- Theresia Töglhofer
Associate Fellow, Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen
Fachgebiete
- EU-Erweiterung
- Westlicher Balkan
Sprachen
Englisch, Französisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch
Kontakt
E-Mail: toeglhofer@af.dgap.org
Theresia Töglhofer ist seit Januar 2015 Associate Fellow am Forschungsinstitut der DGAP. Sie befindet sich derzeit auf einem Forschungsaufenthalt in Südosteuropa. Zuvor war sie seit September 2011 Mitarbeiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen der DGAP. Sie betreute dort ein Projekt zur Förderung von Think Tanks im Westlichen Balkan. Von 2010 bis 2011 war sie in der EU-politischen Sektion des österreichischen Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten in Wien tätig.
Sie ist Absolventin des Masterstudiums „Affaires internationales“ an Sciences Po Paris (2009) sowie des Diplomstudiums Geschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz, mit Spezialisierung auf die Geschichte Südosteuropas (2010).
Publikationen
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Ausgewählte Publikationen
- Sehnsucht nach dem Rechtsstaat
- Die Menschen im Westbalkan wollen von der EU nicht nur Wohlstand

- Die Vorteile der EU-Annäherung müssten bei den Bürgerinnen und Bürgern in den Westbalkan-Staaten ankommen, so die Absichtsbekundungen aus Brüssel und Berlin. Doch die Beitrittsverhandlungen stocken, und die Reformen von Staat und Justiz kommen nicht voran. Hier muss die EU handeln, will sie das Vertrauen der Menschen behalten.
- Kategorie: Staat und Gesellschaft, Recht, Balkan, European Union
- Starker Partner, strenger Kritiker
- Die zwei Gesichter der deutschen Erweiterungspolitik gegenüber dem Westlichen Balkan

- Deutschland hat sich in der EU als zentraler Impulsgeber für die Integration der Länder des Westlichen Balkans etabliert. Gleichzeitig tritt es als vehementer Kritiker der Beitrittsanwärter auf und besteht auf einer strikten Auslegung der Beitrittskonditionalität. Cornelius Adebahr und Theresia Töglhofer gehen den Hintergründen dieses „Ja, aber“-Ansatzes nach, der die EU-Erweiterungspolitik der letzten Jahre wesentlich geprägt hat.
- Kategorie: Erweiterungsprozess, Balkan
- Hehre Ziele, harte Tatsachen
- Die EU hat große Gestaltungskraft im Westlichen Balkan – und muss sie nutzen

- Die Anziehungskraft der EU ist der wichtigste Reformfaktor für die Staaten des Westlichen Balkans. Bislang hat es nur Kroatien in die Union geschafft; Montenegro und Serbien stehen langwierige Verhandlungen bevor. Es liegt aber auch im Interesse der EU, mit ihrer Transformationskraft Stabilisierung und Demokratisierung vor Ort zu fördern.
- Kategorie: Europäische Union, Europäische Nachbarschaftspolitik, Erweiterungsprozess, Europa, Südosteuropa, Nachfolgestaaten Jugoslawien
- Vom Westlichen Balkan zum „restlichen Balkan“?
- Der EU-Beitritt Kroatiens eröffnet der Region Chancen, birgt aber auch die Gefahr neuer Trennlinien

- Kroatien hat als erstes Land des Westlichen Balkans Aufnahme in der EU gefunden. Das ist ein ermutigendes Signal an die anderen Anwärter: Wenn sie die nötigen Modernisierungsleistungen erbringen, löst Brüssel sein Beitrittsversprechen ein. Zugleich aber verläuft eine neue Grenze durch die Region. Vor allem für Bosnien-Herzegowina wird der wachsende Abstand bei der EU-Integration zum Problem. Die Autorin mahnt daher, den regionalen Zusammenhang nicht aus dem Blick zu verlieren.
- Kategorie: Erweiterungsprozess, Europäische Union, Europa, Balkan, Kroatien
- Regierungswechsel in Serbien
- Die Zeichen stehen auf Kontinuität, Belgrad gibt sich weiter proeuropäisch

- Serbien hat eine neue Führung. Zum Staatsoberhaupt wurde der frühere Ultranationalist Tomislav Nikolić gewählt. Seine Fortschrittspartei ist auch stärkste Kraft im Parlament geworden und bildet nun mit den Sozialisten eine Koalition. Mit Ivica Dačić stellen die Sozialisten erstmals seit dem Fall des Milošević-Regimes den Regierungschef. Gerät die serbische Politik damit wieder in nationalistisches Fahrwasser? Bleibt das größte Land des Westlichen Balkans auf EU-Kurs?
- Kategorie: Europa, Südosteuropa, Serbien
- Beitritts-Regatta in der Flaute
- Der lange Weg des Westlichen Balkans in die EU

- Die EU hat Lehren aus ihren letzten Erweiterungsrunden gezogen und legt an Beitrittsanwärter heute deutlich strengere Maßstäbe an. Kroatien hat es fast geschafft. 2013 soll das Land zum 28. Mitglied werden. Damit nimmt es eine Vorreiterrolle auf dem Westlichen Balkan ein. Die anderen Länder der Region sind von einer EU-Mitgliedschaft weit entfernt. Wie kann die Union angesichts dieser entfernten Beitrittsperspektive ihre Anziehungskraft gegenüber den Balkan-Ländern aufrechterhalten?
- Kategorie: Erweiterungsprozess, Europa, Balkan
