikationen

Irans Präsidentschaftswahl
Das Nuklearabkommen polarisiert die politische Landschaft
von Cornelius Adebahr
DGAPkompakt Nr. 5, 16. Mai 2017, 6 S.
Irans Präsidentschaftswahl
Bei der Wahl am 19. Mai stimmen die Iraner faktisch auch über das Atomabkommen ab – denn wirtschaftliche Probleme stehen für die Bevölkerung zuvorderst und sind direkt mit der Umsetzung des Abkommens verbunden. Das Wahlergebnis ist auch für Irans internationales Auftreten entscheidend: Eine Wiederwahl des vergleichsweise moderaten Hassan Rohani würde der EU zumindest eine weitere Annäherung ermöglichen. Seine Abwahl durch einen Erzkonservativen würde das Verhältnis zu EU wie USA erschweren.
Kategorie: Wahlen, Internationale Politik/Beziehungen, Iran
Europe and Iran
The Nuclear Deal and Beyond
von Cornelius Adebahr
Europe and Iran The Nuclear Deal and Beyond, by Cornelius Adebahr, 2017 Routledge, 196 pages
The EU’s approach to Iran has emerged as one of the few successes of European foreign policy. Still, its role in international negotiations from 2003, as much as its broader approach to Iran, are generally poorly appreciated by policy-makers in Europe, the United States, and around the world.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Europäische Union, Iran, Europa
„Mehr Außenpolitik“
Die Flüchtlingskrise zwingt uns, die Welt neu zu verstehen
von Cornelius Adebahr
DGAPstandpunkt 2, 24. Februar 2016, 2 S.
„Mehr Außenpolitik“
Mit den Flüchtlingsströmen ist die globale Realität in die deutsche Idylle eingebrochen. Gleichzeitig läuft die Bundesregierung mit ihrem aktuellen Kurs Gefahr, die europäischen Nachbarn zu verlieren. Dabei kann sich Deutschland weder der Welt noch Europa verschließen. Die konfuse, teilweise sehr aufgeregt geführte Debatte zeigt gleichwohl, dass wir vor allem eines noch nicht verstanden haben: Was „die Welt da draußen“ für Deutschland selbst bedeutet.
Kategorie: Migration, Internationale Politik/Beziehungen, Deutschland
Starker Partner, strenger Kritiker
Die zwei Gesichter der deutschen Erweiterungspolitik gegenüber dem Westlichen Balkan
von Cornelius Adebahr, Theresia Töglhofer
DGAPanalyse 11, 25. September 2015, 14 S.
Starker Partner, strenger Kritiker
Deutschland hat sich in der EU als zentraler Impulsgeber für die Integration der Länder des Westlichen Balkans etabliert. Gleichzeitig tritt es als vehementer Kritiker der Beitrittsanwärter auf und besteht auf einer strikten Auslegung der Beitrittskonditionalität. Cornelius Adebahr und Theresia Töglhofer gehen den Hintergründen dieses „Ja, aber“-Ansatzes nach, der die EU-Erweiterungspolitik der letzten Jahre wesentlich geprägt hat.
Kategorie: Erweiterungsprozess, Balkan
Teheran testen
Der Westen sollte die Politik der neuen iranischen Führung ernst nehmen
von Cornelius Adebahr
Carnegie Europe, 17. Januar 2014, 46 S.
Teheran testen
Ist Präsident Hassan Rohani ein Reformer oder ein Wolf im Schafspelz? Zwar bleiben die wahren Beweggründe für Teherans Nuklearprogramm unklar, aber Rohani hat einen offeneren Ton gegenüber dem Westen angeschlagen. Dem müssen nun Taten folgen. Um in der Nuklearfrage voranzukommen, muss sich aber auch der Westen um seinen Verhandlungspartner bemühen. Cornelius Adebahr analysiert die veränderten Rahmenbedingungen iranischer Politik, nennt Kompromissmöglichkeiten und bleibende Streitfragen.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Iran
Iran-Politik der EU
Nach der Präsidentschaftswahl muss sich Europa auf Veränderungen einstellen
von Cornelius Adebahr
European Policy Centre, Policy Brief, 10. Juni 2013, 4 S.
Iran-Politik der EU
Die Präsidentschaftswahl im Iran deutet auf Veränderungen hin: Der überraschende Sieg des gemäßigten Kandidaten Hassan Rohani lässt auf eine Lösung im Nuklearkonflikt hoffen. Die Neubesetzung des Amtes bietet der EU gleichzeitig Gelegenheit, ihre Politik gegenüber Teheran breiter aufzustellen. Über die Nuklearverhandlungen hinaus sollte die EU eigenes Personal in den Iran entsenden und, beispielsweise via Internet, die dortige Bevölkerung direkt ansprechen.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Iran
Ernüchternde Zwischenbilanz für EU-Außendienst
DGAP-Experte Cornelius Adebahr nennt in einer Befragung des britischen Oberhauses, was dem Ashton-Apparat noch fehlt
von Cornelius Adebahr
Beitrag zum „Call for Evidence: European External Action Service“ des britischen Oberhauses, Europa-Ausschuss, 12. Dezember 2012
Ernüchternde Zwischenbilanz für EU-Außendienst
Eine der wichtigsten Neuerungen des Lissabon-Vertrags war die Einrichtung eines Auswärtigen Dienstes. Allerdings funktioniert der noch längst nicht wie geplant. Zwei Jahre nach Gründung des EAD evaluiert Brüssel nun dessen Arbeitsweise. Jetzt muss es darum gehen, die Arbeitsteilung zwischen EU und Mitgliedstaaten zu verbessern, fordert Cornelius Adebahr, und illustriert Defizite und Möglichkeiten der EU-Außenpolitik am Beispiel der Delegationen und Sonderbeauftragten in Drittländern.
Kategorie: Europäische Union, Institutionen der EU, GASP, Europa
Abgeordnete auf fragwürdiger Iran-Mission
Debatte um parlamentarische Delegation
von Cornelius Adebahr
Tagesspiegel (Online), 25.10.2012
Abgeordnete auf fragwürdiger Iran-Mission
Mitglieder des Bundestages und des Europäischen Parlaments wollen am Sonntag nach Iran reisen und werden dafür scharf kritisiert. Freies Mandat versus kluge Außenpolitik: Wann Parlamentarier derzeit nach Iran reisen sollten – und wann nicht; und welcher Zufall den Abgeordneten zu Hilfe kommen könnte, kommentiert Cornelius Adebahr im Tagesspiegel.
Kategorie: Menschenrechte, Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Iran, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Wahlen ohne Wandel
Das iranische Regime trotzt Wirtschaftskrise und Kriegsgefahr
von Cornelius Adebahr
DGAPkompakt 3, 11. April 2012, 8 S.
Wahlen ohne Wandel
Von Revolution keine Spur. Wer gehofft hatte, die jüngsten Wahlen zum iranischen Parlament könnten die Bevölkerung noch einmal mobilisieren wie im Sommer 2009 und zu einer Veränderung der Verhältnisse führen, sieht sich getäuscht. Mit Beginn der iranischen Neujahrsferien, die das Leben im Land praktisch zum Erliegen bringen, hat das Regime eine weitere kritische Phase überstanden. Gleichwohl verschärfen die internationalen Sanktionen und die zunehmende Kriegsrhetorik die Wirtschaftskrise.
Kategorie: Visegrad Group, Iran
Eine diplomatische Volte, mit der Teheran nicht rechnet
Warum die Europäische Union gerade jetzt offizielle Beziehungen mit Iran aufnehmen sollte
von Cornelius Adebahr
DGAPstandpunkt 13, 1. Dezember 2011, 3 S.
Eine diplomatische Volte, mit der Teheran nicht rechnet
Nach der Erstürmung der britischen Botschaft in Teheran droht das schwierige Verhältnis des Westens zu Iran endgültig zu zerrütten. Um aus der Eskalationsspirale auszubrechen, müssen die EU-Mitgliedstaaten einen Kunstgriff wagen: Während sie ihre bilateralen Beziehungen abbauen, müssten sie der EU die Verhandlungen mit der iranischen Führung übertragen. Als Vorstufe zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Iran und der EU sollte ein EU-Sonderbeauftragter entsandt werden.
Kategorie: Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Sicherheitspolitik, Europäische Union, Iran, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Europa