Brandherd Nahost: Terror, Krieg und Machtinteressen

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Als am 7. Oktober 2023 die Terrororganisation Hamas vom Gazastreifen aus Israel überfiel, begann ein Krieg, der die Hoffnungen auf ein friedliches Zusammenleben in der Region mindestens für die nähere Zukunft zunichtegemacht hat. Seitdem haben die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen Handelsschiffe im Roten Meer angegriffen, der Iran selbst hat Ziele im Irak und in Syrien attackiert, die USA und Großbritannien wiederum haben Huthi-Stellungen im Jemen bombardiert sowie proiranische Milizen in Syrien und im Irak angegriffen. Was wird das alles für Folgen haben, welche Interessen verfolgen der Iran und andere Akteure? „Der Iran zielt auf eine Vormachtstellung im Nahen Osten ab. Zu diesem Zweck will er die US-Truppen aus der Region vertreiben und Israel zerstören“, sagt der Nahost-Experte Dr. Guido Steinberg im Interviewformat „Nachgefragt“ des IP-Newsletters. Über die Rolle regionaler und überregionaler Mächte und die Zukunft des Nahen Ostens diskutiert Martin Bialecki, Chefredakteur der IP, mit Dr. Guido Steinberg, Nahost-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik.

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