Dr. Claire Demesmay

Programmleiterin Frankreich / Deutsch-französische Beziehungen

Fachgebiete

  • Deutsch-französische Beziehungen
  • Französische Europa- und Innenpolitik
  • Migrations- und Integrationspolitik Frankreichs und Deutschlands
  • Citizenship und Identitätsdebatten in Europa

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Englisch, Französisch

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Dr. Claire Demesmay leitet seit Februar 2009 das Frankreich-Programm der DGAP.

Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) am Institut français des relations internationales (Ifri) in Paris (2002-2009) und am Lehrstuhl für Frankreichstudien und Frankophonie der Technischen Universität Dresden (1998-2002) tätig.

Claire Demesmay promovierte im Rahmen einer binationalen, deutsch-französischen Cotutelle zum Thema „Politischer Liberalismus angesichts der Zukunft der Nationalstaaten“ an der Universität Paris 4-Sorbonne und am Frankreich-Zentrum der Technischen Universität Berlin. Sie studierte politische Philosophie an den Universitäten Dijon und Paris 4-Sorbonne. Abschluss: DEA (diplôme d'études approfondies)

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Neue deutsch-französische Schönwetterperiode
Berlin und Paris wollen wieder enger kooperieren. Um die EU voranzubringen, bedarf es aber noch größerer Anstrengungen
von Claire Demesmay
ParisBerlin 96, März 2014, S. 11 [Beitrag in französischer Sprache]
Neue deutsch-französische Schönwetterperiode
Schon lange lief die Regierungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich nicht mehr so rund wie derzeit. Um eine neue Dynamik für Europa zu entfachen, müssen die Partner aber ambitionierter zu Werke gehen. Der deutsch-französische Ministerrat, zu dem kürzlich wieder beide Kabinette zusammenkamen, ist ein geeignetes Forum, um guten Willen zu zeigen. Nun gilt es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln – ob für die Währungs-, die Energie- oder die Nachbarschaftspolitik.
Kategorie: Bilaterale Beziehungen, Frankreich, Deutschland
Deutschland, Fels in der Brandung
Trotz Euro-Krise: Europapolitik spielte im deutschen Wahlkampf kaum eine Rolle
von Claire Demesmay
Text in französischer Sprache: Berlin face à la tempête. Et vogue le navire, in: La Revue Nouvelle, Januar 2014, S. 37-44
Während Deutschlands Nachbarn die Bundestagswahl 2013 als europäisches Ereignis aufmerksam verfolgten, spielten umgekehrt im deutschen Wahlkampf europäische Themen – abgesehen von der Frage der Zukunft des Euro – kaum eine Rolle. Claire Demesmay geht der Frage nach, warum Europapolitik in Deutschland zu keiner echten Kontroverse taugt, obwohl doch die EU in ihrer schwersten Krise steckt.
Kategorie: Wahlen, Deutschland
Der Wähler, das unberechenbare Wesen
Eine Analyse des Wählerverhaltens bei der Bundestagswahl 2013
von Claire Demesmay, Daniela Heimerl
Text in französischer Sprache: Derrière le vote du Bundestag: Portrait-robot des électeurs allemand, in: Allemagne d'aujourd'hui 206, Oktober-Dezember 2013, S. 8-21
Warum haben die Wähler bei den Bundestagswahlen im September der CDU ihr bestes Ergebnis seit 1990 beschert? Warum hat sich eine Mehrheit für eine große Koalition ausgesprochen? Das Wahlverhalten der Bürger ist immer schwieriger vorhersehbar, viele entscheiden sich spontan oder bleiben der Wahl ganz fern. In der vorliegenden Analyse gehen die Autorinnen dem Wählervotum auf den Grund, fragen nach Alter, Sozialisation und Wohnort der Bürger und legen ganz unterschiedliche Motive frei.
Kategorie: Wahlen, Deutschland
Bilder machen Politik
Die deutsch-französische Erinnerungskultur braucht neue Symbole
von Claire Demesmay, Klemens Kober
DGAPanalyse kompakt 6, 3. September 2013, 6 S.
Bilder machen Politik
Bundespräsident Gauck hat mit seinem Besuch in Oradour-sur-Glane eine der letzten Lücken in der deutsch-französischen Geschichtsaufarbeitung geschlossen. Eine Fülle von Symbolen ist im Lauf der Jahre entstanden. Aber der Verständigungsprozess muss weiter gefördert werden. Gemeinsame Gesten mit Strahlkraft sind für die eher pragmatische Zusammenarbeit beider Länder von besonderer Bedeutung. Die Kunst besteht darin, die richtigen Bilder zu schaffen.
Kategorie: Bilaterale Beziehungen, Frankreich, Deutschland
Zwischen Führung und Frust: Frankreichs Europapolitik
Die Skepsis der Franzosen gegenüber der EU wächst, die Handlungsmöglichkeiten der Pariser Regierung schwinden
von Claire Demesmay
Bundeszentrale für Politische Bildung, Dossier Frankreich, 26. August 2013
Zwischen Führung und Frust: Frankreichs Europapolitik
Ideengeber, Impulsgeber, Führungsmacht – so sieht Frankreich seine Rolle in der EU gern. In der französischen Bevölkerung allerdings wächst seit den Neunzigerjahren das Misstrauen gegenüber Brüssel. Viele Franzosen sind heute der Meinung, dass die EU-Integration ihren Sozialstaat gefährdet. Claire Demesmay über die Bedeutung der EU für den zweitgrößten Mitgliedstaat, über die französische Europapolitik und die europakritische Debatte in unserem Nachbarland.
Kategorie: Europäische Union, Frankreich
Kollektive Obsession
Frankreichs Deutschland-Komplex und die Zukunft der Achse Paris – Berlin
von Claire Demesmay
Internationale Politik 4, Juli/August 2013, S. 102-105
Kollektive Obsession
Selten waren die Blicke der Franzosen so stark auf Deutschland gerichtet wie heute. Seit Nicolas Sarkozy im Präsidentschaftswahlkampf 2012 das „deutsche Modell“ überschwänglich lobte, steht Deutschland im Fokus der öffentlichen Diskussion. Doch der Tenor ist derzeit alles andere als positiv. Wie ernst ist die deutsch-französische Beziehungskrise?
Kategorie: Bilaterale Beziehungen, Deutsche Außenpolitik, Europäische Nachbarschaftspolitik, Deutschland, Frankreich
Die Konsenswerkstatt
Deutsch-französische Kommunikations- und Entscheidungsprozesse in der Europapolitik
von Claire Demesmay, Martin Koopmann, Julien Thorel
Genshagener Schriften – Europa politisch denken, Band 2, 2013, 231 S.
Die Konsenswerkstatt
Wie funktioniert die deutsch-französische Zusammenarbeit in der Europapolitik konkret? Über Jahrzehnte haben beide Länder die Entwicklung der europäischen Integration maßgeblich beeinflusst. Aber haben die bilateralen Institutionen und Entscheidungsmechanismen zur erhofften Verbesserung der deutsch-französischen Abstimmungsprozesse geführt? Was sind die wichtigsten Akteure? Wo liegen die Grenzen gemeinsamer Entscheidungsfindung? Zehn Fallstudien zu zentralen europapolitischen Handlungsfeldern.
Kategorie: Bilaterale Beziehungen, Europa, Frankreich, Deutschland
Gemeinsame Mittelmeerpolitik? Fehlanzeige
Statt zu kooperieren, verfolgen Deutschland und Frankreich in Nordafrika ihre jeweils eigene Agenda
von Claire Demesmay, Katrin Sold
Die Konsenswerkstatt, Deutsch-französische Kommunikations- und Entscheidungsprozesse in der Europapolitik, hg. von Claire Demesmay, Martin Koopmann und Julien Thorel, Genshagener Schriften, Band 2, 2013, S. 75-90
Gemeinsame Mittelmeerpolitik? Fehlanzeige
Der Sturz der Machthaber in Tunesien und Ägypten 2011 hat die europäischen Regierungen überrascht. Selbst Frankreich, das Nordafrika als seine Einflusssphäre betrachtet, zog sich auf eine abwartende Position zurück. Auch die deutsch-französische Abstimmung blieb während der Aufstände marginal und war von einer Vielzahl von Missverständnissen geprägt. Demesmay und Sold unternehmen eine Fehleranalyse.
Kategorie: Bilaterale Beziehungen, Europa, Frankreich, Deutschland, Mittelmeer/Mittelmeerraum
Deutsch-französische Kooperation auf dem Prüfstand
Die Kommunikationskanäle zwischen Berlin und Paris sind reformbedürftig
von Claire Demesmay, Martin Koopmann, Julien Thorel
DGAPanalyse kompakt 3, 29. Mai 2013, 11 Seiten
Deutsch-französische Kooperation auf dem Prüfstand
Die enge Verflechtung zwischen Deutschland und Frankreich ist in den internationalen Beziehungen einzigartig. Sie beruht auf der Einsicht, dass sich zusammen mehr erreichen lässt, auch in der Europapolitik. Die Bedeutung der zahlreichen gemeinsamen Institutionen wird allerdings überschätzt, immer häufiger wird dem informellen Gespräch der Vorzug gegeben. Von den Gipfeltreffen bis zu den Ministerräten - sämtliche Formate gehören auf den Prüfstand, fordern die Autoren.
Kategorie: Bilaterale Beziehungen, Europa, Frankreich, Deutschland
Frankreich, das gelähmte Land
Claire Demesmay über die Wirtschaftskrise im Nachbarland und das angespannte deutsch-französische Verhältnis
von Claire Demesmay
Fünf Fragen, 6. Mai 2013
Frankreich, das gelähmte Land
Der Schuldenberg wächst, die Arbeitslosigkeit steigt, die Wettbewerbsfähigkeit bleibt ein Schwachpunkt: Deutschlands wichtigster EU-Partner steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Staatspräsident François Hollande ist erst ein Jahr im Amt, in der Gunst seiner Bürger ist er jedoch tief gefallen. Sorge bereiten den Deutschen aber nicht nur die bislang wenig erfolgreichen Reformmaßnahmen der französischen Regierung, sondern auch antideutsche Äußerungen aus Hollandes Sozialistischer Partei.
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, Bilaterale Beziehungen, Frankreich, Deutschland

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