Trump im Aufwind: Mit der Wirtschaft wuchern, von Problemen ablenken
Trump im Aufwind: Mit der Wirtschaft wuchern, von Problemen ablenken

31. January 2018 - 0:00 | von Dr. Henning Riecke | Vereinigte Staaten von Amerika

Diese Gelegenheit hat sich Trump nicht entgehen lassen. Früh im Jahr hält der US-Präsident eine Rede über die Lage der Nation vor dem Kongress. Trotz aller Kritik steht Trump nicht schlecht da: Er reklamiert den Wirtschaftsaufschwung für sich und lenkt damit von Problemen ab. Mit Reformen in der Immigrationspolitik und Investitionen in die Infrastruktur setzte er auf Projekte, in denen Kompromisse mit dem Kongress greifbar sind. Damit nimmt Trump auch die Zwischenwahlen im November in den Blick.

Publikationen

  • Trumps Angriff auf die UN

    Deutschland sollte manche Einwände Amerikas aufgreifen – trotz aller Kritik an der Demontagepolitik Washingtons

    von Dr. Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, Vereinte Nationen
    DGAPkompakt 3, 24. Januar 2018, 7 S.

    Trumps Angriff auf die UN

    Das Verhältnis der USA zu den Vereinten Nationen zielt seit jeher darauf ab, die Weltorganisation als Werkzeug zu erhalten, das den eigenen Interessen dienen kann. Auch US-Präsident Trumps ‚transaktionale‘ Außenpolitik entspricht diesem instrumentalistischen Verständnis. Trotz aller Kritik daran sollten Deutschland und Europa pragmatisch die US-Reforminitiativen unterstützen, die im gemeinsamen transatlantischen Interesse liegen. Ein effektiver Multilateralismus ist gerade für Deutschland wichtig.

  • Trumps Nicht-Regierungs-Organisation

    Strategische Staatsdemontage hinter vermeintlichem Chaos

    von Dr. Josef Braml | Transatlantische Beziehungen
    DGAPstandpunkt 8, 2017, 3 S.

    Trumps Nicht-Regierungs-Organisation

    US-Präsident Trumps Handeln wirkt auf viele Beobachter impulsiv und erratisch. Dennoch zeigt es in seiner vermeintlichen Inkohärenz eine klare Linie und ein klares Ziel: Es geht darum, die Rolle des Staates in den USA radikal zu beschneiden. Er könnte damit durchkommen – trotz der vehementen Kritik, die ihm insbesondere seit den Zwischenfällen in Charlottesville aus Wirtschaft und Gesellschaft entgegenschallt.

  • Germany cannot afford to be a geopolitical bystander

    von Daniela Schwarzer | Sicherheitspolitik
    Financial Times, 07. August 2017

    The next government must decide the price to pay for safeguarding the existing order

Veranstaltungen

Die Agenda des U.S. Kongresses im Vorfeld der Zwischenwahlen 2018
23.01.2018 | 12:30 - 14:00 | DGAP | Vereinigte Staaten von Amerika, Wahlen
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
Das Engagement der USA in der NATO und den Vereinten Nationen
Implikationen für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik
16.01.2018 | 09:00 - 12:30 | DGAP | Vereinigte Staaten von Amerika, NATO
Kategorie: NATO, Vereinte Nationen, Vereinigte Staaten von Amerika
USA unbeliebt, Trump erst recht
Umfrage des Pew Research Institute zu internationalen Haltungen gegenüber den USA
27.06.2017 | 12:30 - 14:00 | DGAP | Transatlantische Beziehungen
USA unbeliebt, Trump erst recht
Befragte in 37 Ländern haben in einer Pew-Umfrage den US-Präsidenten und seine Politik mit beispiellosen Werten der Ablehnung belegt – außer in Russland. In Deutschland ist die Enttäuschung offenbar besonders hoch. Bruce Stokes, Director, Global Economic Attitudes bei Pew, stellte die Studie in der DGAP vor. Jürgen Hardt, MdB, Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit, kommentierte aus Sicht der Bundesregierung. Dr. Daniela Schwarzer, Direktorin der DGAP, moderierte.
Kategorie: Transatlantische Beziehungen
Programme zum Schwerpunkt
  • USA/Transatlantische Beziehungen

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