USA/Transatlantische Beziehungen

Politische Entscheidungen in Washington haben oft direkte Auswirkungen auf Deutschland. Die Transatlantischen Beziehungen sind der zentrale Handlungskontext deutscher und europäischer Außenpolitik.

Das Programm befasst sich mit der Außenpolitik der USA und ihren innenpolitischen Bestimmungsfaktoren sowie mit den transatlantischen Beziehungen. Ziel ist die Stärkung des strategischen Dialogs zwischen Berlin und Washington.

Im Mittelpunkt steht der Meinungsaustausch zwischen den politischen Eliten, um die Zusammenarbeit über eine reine Zweckgemeinschaft hinaus als gleichberechtigte Partnerschaft zu verankern.

Dazu gehört kritische Analyse in Form von Publikationen und Kommentaren. Eine konstruktive Auseinandersetzung mit der US-Außenpolitik erfolgt zudem in Veranstaltungen wie Studiengruppen, Podiumsdiskussionen, Expertengesprächen oder Vorträgen. Diese bringen hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft an einen Tisch.

Publikationen

  • Besser handeln

    von Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, Transatlantische Beziehungen
    Der Text ist zuerst am 4. April 2018 als Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau erschienen.

    Donald Trump ist dabei, die globale Wirtschaftsordnung zu zerstören. Aber Überschussländer wie Deutschland können etwas dagegen tun.

  • Mit Sicherheit gefährlich

    Mit seinen Strafzöllen hebelt Trump auch die US-Gewaltenkontrolle und die internationale Ordnung aus

    von Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, WTO
    DGAPkompakt 6, 14. März 2018, 4 S.

    Mit Sicherheit gefährlich

    US-Präsident Donald Trump setzt nicht nur handelspolitische Ziele durch, indem er seine Strafzölle auf Stahl und Aluminium mit der nationalen Sicherheit begründet. In der NATO gleichen die Zölle einem Erpressungsmanöver und für die Welthandelsorganisation (WTO) sind sie ein Präzedenzfall, der sie obsolet machen könnte. Im eigenen Land hebelt Trump damit die Gewaltenkontrolle aus und der Kongress wird ihn nicht einmal stoppen. Dennoch sollten Deutschland und Europa nicht mit Retourkutschen reagieren.

  • Trump im Aufwind: Mit der Wirtschaft wuchern, von Problemen ablenken

    von Henning Riecke | Vereinigte Staaten von Amerika
    DGAPstandpunkt 1, 31. Januar 2018, 2 S.

    Trump im Aufwind: Mit der Wirtschaft wuchern, von Problemen ablenken

    Diese Gelegenheit hat sich Trump nicht entgehen lassen. Früh im Jahr hält der US-Präsident eine Rede über die Lage der Nation vor dem Kongress. Trotz aller Kritik steht Trump nicht schlecht da: Er reklamiert den Wirtschaftsaufschwung für sich und lenkt damit von Problemen ab. Mit Reformen in der Immigrationspolitik und Investitionen in die Infrastruktur setzte er auf Projekte, in denen Kompromisse mit dem Kongress greifbar sind. Damit nimmt Trump auch die Zwischenwahlen im November in den Blick.

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