Völkerrecht und Klimaschutz: Wie Gerichtsverfahren Deutschlands Außenpolitik beeinflussen

Datum
04 November 2025
Uhrzeit
-
Ort der Veranstaltung
Berlin & Online, Deutschland

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Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zu den Verpflichtungen der Mitgliedstaaten nach dem Völkerrecht zur Bekämpfung des Klimawandels

Gerichtsentscheidungen prägen die internationale Klimapolitik. Insbesondere das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) vom 23. Juli 2025 hat dazu wegweisende Impulse geliefert. Dieses, auch von Deutschland unterstützte, Verfahren behandelte die Fragen, welche völkerrechtlichen Pflichten Staaten haben, das Klima zu schützen und ob rechtliche Konsequenzen drohen, sollten sie diesen nicht nachkommen. 

Der Inhalt internationaler Klimaschutzabkommen kann inzwischen zum Völkergewohnheitsrecht gezählt werden, doch Staaten, darunter die USA, verstoßen weiterhin dagegen. Die Ungleichverteilung von Ursache und Wirkung von Klimaschäden weist zudem auf Gerechtigkeitslücken hin. Auch jüngste Errungenschaften wie der Fonds für Schäden und Verluste konnten sie bisher nicht schließen. Im Vorfeld der internationalen Klimaschutzverhandlungen in Brasilien (COP 30), die vom 10. bis 21. November in Belém stattfindet, wollen wir im Rahmen unserer Veranstaltung mit Ihnen und unseren Gästen diskutieren, wie die Spruchpraxis internationaler Gerichte die Klimapolitik beeinflusst und welche Rolle Gerichtsurteile für die deutsche Außenpolitik spielen.

Grußworte
Prof. Dr. Klaus Herrmann, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Dombert Rechtsanwälte Potsdam | Düsseldorf, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam 

Dr. Bernhard Kotsch, Staatssekretär des Auswärtigen Amts

Panel und Impulse 
Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, General Direktor des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Senior Associate Fellow (DGAP) 
Prof. Dr. Andreas Zimmermann, Professor für Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht sowie Europäisches Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsvölkerrecht, Universität Potsdam 
Dr. Kira Vinke, Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik (DGAP)

Moderation 
Sima Bulut, Zentrum für Klima und Außenpolitik (DGAP)

 

Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an unser Events-Team (events@dgap.org).   


 

Zur Durchführung des Online-Meetings verwenden wir Zoom. Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie unter https://dgap.org/de/zoom. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass diese Veranstaltung aufgezeichnet wird.

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