Wie werden Europa und Deutschland im Jahr 2035 aussehen? Welche Wege führen zu wirtschaftlicher und technologischer Stärke, zu politischer Handlungsfähigkeit und zum Erhalt einer liberalen, pluralistischen Gesellschaftsordnung? Welche Rolle kann Deutschland dabei spielen – und welche Veränderungen muss es selbst durchlaufen?
Die Zukunft Europas und Deutschlands ist offen – und sie ist gestaltbar. Geopolitische Machtverschiebungen, technologische Umbrüche, wirtschaftliche Herausforderungen und gesellschaftliche Veränderungen stellen beide vor grundlegende Entscheidungen. Dabei sind Europa und Deutschland nicht nur von den Entscheidungen anderer Mächte abhängig: Ihre eigene wirtschaftliche, technologische und politische Stärke beeinflusst auch, wie sich die internationale Ordnung entwickelt.
Die neue Studie „Europa und Deutschland 2035“ von Themis Foresight untersucht auf Grundlage umfangreicher Experteninterviews und eines mehrstufigen Delphi-Prozesses – einem strukturierten Befragungsverfahren – fünf unterschiedliche Zukunftsperspektiven, die jeweils die Entwicklung der Europäischen Union und Deutschlands betrachten. Sie reichen von schleichender Agonie über alternative Wege der Erneuerung bis zum Zerfall der EU. Die Szenarien sind keine Prognosen. Sie zeigen, wie unterschiedliche Entwicklungen und Entscheidungen zu grundlegend verschiedenen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Zukünften führen können.
Wir möchten mit dieser Veranstaltung einen Raum für die offene und konstruktive Auseinandersetzung mit diesen Zukünften schaffen. Wir laden Sie herzlich ein, die Ergebnisse der Studie mit uns zu diskutieren und gemeinsam über die Gestaltungsmöglichkeiten Europas und Deutschlands nachzudenken.
Begrüßung:
Dr. Linn Selle, Alfred-von-Oppenheim-Leiterin, Europa-Zentrum, DGAP
Vorstellung der Studie:
Jan Berger, CEO von Themis Foresight und Präsident der World Futures Studies Federation
Panel und anschließende Diskussion mit dem Publikum:
Dr. Friedrich von Bohlen, Biotech-Unternehmer und Investor
Lejla Pilica, Projektmanagerin Robert Bosch Stiftung
Dr. Linn Selle, Alfred-von-Oppenheim-Leiterin, Europa-Zentrum, DGAP
Erik Sczygiol, Stellvertretender Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz
Moderation:
Martin Hartmann, Themis Foresight