Analyse

29. September 2014

Deutsche Außenpolitik gegenüber den Visegrad-Staaten

Integrierungsmuster in Mitteleuropa

Die Beziehungen zwischen Deutschland und den Mitgliedstaaten der Visegrad-Gruppe (Tschechien, Ungarn, Polen und die Slowakei) haben seit dem Fall des Eisernen Vorhangs viele Veränderungen durchgemacht. Auch haben sich die jeweiligen Beziehungen zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten und Deutschland in unterschiedlichen Bahnen entwickelt.

So bestehen heute unterschiedliche Perspektiven zu einer ganzen Reihe von Themen, von EU-Energiesicherheit bis zur Bedeutung der NATO für die europäische Sicherheit, insbesondere an den östlichen Grenzen. Die Ukrainekrise hat sich als weitere Gelegenheit für divergierende Haltungen herausgestellt.

Diese Analyse beschreibt zuerst Deutschlands Kooperation mit der gesamten Visegrad-Gruppe, insbesondere seine entscheidende Rolle in den EU- und NATO-Beitrittsprozessen. Hierauf folgt eine Untersuchung bilateraler Abkommen zwischen Deutschland und den einzelnen Mitgliedstaaten und wie diese Abkommen als Werkzeuge deutscher Außenpolitik eingesetzt worden sind. Die Schlussfolgerung ist, dass aufgrund unterschiedlicher Interessen und Meinungsverschiedenheiten die Visegrad-Gruppe als Ganzes weniger wichtig für Deutschland ist als die Summe seiner individuellen bilateralen Beziehungen.

In englischer Sprache.

Bibliografische Angaben

DGAPanalyse 17, 29. September 2014, 20 S. (in englischer Sprache)

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