Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien

Das Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien versteht sich als zentraler Ansprechpartner für Fragen der Beziehungen Deutschlands und der Europäischen Union (EU) zu den Mitgliedstaaten in Mitteleuropa und den östlichen Nachbarn der EU.

Russland nimmt aufgrund seiner sicherheitspolitischen, ökonomischen und energiepolitischen Bedeutung für die EU und Deutschland eine besondere Rolle in der Arbeit des Zentrums ein. Ein weiterer Schwerpunkt in den Bereichen Analyse und Netzwerke liegt auf den Staaten der Östlichen Partnerschaft – Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und die Ukraine –, da deren Reform- und Transformationsprozesse sowie ihr Verhältnis zu EU und Russland zentral für die Nachbarschaftspolitik der EU sind. In diesem Kontext hat die DGAP auch den Anspruch, die Staaten Zentralasiens in ihre Arbeit einzubeziehen. Daneben bearbeitet das Zentrum die EU-Staaten Mitteleuropas (vor allem die Visegrád-Staaten), ihre Integration in die euroatlantische Strukturen und postkommunistische Transformation.

Aufgaben des Programms sind es, anwendungsorientierte Analysen und Beratung für Politik, Wirtschaft, Medien und Fachöffentlichkeit zu erarbeiten und zielgruppenorientiert zu verbreiten, als aktive Plattform zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu dieser Region zu dienen und Netzwerke in die Zielländer zu entwickeln und zu pflegen.

Das Zentrum verknüpft damit

  • Wissenschaftliche Expertise und Analyse
  • Politikberatung für deutsche Entscheidungsträger
  • Veranstaltungen (Konferenzen, Strategiedebatten, Hintergrundgespräche, Briefings,…)
  • Publikationen (Analysen, Standpunkte, Policy Paper, …)
  • Netzwerke (Wissenschaft, Politik, Medien, Wirtschaft, Zivilgesellschaft)
  • Internationale Kooperationen

 

Publications

  • „Ein Silicon Valley entsteht nicht auf Knopfdruck der Regierung“

    Jane Zavalishina über die Entwicklung der Tech-Industrie in Russland

    von Alena Epifanova | Russia

    „Ein Silicon Valley entsteht nicht auf Knopfdruck der Regierung“

    Das innovative Potenzial für Digitalisierung ist in Russland enorm hoch, Talente sind genug vorhanden und Banken wie auch die staatliche Administration arbeiten im Endkundenbereich viel digitaler als Europa. Doch die Rahmenbedingungen, die der russische Staat schafft, hemmen auch die Wettbewerbsfähigkeit und blockieren dringend benötigte Investitionen für russische Startups. Diese brauchen aber den globalen Markt, um ihre Technologien im Businessbereich erfolgreicher zu implementieren.

  • Die Sackgasse der deutschen Ostpolitik

    Wie die Bundesregierung ihre eigene Russland- und Ukrainepolitik torpediert

    von Stefan Meister | Russia, Resources and Energy
    DGAPstandpunkt 3, 11. Februar 2019, 3 S.

    Die Sackgasse der deutschen Ostpolitik

    Nachdem sich Frankreich und andere EU-Mitgliedstaaten über neue EU-Vorschriften für das umstrittene Projekt Nord Stream 2 geeinigt haben, scheint der Weg frei für den Bau der Pipeline. Trotzdem irrt sich die Bundesregierung, wenn sie glaubt, damit die Kritiker zu befrieden. Deutschland hat von Anfang an unterschätzt, welchen Imageschaden dieses Projekt anrichten wird.

  • Can Slovakia and the Czech Republic overcome Europe’s east-west divide?

    von Almut Möller, Milan Nič | Czech Republic, European Union
    ECFR Commentary, February 11, 2019

    Prague and Bratislava can jointly develop a more visible profile within the Visegrad 4 group and counter the overall dominance of Hungary and Poland.

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