Desinformation, Hackerattacken, Angriffe auf militärische und zivile Infrastruktur: Parallel zu seinem brutalen Abnutzungskrieg gegen die Ukraine setzt die russische Staatsführung Europa durch hybride Kriegsführung systematisch unter Druck. Damit sollen der gesellschaftliche Zusammenhalt und das Vertrauen in staatliche Institutionen geschwächt werden und die Handlungsfähigkeit Deutschlands und der EU und ihre Unterstützung der Ukraine unterminiert. Weder die Gesellschaft noch staatliche Institutionen sind auf diese systematischen Angriffe adäquat vorbereitet.
Mit unseren Gästen und Ihnen wollen wir diskutieren, wie hybride Herausforderungen erkannt werden und wie Bund, Länder und Kommunen damit umgehen können. Es soll darum gehen, wie Russland in Europa operiert, was gesellschaftliche und institutionelle Resilienz bedeutet – und wie sie gestärkt werden kann.
Begrüßung:
- Dr. Christian Straube, Interimsbereichsleitung Europa in der Welt, Stiftung Mercator
Panel:
- Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen (CDU)
- Dr. Annegret Bendiek, Senior Fellow, Stiftung Wissenschaft und Politik
- Susanne Klatt, Abteilungsleiterin, Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement, Stadt Essen/Berufsfeuerwehr
- Oberst i.G. Dipl.-Ing. Inform Sönke Marahrens, Zentrum Digitalisierung der Bundeswehr
- Milad Tabesch, Gründer, Ruhrpott für Europa
Moderation:
Dr. Mario Baumann, Research Fellow, Zentrum für Ordnung und Governance in Osteuropa, Russland und Zentralasien, DGAP
Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte bis zum 13. Juli 2026 unter diesem Link an.
Bitte berücksichtigen Sie, dass eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung und mit Teilnahmebestätigung möglich ist.