Die Zukunft arabisch-türkischer Beziehungen

Nationales Interesse, nicht Religion als Basis der Kooperation

6. September 2011 - 0:00 | von Sigrid Faath

DGAP-Schriften zur internationalen Politik, NOMOS-Verlag, September 2011, 284 S.

Kategorie: Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Türkei

Die Umwälzungen in Nahost schlagen sich auch in der Außenpolitik der arabischen Länder nieder. Welche Rolle kommt dabei der Türkei zu? Gilt sie als Modell? Die AKP-Regierung hat die Beziehungen zu den arabischen Staaten ausgebaut. Eine türkische Vormachtstellung würden diese allerdings nicht akzeptieren, wollen sie doch Abhängigkeiten reduzieren. Ebenso wenig reicht die gemeinsame islamische Identität als einigendes Element. Pragmatische Interessenpolitik leitet stattdessen die Zusammenarbeit.

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