„Stronger together“
„Stronger together“

Im Handelsstreit mit den USA sollten Deutschland und Frankreich gemeinsam eine europäische Politik vertreten

18. May 2018 - 0:00 | von Claire Demesmay, Dr. Claudia Schmucker | Vereinigte Staaten von Amerika, Freihandel

Die Europäer agieren im Handelsstreit mit den USA bisher falsch: Statt mit bilateralen Angeboten vorzupreschen, sollten Deutschland und Frankreich eine gemeinsame Linie finden, damit die EU ihre Macht von 28 Staaten nutzt und mit Washington auf Augenhöhe verhandeln kann. Paris und Berlin können damit beweisen, dass sie Europas gemeinsame Interessen ernst nehmen. Im Gespräch mit Washington sollte es um ein umfassendes Abkommen mit den USA gehen. Dabei sollten auch Handelsungleichgewichte offen angegangen werden.

Publikationen

  • Iran-Abkommen ohne die USA

    Europa betreibt Schadensbegrenzung

    von Dr. Henning Riecke

    Iran-Abkommen ohne die USA

    Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran macht eine schwierige Situation noch schwieriger. Das Ziel der USA, den Iran durch Sanktionen zu isolieren, spaltet den Westen und wird im Iran zu Verhärtung führen. Europas Interessen sind durch die drohende Instabilität direkt in Gefahr. Die Europäer müssen den USA Paroli bieten, das Abkommen am Leben und den Iran bei der Stange halten – und Amerika trotzdem einbinden.

  • Mit Sicherheit gefährlich

    von Dr. Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika
    Die Bundeswehr, Mai 2018, S. 26-27

    Indem er seine Strafzölle auf Stahl und Aluminium mit der nationalen Sicherheit begründet, gefährdet US-Präsident Donald Trump nicht nur das Vertrauen in die NATO, sondern hebelt auch die US-Gewaltenkontrolle und die internationale Ordnung aus, meint der USA-Experte Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

  • Trotz Küsschen keine Kompromisse bei Merkels Besuch im Weißen Haus

    Merkel in Washington

    von Cornelius Adebahr | Transatlantische Beziehungen
    Dieser Text erschien zuerst in Focus, 28.0.2018

    Überraschend freundlich hat US-Präsident Donald Trump die Bundeskanzlerin im Weißen Haus empfangen. Doch an den inhaltlichen Differenzen ändert das natürlich nichts - Küsschen verhindern eben keine Strafzölle.

Veranstaltungen

Die Agenda des U.S. Kongresses im Vorfeld der Zwischenwahlen 2018
23.01.2018 | 12:30 - 14:00 | DGAP | Vereinigte Staaten von Amerika, Wahlen
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
Das Engagement der USA in der NATO und den Vereinten Nationen
Implikationen für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik
16.01.2018 | 09:00 - 12:30 | DGAP | Vereinigte Staaten von Amerika, NATO
Kategorie: NATO, Vereinte Nationen, Vereinigte Staaten von Amerika
USA unbeliebt, Trump erst recht
Umfrage des Pew Research Institute zu internationalen Haltungen gegenüber den USA
27.06.2017 | 12:30 - 14:00 | DGAP | Transatlantische Beziehungen
USA unbeliebt, Trump erst recht
Befragte in 37 Ländern haben in einer Pew-Umfrage den US-Präsidenten und seine Politik mit beispiellosen Werten der Ablehnung belegt – außer in Russland. In Deutschland ist die Enttäuschung offenbar besonders hoch. Bruce Stokes, Director, Global Economic Attitudes bei Pew, stellte die Studie in der DGAP vor. Jürgen Hardt, MdB, Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit, kommentierte aus Sicht der Bundesregierung. Dr. Daniela Schwarzer, Direktorin der DGAP, moderierte.
Kategorie: Transatlantische Beziehungen
Programme zum Schwerpunkt
  • USA/Transatlantische Beziehungen

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