Dr. Luba von Hauff

Associate Fellow, Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien

Fachgebiete

  • Politische Systeme, Sicherheit und Entwicklung der postsowjetischen Staaten
  • Regionale Integrationsprozesse in Eurasien
  • Chinesische und Russische Politik gegenüber dem postsowjetischen Raum
  • EU-China Beziehungen
  • ‚Rising Powers’ und Multipolarität
  • Normdiffusion und Normkollision

Sprachen

Englisch, Russisch

Kontakt

E-Mail: hauff@af.dgap.org

Luba von Hauff ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Internationale Politik der Universität der Bundeswehr München. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Berthold-Beitz-Zentrum für Russland, Ukraine, Belarus und Zentralasien der DGAP.

Luba von Hauff promovierte zum Einfluss Chinas auf die Demokratisierung Kasachstans an der Universität der Bundeswehr und hält einen M.A. in Conflict, Security and Development vom King’s College London sowie einen B.A. in European Studies von der Universität Maastricht. Sie war Stipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung und ist Mitglied im Strategic Studies Network der National Defense University (Washington, D.C.).

Ihre Forschungsinteressen gelten der Multipolarisierung des internationalen Systems unter besonderer Berücksichtigung des politisch-normativen Zusammenspiels zwischen China und der EU. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit der Politik internationaler Akteure in Zentralasien sowie der Entwicklung der Region.

Publikationen

Filtern nach:


Ausgewählte Publikationen

The Value of Alternatives
Weshalb die EU für die Sicherheit Zentralasiens unentbehrlich ist
von Luba von Hauff
DGAPanalyse 8, August 2015, 9 S. (in englischer Sprache)
The Value of Alternatives
Die Sicherheitsrisiken Zentralasiens beschäftigen regionale wie internationale Akteure, nicht zuletzt aufgrund der wachsenden „Islamisierung“ der traditionell säkularen postsowjetischen Region. Vor diesem Hintergrund zeigt Luba von Hauff den besonderen Mehrwert der europäischen Zentralasienstrategie auf und erörtert ihr Wirkungspotenzial für die Zukunft.
Kategorie: Europäische Union, Zentralasien
Chinas Rolle in Zentralasien
Mit seiner Status Quo-Politik verschärft Peking die Instabilität der Region
von Luba von Hauff
DGAPanalyse 3, 12. April 2013, 22 S.
Chinas Rolle in Zentralasien
China konnte seinen Einfluss in Zentralasien in den vergangenen 20 Jahren deutlich ausbauen. Pekings Hauptinteresse besteht darin, die separatistischen Kräfte im eigenen Land einzudämmen. Um den Status Quo in der Region zu wahren, unterstützt China die dortigen autoritären Regime. Damit jedoch wird Zentralasien weiter destabilisiert. Die Bevölkerung ist über das politische Versagen ihrer Regierungen frustriert, in den bislang säkularen Gesellschaften gewinnen islamistische Kräfte an Boden.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Konflikte und Strategien, Zentralasien, China
Zentralasien und die EU
Aussichten einer Energiepartnerschaft
von Luba von Hauff
DGAPanalyse 7, 24.08. 2009
Mit der 2007 angenommenen „Strategie für eine neue Partnerschaft“ ist das energiereiche Zentralasien ins Blickfeld der EU-Außenpolitik gerückt. Die vorliegende Studie befasst sich vornehmlich mit den europäischen Ambitionen im Energiebereich. Sie kommt zu dem Schluss, dass sich der konditionierte Ansatz angesichts der innenpolitischen Strukturen Zentralasiens und der geopolitischen sowie wirtschaftlichen Zwänge als wenig erfolgsversprechend wird.
Kategorie: Rohstoffe & Energie, Europäische Union, Internationale Politik/Beziehungen, Europa, Asien
Veranstaltungen
DGAP in den Medien