Wie geht es weiter in Europa – eine zweite Chance für Helsinki?

Das Weltkriegsgedenken sollte auch über die deutsch-russischen Beziehungen von heute nachdenken lassen

11. May 2015 - 0:00 | von Stefan Meister

Handelsblatt-Beilage, „Russia Beyond the Headlines“, 7. Mai 2015

Kategorie: Bilaterale und multilaterale Abkommen, Russische Föderation, Deutschland

Die Nachkriegsordnung war geprägt von der Neuverteilung Europas in Einflusszonen: Europas Osten verschwand hinter dem Eisernen Vorhang und tauchte 1989 wieder auf. Aus deutscher Sicht ermöglichte vor allem die Schlussakte von Helsinki 1975 einen Dialog mit der Sowjetunion und trug damit zum Ende des Ost-West-Konflikts bei. Während Russland heute erneut die Einteilung in Einflusssphären fordert, möchte die deutsche Seite die kollektive Sicherheit von „Helsinki“.

© Wikimedia Commons/ Bundesarchiv/Horst Sturm, CC BY

Während der Abschlusssitzung der Europäischen Sicherheitskonferenz, Helsinki 1975: Helmut Schmidt, Erich Honecker, Gerald Ford und Bruno Kreisky.

Dieser Beitrag erschien in der Handelsblatt-Beilage „Russia Beyond the Headlines“

 
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