Dr. Dr. Martin Sieg

Associate Fellow, Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien

Fachgebiete

  • Europäische Integration, Außenbeziehungen der EU
  • Sicherheitspolitik
  • Republik Moldau

Sprachen

Englisch

Kontakt

E-Mail: sieg@af.dgap.org

Martin Sieg hat in Geschichts- und Politikwissenschaften promoviert. An der Universität von Frankfurt/Oder, der Freien Universität Berlin und der Universität Passau lehrte er zu den Themen Sicherheitspolitik, Europäische Integration und Außenbeziehungen der EU. Er war als Berater für deutsche und internationale Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen sowie als außenpolitischer Mitarbeiter im Deutschen Bundestag tätig. In den Jahren 2013 bis 2015 war er Chief Strategy Advisor des Premierministers der Republik Moldau. Seit Mai 2015 ist er Leiter der Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Rumänien und der Republik Moldau.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Herausforderungen und Perspektiven der Östlichen Partnerschaft
Die EU muss Reformen stärker unterstützen und den Einfluss von Partikularinteressen bekämpfen
von Martin Sieg
DGAPanalyse 10, 30. November 2016, 13 S. (auf Englisch)
Herausforderungen und Perspektiven der Östlichen Partnerschaft
Das Ziel einer engeren Assoziierung mit postsowjetischen Ländern wie der Ukraine und der Republik Moldau hat die Östliche Partnerschaft der EU weitestgehend nicht erreicht. Stattdessen ist ein Konflikt mit Russland entstanden, auf den die ÖP nicht vorbereitet war. Doch das größte Hindernis des Projekts besteht nicht im geopolitischen Wettbewerb, sondern in den Partikularinteressen innerhalb der Länder der ÖP. Hier muss die EU für Reformen eine größere Mitverantwortung übernehmen.
Kategorie: Östliche Partnerschaft, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Europäische Union, Osteuropa, Ukraine, Georgien, Moldau
Moldau am Scheideweg
Weshalb ein Assoziierungsabkommen mit der EU wichtiger denn je ist
von Martin Sieg, Vladislav Kulminski
DGAPkompakt 8, 19. Mai 2014 (in englischer Sprache)
Moldau am Scheideweg
Die Republik Moldau paraphierte ihr Assoziierungsabkommen mit der EU im November 2013; Ende Juni soll es nun unterzeichnet werden. Im April dieses Jahres war Moldau das erste der Länder der Östlichen Partnerschaft, das Visumfreiheit für EU-Bürger einführte. Die wichtigsten strategischen Prioritäten der Regierung sind nach wie vor die europäische Agenda und innenpolitische Reformen. Doch bei nur sechs Monaten bis zur nächsten Wahl sieht sie sich wachsendem innen- wie außenpolitischem Druck ausgesetzt.
Kategorie: Europäische Union, Moldau
Frostige Zeiten
Auf dem Weg auseinander? Putins Russland und der Westen
von Oliver Rolofs, Martin Sieg
Internationale Politik 2, März/April 2013, S. 94-101
Frostige Zeiten
Der Start der dritten Amtszeit von Russlands Präsidenten Putin war alles andere als glanzvoll. Inwieweit Putin den Medwedewschen Modernisierungskurs fortführt, ist offen. Künftig dürfte die russische Außenpolitik wieder von einer Interessenpolitik bestimmt werden, die stärker in Nullsummenspielen als in gegenseitigen Gewinnen denkt.
Kategorie: Russische Föderation
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