USA/Transatlantische Beziehungen

Politische Entscheidungen in Washington haben oft direkte Auswirkungen auf Deutschland. Die Transatlantischen Beziehungen sind der zentrale Handlungskontext deutscher und europäischer Außenpolitik.

Das Programm befasst sich mit der Außenpolitik der USA und ihren innenpolitischen Bestimmungsfaktoren sowie mit den transatlantischen Beziehungen. Ziel ist die Stärkung des strategischen Dialogs zwischen Berlin und Washington.

Im Mittelpunkt steht der Meinungsaustausch zwischen den politischen Eliten, um die Zusammenarbeit über eine reine Zweckgemeinschaft hinaus als gleichberechtigte Partnerschaft zu verankern.

Dazu gehört kritische Analyse in Form von Publikationen und Kommentaren. Eine konstruktive Auseinandersetzung mit der US-Außenpolitik erfolgt zudem in Veranstaltungen wie Studiengruppen, Podiumsdiskussionen, Expertengesprächen oder Vorträgen. Diese bringen hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft an einen Tisch.

Publikationen

  • Die Geo-Ökonomie der USA

    von Josef Braml
    Politikum 2/2019, S. 23-28

    In den USA wird Geopolitik seit jeher als Geo-Ökonomie verstanden. „Das Hauptanliegen der Amerikaner ist das Geschäft“, so der oft zitierte Ausspruch des 30. US-Präsidenten Calvin Coolidge (1923–1929). Nach dem Untergang der Sowjetunion als dem Hauptrivalen des Kalten Krieges liegt der außenpolitische Antrieb der USA nunmehr in der Verhinderung eines chinesischen und europäischen Einflusses in der Wirtschafts-, Währungs- und Handelspolitik auf Kosten der USA.

  • Deutschlands Sparkurs gefährdet die NATO

    Die Fähigkeitszusagen der Bundesregierung erfordern höhere Verteidigungsausgaben

    von Henning Riecke | NATO
    DGAPkompakt 5, 17. April 2019, 4 S.

    Deutschlands Sparkurs gefährdet die NATO

    Mit seiner harten Haltung zur Lastenteilung in der NATO macht Deutschland es US-Präsident Trump leichter, eigene Verpflichtungen in der Allianz zurückzufahren; Berlin ist damit zudem ein schlechtes Vorbild für andere Verbündete. Vor allem aber riskiert die Bundesregierung den Zusammenhalt und die Leistungsfähigkeit der Allianz, denn ihre Haushaltsplanung widerspricht den erteilten Fähigkeitszusagen. Berlin sollte die Ausgaben erhöhen, um die NATO zu stärken und den deutschen Einfluss im Bündnis auszubauen.

  • Trump’s Zero-Sum Thinking

    And Europe’s response

    von Josef Braml
    International Economy, Winter 2019, p. 64-79

    Defying the hopes of many on the European continent, U.S. President Donald Trump’s “America First” policy will likely be reinforced during the 116th Congress. Henceforth, it will be easier for Trump to make a “new deal” with the new Democratic majority in the House of Representatives.

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