A Vision for European Space Policy after the Lisbon Treaty

German and French Perspectives

 

DGAP-Projektgruppe Internationale Weltraumpolitik

Yannick d’Escatha
Präsident, Centre national d’études spatiales, CNES

Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner
Vorstandsvorsitzender, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR

Seit dem Vertrag von Lissabon ist die Raumfahrt ein Politikfeld mit geteilter Zuständigkeit zwischen EU und Mitgliedstaaten. Die größeren Machtkompetenzen in der Raumfahrtpolitik liegen dennoch weiterhin bei den Mitgliedstaaten, weil die EU nur dort tätig werden darf, wo sie die nationalen Politiken der Mitgliedstaaten nicht behindert. Es hat sich eine kontrovers geführte, politische Debatte um die zukünftige Machtbalance in der europäischen Raumfahrtpolitik entwickelt, in der Frankreich und Deutschland als größte europäische Raumfahrtnationen die Hauptprotagonisten sind. Die Positionen beider Länder reflektieren auch die eigenen institutionellen und kommerziellen Wettbewerbspositionen in der Raumfahrt. Welche Ausgangslage hat der Vertrag von Lissabon geschaffen? Wie sehen die französische und die deutsche Position im Detail aus? Was bedeutet mehr europäischer Wettbewerb für die nationalen Raumfahrtindustrien? Wie lassen sich die unterschiedlichen Positionen innerhalb Europas überbrücken?

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Arbeitsschwerpunkts ‘Luft- und Raumfahrtpolitik’ des Berliner Forum Zukunft (BFZ) der DGAP statt.

Datum
20 September 2011
Uhrzeit
-
Ort der Veranstaltung

DGAP
Rauchstr. 18
10787 Berlin
Deutschland

Einladungstyp
Nur für geladene Gäste
Diskussion
Zielgruppe
Program Event
Core Expertise topic
Core Expertise region
Regionen

Share