Vom Westlichen Balkan zum „restlichen Balkan“?

Der EU-Beitritt Kroatiens eröffnet der Region Chancen, birgt aber auch die Gefahr neuer Trennlinien

5. September 2013 - 0:00 | von Theresia Töglhofer

DGAPanalyse 8, 5. September 2013, 26 S.

Kategorie: Erweiterungsprozess, Europäische Union, Europa, Balkan, Kroatien

Kroatien hat als erstes Land des Westlichen Balkans Aufnahme in der EU gefunden. Das ist ein ermutigendes Signal an die anderen Anwärter: Wenn sie die nötigen Modernisierungsleistungen erbringen, löst Brüssel sein Beitrittsversprechen ein. Zugleich aber verläuft eine neue Grenze durch die Region. Vor allem für Bosnien-Herzegowina wird der wachsende Abstand bei der EU-Integration zum Problem. Die Autorin mahnt daher, den regionalen Zusammenhang nicht aus dem Blick zu verlieren.

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Angekommen in der EU: Kroatisches Parlament in Zagreb

 
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