Die Tagung der Angespannten
Die Tagung der Angespannten

Nach der Münchner Sicherheitskonferenz

18. February 2019 - 0:00 | von Daniela Schwarzer, Martin Bialecki, Christian Mölling

Deutschlands außen- und sicherheitspolitische Entscheiderinnen und Entscheider sind derzeit getrieben von neuen Realitäten, etwa durch technologische Entwicklungen, Risse in den Rüstungskontrollregimen und die Perspektive möglicher Rüstungswettläufe. Der Zerfall der internationalen Ordnung im strategischen Wettbewerb der Großmächte sowie die innere und äußere Schwäche der EU erschüttern den Glauben an die eigene Gestaltungskraft. Bei der MSC deutete sich Bewegung an, doch Entspannung ist nicht geboten.

Publikationen

  • Trumps transaktionaler Transatlantizismus

    von Dr. Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, Transatlantische Beziehungen
    Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik, Oktober 2018, Volume 11, Ausgabe 4, S. 439–448

    US-Präsident Donald Trump und seine Sicherheits- und WirtschaftsberaterInnen sind fest entschlossen, die von den USA nach den beiden desaströsen Weltkriegen geschaffene liberale Weltordnung einzureißen, weil sie ihrer Meinung nach nur Amerikas Rivalen wie China und Europa hilft. Wenn es keine rule of law mehr gibt, keine UN, keine WTO, vielleicht auch keine NATO, dann gilt das Recht des militärisch Stärkeren, namentlich die transaktionale Führung der USA.

  • Zweite Halbzeit: Trumps Spiel mit den Demokraten

    von Dr. Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika
    Gastkommentar, Fuldaer Zeitung, 19. Januar 2019, S. 4

    US-Präsident Donald Trump will die Finanzierung seiner Grenzmauer zu Mexiko um jeden Preis haben, weil er damit in der Pflicht gegenüber seinen protektionistisch gesinnten, teilweise fremdenfeindlichen Wählern steht. Trump kann zudem einen Schwachpunkt der Demokraten ausnutzen. Denn auch viele gewerkschaftsnahe Demokraten sorgen sich wegen der zusätzlichen Konkurrenz weiterer Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt, die ihre Löhne weiter nach unten drücken könnte.

  • America first gilt mehr als je zuvor

    von Dr. Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, Transatlantische Beziehungen
    Gastkommentar im Handelsblatt, Wochenende 9./10./11. NOVEMBER 2018, NR. 217, S. 80

    Der nationalistische und protektionistische Kurs Donald Trumps wird durch die Kongresswahl gestärkt, meint Josef Braml.

Veranstaltungen

Kein Tsunami für Trump
DGAP-ExpertInnen analysieren die Midterms beim Early-Bird-Frühstück für Mitglieder
07.11.2018 | 08:00 - 09:30 | DGAP | Vereinigte Staaten von Amerika, Wahlen
Kein Tsunami für Trump
Mit ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus können die Demokraten einiges bewegen. Doch eine wie von vielen Kritikern erhoffte Ohrfeige erhielt US-Präsident Trump nicht. „Das Bollwerk der Republikaner im Senat wird jetzt ausgebaut“, sagt der USA-Experte der DGAP, Josef Braml. Damit werde der Staatsabbau im Sinne mächtiger Interessengruppen weiter voranschreiten. DGAP-Handelsexpertin Claudia Schmucker erwartet mehr Strafzölle und gleichzeitig eine Zunahme an Freihandelsabkommen.
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
Die US-Zwischenwahlen: Weichenstellung über die Zukunft Trumps, Amerikas und der Welt
17.10.2018 | 18:30 - 20:00 | DGAP | Vereinigte Staaten von Amerika, Wahlen
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
Die Zwischenwahlen am 6. November 2018
Vorentscheidung über die Zukunft Donald Trumps, Amerikas – und der internationalen Beziehungen?“
27.09.2018 | 18:30 - 20:00 | DGAP | Vereinigte Staaten von Amerika, Wahlen
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
Programme zum Schwerpunkt
  • USA/Transatlantische Beziehungen

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