Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg für Good Governance

Das Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg für Good Governance fördert jährlich 20 junge Führungskräfte aus den Ländern der Östlichen Partnerschaft, Russland und der Türkei, die sich für verantwortliches Handeln im Sinne des Gemeinwohls, für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie einsetzen. In internationalen Seminaren und durch die Umsetzung individueller Projekte werden die Kollegiatinnen und Kollegiaten darin gestärkt, nachhaltige Veränderungsprozesse zu initiieren und gesellschaftlichen Wandel effektiv und nach demokratischen Prinzipien zu gestalten.

Im Zentrum des Kollegs steht die wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Weiterbildung in Good Governance und Public Innovation. Mit Unterstützung erfahrener Projektmanager setzen die Kollegiatinnen und Kollegiaten individuelle Projekte in ihren Heimatorganisationen um und tragen so zur Stärkung von Transparenz, Partizipation und Rechtsstaatlichkeit in ihren Gesellschaften bei. Auch nach Abschluss des Programms fördert die DGAP mit vielfältigen Angeboten das gesellschaftliche Engagement der Alumni.

Das Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg für Good Governance ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit DGAP. Prof. Günter Verheugen, Vize-Präsident der Europäischen Kommission a.D., begleitet das Programm als Kollegdirektor.

Nach 20 Jahren Programmlaufzeit beendet die Robert Bosch Stiftung ihre Förderung für das Goerdeler-Kolleg Ende 2020. Neben der Durchführung des letzten Kollegjahrgangs liegt der Fokus im Kollegjahr 2019/2020 daher auf der Stärkung der Selbstorganisation des Alumni-Netzwerks, der Entwicklung einer Strategie für die Zukunft des Programms und dem Wissensmanagement. Für August 2020 ist eine Abschlusskonferenz geplant.

Webseite: www.goerdeler-kolleg.de 

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