Prof. Dr. Sabine Ruß-Sattar

Associate Fellow, Programm Frankreich/deutsch-französische Beziehungen

Fachgebiete

  • Politik und Gesellschaft in Frankreich
  • Migration und Integration
  • Parteienvergleich
  • Probleme der Interessenrepräsentation
  • Entwicklung etablierter Demokratien (Westeuropa/USA)

Sprachen

Englisch, Französisch

Kontakt

E-Mail: russ-sattar@af.dgap.org

Sabine Ruß-Sattar lehrt seit 2005 als Professorin für Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Kassel. Sie studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Romanistik an den Universitäten Freiburg i. Brsg., Clermont-Ferrand und am Institut d’Etudes politiques in Paris und war nebenbei als freie Mitarbeiterin für Lokalzeitungen und lokale Radiosender tätig. 1993 promovierte sie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg mit einer Arbeit zum Thema „Die Republik der Amtsinhaber. Die französischen Reformgesetze zur Politikfinanzierung von 1988 bis 1990".

Nach mehreren Jahren der Lehrtätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin am Freiburger Seminar für Wissenschaftliche Politik und Studien- und Forschungsaufenthalten in New York und Washington DC habilitierte sie sich im Jahr 2003 mit der vergleichenden Studie zu „Interessenvertretung als Konstruktion. Schwache Interessen im Kräftefeld moderner Demokratien am Beispiel Wohnungsloser in Frankreich und den Vereinigten Staaten" an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Neben ihrer Professur arbeitet sie als Gutachterin u.a. für den DAAD und die Deutsch-Französische Hochschule (DFH). Sie ist seit Oktober 2013 Associate Fellow der DGAP.

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Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Ohne eine kompromissbereite Mitte entmachtet sich der Kongress
von Sabine Ruß-Sattar
DGAPkompakt 22, 11. Oktober 2018, 6 S.
Ohne eine kompromissbereite Mitte entmachtet sich der Kongress
Bei den US-Zwischenwahlen am 6. November geht es nicht nur darum, ob die Demokraten eine oder gar beide Parlamentskammern zurückerobern können. Damit der Kongress in Zukunft den Präsidenten wieder wirksam kontrollieren kann, müssen die Abgeordneten bereit sein, gegebenenfalls jenseits der binären Machtlogik der Parteien zu handeln. In der hoch polarisierten politischen Konjunktur haben es moderate Kandidaten aber schwer. Damit schwindet die Hoffnung auf mehr Stabilität in der Innen- oder Außenpolitik der USA.
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
Unruhe im System
Seit Macrons Wahl wandelt sich die französische Parteienlandschaft
von Sabine Ruß-Sattar, Sara Jakob
DGAPanalyse 2, 7. Mai 2018, 8 S., plus Infografik als separater Anhang: Parteien und Bewegungen in Frankreich (Autorin: Nicole Walter)
Unruhe im System
Seit der Präsidentschaftswahl 2017 kalibrieren sich die französischen Parteien neu. Während sie zuvor klassischen Links-/Rechts-Lagern folgten, entsprechen weder Macrons La République En Marche noch Le Pens Front National dieser Polarisierung. Neue Konfliktlinien, die sich an Identitätsfragen und der Rolle Europas orientieren, prägen zudem die Parteienlandschaft. In Zukunft ist ein Vierer-Szenario von extremer Rechter, moderaten Konservativen, radikalen Linken und sozialliberalen Kräften wahrscheinlich.
Kategorie: Politisches System, Frankreich
Worte und Weltbilder: Außenpolitik und Sprache im Wahlkampf von Emmanuel Macron und Marine Le Pen
von Claire Demesmay, Sabine Ruß-Sattar
Frankreich Jahrbuch 2017, 206 S., VS Verlag für Sozialwissenschaften
Der Beitrag setzt sich mit der gesprochenen Sprache der Finalisten der französischen Präsidentschaftswahl im Feld der Außenpolitik auseinander.
Kategorie: Frankreich
Der Präsidentschaftswahlkampf hat begonnen
Die Primaires – die Bedeutung einer neuen Praxis im demokratischen Leben Frankreichs
von Claire Demesmay, Julie Hamann, Sabine Ruß-Sattar
Der Präsidentschaftswahlkampf hat begonnen
In den großen Parteien Frankreichs haben sich vor der Präsidentschaftswahl sogenannte Primaires – Vorwahlen – etabliert. François Fillon wurde zum Kandidaten der konservativen Républicains gewählt, die Vorwahlen der Sozialisten folgen im Januar 2017. Hintergrund und Bedeutung der Primaires erklärt das Frankreich-Programm der DGAP.
Kategorie: Wahlen, Frankreich
Wahlkampf im Notstand
Das Thema Sicherheit als Wahlhelfer der Rechtspopulisten?
von Sabine Ruß-Sattar
DGAPkompakt 17, 3. Dezember 2015, 7 S.
Wahlkampf im Notstand
Bei den französischen Regionalwahlen eroberte der Front National keine einzige Region, und doch ging er als stimmenstärkste Partei aus dem ersten Wahlgang hervor – auch, aber nicht nur aufgrund des dominanten Themas Sicherheit. Die Mobilisierung der Wähler und die Allianzen und Absprachen der anderen Parteien haben die Machtübernahme verhindert. Trotzdem feiert Marine Le Pen ihre „siegreiche Niederlage“. Das alte bipolare Parteiensystem ist weggebrochen und die Parteien müssen sich neu aufstellen.
Kategorie: Wahlen, Frankreich
DGAP in den Medien
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