Erweiterung für Fortgeschrittene
Noch in diesem Jahrzehnt könnte die EU auf über 30 Mitglieder anwachsen. Welche Optionen auf dem Tisch liegen und wo es noch hakt: ein Überblick.
Noch in diesem Jahrzehnt könnte die EU auf über 30 Mitglieder anwachsen. Welche Optionen auf dem Tisch liegen und wo es noch hakt: ein Überblick.
Die Bedrohung durch Russland hat Folgen für die EU- Integration und ihre Erweiterung. Denn nur ein geeintes Europa kann den Moskauer Imperialismus einhegen.
Ein Pro & Contra
Von Gregor Gysi und Sarah Pagung
So existenziell die Versorgung mit Medikamenten ist, so extrem ist auch Europas Abhängigkeit von China. Wege aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.
Nach Jahrzehnten der Realitätsverweigerung sucht Deutschland eine neue Strategie für den Umgang mit dem Kreml. Wie lässt sich der Wandel in Russland befördern und eine Reintegration des Landes in Europa in ferner Zukunft ermöglichen?
Wer Menschen und Orte verbindet, profitiert wirtschaftlich wie strategisch. Konnektivität wird zum Test für die Handlungsfähigkeit der EU in der östlichen Nachbarschaft.
Der globale US-Ordnungsanspruch schwindet. Gleichzeitig wächst das politische Engagement in Europa. In Frankreich dreht sich alles um die Präsidentschaftswahl 2027.
Die Europäische Union braucht eine Grand Strategy für das digitale Zeitalter – eine wertebasierte Alternative zum amerikanischen Techno-Kapitalismus und zum chinesischen Digital-Autoritarismus.
Die EU braucht weitere Handelspartner in Asien. Brüssel sollte ihnen mit Pragmatismus begegnen. Zudem bedarf es neuer Allianzen, um das regelbasierte Handelssystem wieder besser zu schützen.
Mit seinem chaotisch wirkenden Handelsprotektionismus hat US-Präsident Donald Trump Neuland betreten. Die EU muss sich auf weiterhin unsichere transatlantische Handelsbeziehungen einstellen – und ihre geoökonomische Abschreckung stärken.
Wären Ausreden und Abwarten wirksame Mittel gegen die Erderwärmung, hätte die Menschheit längst ein Problem weniger. Kaum ein Diskurs ist so stark von Mythen und Missverständnissen geprägt wie der zum Klimawandel. Auch hierzulande hat der Griff in die rhetorische Mottenkiste Konjunktur: Es sei nun mal gerade „kein Geld“ für den Klimaschutz übrig, da „andere Themen Priorität“ hätten und man als einzelnes Land ohnehin „kaum etwas ausrichten“ könne. Eine Entgegnung.
Eine Wehrpflicht ist notwendig, das folgt aus den NATO-Personalplanungen. Entscheidend ist aber auch: das Signal eines Bewusstseinswandels.