USA/Transatlantische Beziehungen

Politische Entscheidungen in Washington haben oft direkte Auswirkungen auf Deutschland. Die Transatlantischen Beziehungen sind der zentrale Handlungskontext deutscher und europäischer Außenpolitik.

Das Programm befasst sich mit der Außenpolitik der USA und ihren innenpolitischen Bestimmungsfaktoren sowie mit den transatlantischen Beziehungen. Ziel ist die Stärkung des strategischen Dialogs zwischen Berlin und Washington.

Im Mittelpunkt steht der Meinungsaustausch zwischen den politischen Eliten, um die Zusammenarbeit über eine reine Zweckgemeinschaft hinaus als gleichberechtigte Partnerschaft zu verankern.

Dazu gehört kritische Analyse in Form von Publikationen und Kommentaren. Eine konstruktive Auseinandersetzung mit der US-Außenpolitik erfolgt zudem in Veranstaltungen wie Studiengruppen, Podiumsdiskussionen, Expertengesprächen oder Vorträgen. Diese bringen hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft an einen Tisch.

Schwerpunkte

  • Afghanistan-Einsatz
  • Umgang der transatlantischen Partner mit den Freiheitsbewegungen des Arabischen Frühlings
  • Präsidentschaftswahlkampf und Zwischenwahlen in den USA

Publikationen

  • Wollen und Können

    Trump und die außenpolitische Wirklichkeit

    von Henning Riecke | Vereinigte Staaten von Amerika, Internationale Politik/Beziehungen
    DGAPkompakt 19, 30. November 2016, 8 S.

    Wollen und Können

    Zu widersprüchlich sind Donald Trumps Aussagen zu seinen außenpolitischen Plänen, als dass er sie nahtlos in politisches Handeln umsetzen könnte. Um zu entscheiden, wie Deutschland und Europa sich ihm gegenüber positionieren, muss man die US-Interessen hinter Trumps Vorschlägen und seinen innenpolitischen Handlungsspielraum untersuchen. Gegenüber der NATO oder Iran, vielleicht sogar gegenüber China, dürfte seine Politik weniger radikal ausfallen als seine Ankündigungen.

  • Eine Tankfüllung reicht nicht für TTIP

    von Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, Freihandel
    Debattenportal der Bundeszentrale für Politische Bildung, 4. Oktober 2016

    Die politische Konstellation für das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA ist ungünstig. Im Wahlkampf findet das Thema wenig Befürworter – danach wahrscheinlich auch nicht, meint der Berliner US-Experte Josef Braml.

  • Wahlen in den USA: Trumps Nationalismus

    von Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, Wahlen
    Neue Zürcher Zeitung, 26. August 2016

    Nach Einschätzung des USA-Experten Dr. Josef Braml wären die Wahlkämpfer der Republikaner gut beraten, endlich die Latinos als wichtige Wählergruppe stärker zu berücksichtigen.

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