Theresia Töglhofer

Associate Fellow, Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen

Fachgebiete

  • EU-Erweiterung
  • Westlicher Balkan

Sprachen

Englisch, Französisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch

Kontakt

E-Mail: toeglhofer@af.dgap.org

Theresia Töglhofer ist seit Januar 2015 Associate Fellow am Forschungsinstitut der DGAP. Sie befindet sich derzeit auf einem Forschungsaufenthalt in Südosteuropa. Zuvor war sie seit September 2011 Mitarbeiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen der DGAP. Sie betreute dort ein Projekt zur Förderung von Think Tanks im Westlichen Balkan. Von 2010 bis 2011 war sie in der EU-politischen Sektion des österreichischen Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten in Wien tätig.

Sie ist Absolventin des Masterstudiums „Affaires internationales“ an Sciences Po Paris (2009) sowie des Diplomstudiums Geschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz, mit Spezialisierung auf die Geschichte Südosteuropas (2010).

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Dornröschenschlaf am EU-Außenposten
In der ostkroatischen Stadt scheint Deutschland manchmal näher als Zagreb
von Theresia Töglhofer
Internationale Politik 6, November-Dezember 2018, S. 122-123
Dornröschenschlaf am EU-Außenposten
Kategorie: Staat und Gesellschaft, Kroatien
Sehnsucht nach dem Rechtsstaat
Die Menschen im Westbalkan wollen von der EU nicht nur Wohlstand
von Theresia Töglhofer
Internationale Politik 6, November-Dezember 2017, S. 106 - 111
Sehnsucht nach dem Rechtsstaat
Die Vorteile der EU-Annäherung müssten bei den Bürgerinnen und Bürgern in den Westbalkan-Staaten ankommen, so die Absichtsbekundungen aus Brüssel und Berlin. Doch die Beitrittsverhandlungen stocken, und die Reformen von Staat und Justiz kommen nicht voran. Hier muss die EU handeln, will sie das Vertrauen der Menschen behalten.
Kategorie: Staat und Gesellschaft, Recht, Balkan, European Union
Starker Partner, strenger Kritiker
Die zwei Gesichter der deutschen Erweiterungspolitik gegenüber dem Westlichen Balkan
von Cornelius Adebahr, Theresia Töglhofer
DGAPanalyse 11, 25. September 2015, 14 S.
Starker Partner, strenger Kritiker
Deutschland hat sich in der EU als zentraler Impulsgeber für die Integration der Länder des Westlichen Balkans etabliert. Gleichzeitig tritt es als vehementer Kritiker der Beitrittsanwärter auf und besteht auf einer strikten Auslegung der Beitrittskonditionalität. Cornelius Adebahr und Theresia Töglhofer gehen den Hintergründen dieses „Ja, aber“-Ansatzes nach, der die EU-Erweiterungspolitik der letzten Jahre wesentlich geprägt hat.
Kategorie: Erweiterungsprozess, Balkan
Hehre Ziele, harte Tatsachen
Die EU hat große Gestaltungskraft im Westlichen Balkan – und muss sie nutzen
von Theresia Töglhofer
Internationale Politik 5, September/Oktober 2015, S. 30-35
Hehre Ziele, harte Tatsachen
Die Anziehungskraft der EU ist der wichtigste Reformfaktor für die Staaten des Westlichen Balkans. Bislang hat es nur Kroatien in die Union geschafft; Montenegro und Serbien stehen langwierige Verhandlungen bevor. Es liegt aber auch im Interesse der EU, mit ihrer Transformationskraft Stabilisierung und Demokratisierung vor Ort zu fördern.
Kategorie: Europäische Union, Europäische Nachbarschaftspolitik, Erweiterungsprozess, Europa, Südosteuropa, Nachfolgestaaten Jugoslawien
Vom Westlichen Balkan zum „restlichen Balkan“?
Der EU-Beitritt Kroatiens eröffnet der Region Chancen, birgt aber auch die Gefahr neuer Trennlinien
von Theresia Töglhofer
DGAPanalyse 8, 5. September 2013, 26 S.
Vom Westlichen Balkan zum „restlichen Balkan“?
Kroatien hat als erstes Land des Westlichen Balkans Aufnahme in der EU gefunden. Das ist ein ermutigendes Signal an die anderen Anwärter: Wenn sie die nötigen Modernisierungsleistungen erbringen, löst Brüssel sein Beitrittsversprechen ein. Zugleich aber verläuft eine neue Grenze durch die Region. Vor allem für Bosnien-Herzegowina wird der wachsende Abstand bei der EU-Integration zum Problem. Die Autorin mahnt daher, den regionalen Zusammenhang nicht aus dem Blick zu verlieren.
Kategorie: Erweiterungsprozess, Europäische Union, Europa, Balkan, Kroatien
Regierungswechsel in Serbien
Die Zeichen stehen auf Kontinuität, Belgrad gibt sich weiter proeuropäisch
von Theresia Töglhofer
Fünf Fragen, 30. Juli 2012
Regierungswechsel in Serbien
Serbien hat eine neue Führung. Zum Staatsoberhaupt wurde der frühere Ultranationalist Tomislav Nikolić gewählt. Seine Fortschrittspartei ist auch stärkste Kraft im Parlament geworden und bildet nun mit den Sozialisten eine Koalition. Mit Ivica Dačić stellen die Sozialisten erstmals seit dem Fall des Milošević-Regimes den Regierungschef. Gerät die serbische Politik damit wieder in nationalistisches Fahrwasser? Bleibt das größte Land des Westlichen Balkans auf EU-Kurs?
Kategorie: Europa, Südosteuropa, Serbien
Beitritts-Regatta in der Flaute
Der lange Weg des Westlichen Balkans in die EU
von Theresia Töglhofer
DGAPkompakt 2, 3. April 2012, 8 S.
Beitritts-Regatta in der Flaute
Die EU hat Lehren aus ihren letzten Erweiterungsrunden gezogen und legt an Beitrittsanwärter heute deutlich strengere Maßstäbe an. Kroatien hat es fast geschafft. 2013 soll das Land zum 28. Mitglied werden. Damit nimmt es eine Vorreiterrolle auf dem Westlichen Balkan ein. Die anderen Länder der Region sind von einer EU-Mitgliedschaft weit entfernt. Wie kann die Union angesichts dieser entfernten Beitrittsperspektive ihre Anziehungskraft gegenüber den Balkan-Ländern aufrechterhalten?
Kategorie: Erweiterungsprozess, Europa, Balkan
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