Russland auf Partnersuche im Osten
Russland auf Partnersuche im Osten

US-Sanktionen verfehlen ihr Ziel

19. July 2018 - 0:00 | von Dr. Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika

Eine Annäherung zwischen den USA und Russland wird weiter auf sich warten lassen. Innenpolitisch viel zu nützlich sind für beide Seiten die gegenseitigen Drohgebärden: Putin kann von der schlechten wirtschaftlichen Lage im Land ablenken und Trump bei den anstehenden Kongresswahlen Stärke zeigen. Im Windschatten der westlichen Sanktionen gegen Russland sucht China neue Partner. Ein Interessenausgleich zwischen Trump und Putin ist schon deshalb notwendig, um Chinas raumgreifende Aktivitäten einzudämmen.

Publikationen

  • Gipfel in Helsinki

    Plattform für Putins innenpolitische Manöver

    von Sarah Pagung | Russische Föderation, Transatlantische Beziehungen
    DGAPstandpunkt 17, 18. Juli 2018, 3 S.

    Gipfel in Helsinki

    Wladimir Putin kann sich nach dem Gipfel mit Donald Trump als Sieger fühlen. Er hat von Präsident Trump die Anerkennung bekommen, die er für die Systemstabilität in Russland benötigt und kann von unbeliebten innenpolitischen Reformen ablenken. Trump selbst fliegt ohne konkrete Ergebnisse nach Hause. Europa, verbannt zum Zaungast in einem internationalen Medienspektakel, kann trotzdem aufatmen.

  • Es geht nicht um Trump

    Die NATO braucht mehr deutsches Engagement

    von Dr. Henning Riecke | NATO
    DGAPstandpunkt 16, 9. Juli 2018, 3 S.

    Es geht nicht um Trump

    Beim NATO-Gipfel droht ein Eklat mit US-Präsident Donald Trump über die Lastenteilung im Bündnis. Dieser Streit lenkt jedoch von den echten Problemen der Allianz ab: Nicht in Reaktion auf den polternden Trump, sondern im Blick auf das veränderte Sicherheitsumfeld, neue Instabilität etwa im südlichen Mittelmeerraum und die unzureichende Ausstattung der NATO sollte Deutschland mehr für die Verteidigungsbereitschaft ausgeben. Berlin sollte dies auch den Deutschen überzeugend kommunizieren.

  • „Stronger together“

    Im Handelsstreit mit den USA sollten Deutschland und Frankreich gemeinsam eine europäische Politik vertreten

    von Claire Demesmay, Dr. Claudia Schmucker | Vereinigte Staaten von Amerika, Freihandel
    DGAPstandpunkt 14, 18. Mai 2018, 3 S.

    „Stronger together“

    Die Europäer agieren im Handelsstreit mit den USA bisher falsch: Statt mit bilateralen Angeboten vorzupreschen, sollten Deutschland und Frankreich eine gemeinsame Linie finden, damit die EU ihre Macht von 28 Staaten nutzt und mit Washington auf Augenhöhe verhandeln kann. Paris und Berlin können damit beweisen, dass sie Europas gemeinsame Interessen ernst nehmen. Im Gespräch mit Washington sollte es um ein umfassendes Abkommen mit den USA gehen. Dabei sollten auch Handelsungleichgewichte offen angegangen werden.

Veranstaltungen

Transatlantic Relations under President Trump
Polish and German perspectives
15.06.2018 | 12:30 - 14:00 | DGAP | Vereinigte Staaten von Amerika
Die Agenda des U.S. Kongresses im Vorfeld der Zwischenwahlen 2018
23.01.2018 | 12:30 - 14:00 | DGAP | Vereinigte Staaten von Amerika, Wahlen
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
Das Engagement der USA in der NATO und den Vereinten Nationen
Implikationen für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik
16.01.2018 | 09:00 - 12:30 | DGAP | Vereinigte Staaten von Amerika, NATO
Kategorie: NATO, Vereinte Nationen, Vereinigte Staaten von Amerika
Programme zum Schwerpunkt
  • USA/Transatlantische Beziehungen

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