An der Schnittstelle zwischen digitaler Manipulation und demokratischem Diskurs stehen heute Influencer. Mit ihrer Reichweite und parasozialen Bindung zu Millionen von Menschen können sie Realitäten gestalten, Narrative prägen und ihre Communities mobilisieren. Ihr Mobilisierungspotenzial ist mittlerweile auch zur essenziellen Komponente von Einflussoperationen geworden wie wir z.B. in Moldawien, Rumänien und den USA gesehen haben Diese basieren dabei nicht immer nur auf „Fakten“, sondern auch auf der strategischen Manipulation emotionaler Resonanzen, die weit über das Problem von Falschinformationen hinausgehen.
In den vergangenen drei Jahren hat die DGAP im Rahmen der „Deutsch-amerikanischen Initiative: Influencer, Desinformation und Demokratie im digitalen Zeitalter“ Influencer aus Deutschland und den USA zusammengebracht. Ziel war es, ihre Rolle bei der Gestaltung des demokratischen Diskurses im digitalen Zeitalter zu untersuchen. Dabei ging es auch darum, wie sie demokratische Resilienz stärken sowie Mis- und Desinformation im Internet bekämpfen könnten.
Anlässlich des Projektabschlusses stellen wir die gewonnenen Erkenntnisse vor und ermöglichen einen offenen Dialog zwischen den Projekt-Fellows, politischen Entscheidungsträger:innen, Expert:innen und der Zivilgesellschaft.
Begrüßung und Moderation:
Dr. Katja Muñoz, Research Fellow, Zentrum für Geopolitik, Geoökonomie und Technologie, DGAP
Panelistinnen:
Sophia Armanski, Referatsleitung Strategische Kommunikation, Auswärtiges Amt
Theresia Crone, Aktivistin, Influencerin
Victoria Reichelt, Journalistin, Newsfluencerin