Die Zukunft der liberalen internationalen Ordnung

Datum
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-
Ort der Veranstaltung
Berlin, Deutschland

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March 25, 2026, New York, USA: A wide view of the General Assembly hall is seen during a historic vote on a resolution declaring the trafficking of enslaved Africans and the racialised chattel enslavement of Africans as the gravest crime against humanity at United Nations Headquarters.
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Russlands Angriff auf die Ukraine, der Gaza-Krieg, Trumps Attacken auf die Freihandelsordnung und jetzt der Krieg der USA und Israels gegen Iran sowie die Drohungen des US-Präsidenten mit Völkermord: Viele sind in dieser Zeit der Überzeugung, dass wir einen Epochenbruch der internationalen Ordnung erleben. In der Tat stehen grundlegende Prinzipien unter Druck. Ein normales Infragestellen ist dabei konstruktiv und für liberale Ordnungen sogar konstitutiv. Tiefgehende Erschütterungen aber stellen solche Ordnungen grundsätzlich in Frage – trotzdem müssen sie nicht das Ende der regelgeleiteten internationalen Ordnung sein. 

Anlass der Veranstaltung ist die Veröffentlichung des folgenden Sammelbandes:  Deep Contestations of the Liberal International Order (Antje Wiener, David A. Lake, Thomas Risse, eds. Oxford University Press 2026), kostenlos verfügbar unter: https://academic.oup.com/book/62001.   

Input:
Antje Wiener, Professorin der Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Global Governance an der Universität Hamburg und By-Fellow am Hughes Hall College, Universität Cambridge  
Prof. i.R. Thomas Risse, war Professor für internationale Politik an der Freien Universität Berlin und am Exzellenz-Cluster „Contestations of the Liberal Script“ (SCRIPTS). 

Kommentar und Moderatorin:
Rachel Tausendfreund, Senior Fellow for USA/Transatlantic Relations, DGAP

Bitte melden Sie sich hier für die Veranstaltung an.