Ibrahim El Houdaiby

Associate Fellow, Programm Naher Osten und Nordafrika

Fachgebiete

  • Islamische Bewegungen
  • Demokratisierung und politische Ökonomie des Mittleren Ostens

Sprachen

Englisch, Französisch

Kontakt

E-Mail: houdaiby@af.dgap.org

PRAKTIKUMSANFRAGEN

Bei Interesse an einem Praktikum im Programm Naher Osten und Nordafrika wenden Sie sich bitte an Laura Lale Kabis-Kechrid: kabis@dgap.org.

Ibrahim El Houdaiby ist Politikwissenschaftler und Publizist. Zuvor arbeitete er als Forscher bei der House of Wisdom Foundation for Strategic Studies in Kairo. Er ist Kolumnist für die arabische Tageszeitung Al-Shorouk und die englischsprachige Webseite Al-Ahram Online.

Er studierte Politikwissenschaften und Entwicklungspolitik an der American University in Cairo, sowie Islamische Studien und Scharia am High Institute of Islamic Studies. Derzeit dissertiert er an der Fakultät für Arabistik, Afrikanistik und Südasienstudien an der Columbia University in New York. Abschlüsse: Bachelor of Arts (B.A.), Master of Arts (M.A.)

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Das ägyptische Interregnum
Der hohe Preis politischer Unterdrückung
von Ibrahim El Houdaiby
DGAPkompakt 6, 16. Februar 2016, 6 S. (in englischer Sprache)
Das ägyptische Interregnum
Fünf Jahre nach der Amtsenthebung Hosni Mubaraks ist die Allianz hinter Abdel Fattah al-Sissi extrem fragil. Aus Mangel an übergeordneten Zielen erlebt Ägyptens Staatsapparat derzeit ein beispielloses Ausmaß an Zersplitterung, Zwietracht und Rechtsverstößen. Während das Regime bekundet, seine Politik der „Stabilität“, des „Staatsaufbaus“ und des kompromisslosen „Kriegs gegen den Terror“ fortführen zu müssen, scheinen nur zwei Ausgänge möglich: völliger Zusammenbruch oder langsamer Zerfall.
Kategorie: Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Ägypten, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Nach der Krise
Wege zu einer Schlichtung in Ägypten
von Ibrahim El Houdaiby
DGAPkompakt 9, 12. Juni 2014 (in englischer Sprache)
Nach der Krise
Ägypten hat mit der Wahl eines neuen Präsidenten einen weiteren Meilenstein des politischen Wandels erreicht, doch Demokratie und Frieden bleiben in weiter Ferne. Die Wahl des ehemaligen Verteidigungsministers Abdel Fattah al-Sissi wird die politische Krise wahrscheinlich verschärfen, da die Muslimbruderschaft ihn für die Massaker des Vorjahres verantwortlich macht.
Kategorie: Innere Konflikte, Ägypten
Islamisten nicht isolieren
Barrieren für eine echte Teilnahme am politischen Prozess müssen sinken
von Ibrahim El Houdaiby
Internationale Politik 2, März/April 2014, S. 15-21
Islamisten nicht isolieren
Der Arabische Frühling hat Islamisten die Teilhabe an der Macht ermöglicht. Doch fehlt ihnen die nötige Kompetenz, und seit dem Sturz Mursis sind sie auf dem gefährlichen Weg in die Isolation. Nötig wären eine kluge Einbindung, die es Islamisten erlaubt, beispielsweise auf lokaler Ebene Regierungserfahrung zu sammeln, und eine Übergangsjustiz.
Kategorie: Politisches System, Religion, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Islamische Welt, Ägypten, Tunesien
„Es fehlt an politischer Substanz“
Ist der politische Islam regierungsfähig? Und hat der Nationalstaat Zukunft?
von Ibrahim El Houdaiby
Internationale Politik 1, Januar/ Februar 2013, Seite 20-24
„Es fehlt an politischer Substanz“
Ein halbes Jahr nach der Wahl Mohammed Mursis zum ägyptischen Präsidenten wachsen die Zweifel an der Regierungsfähigkeit der Muslimbrüder. Mit Recht, erklärt der ehemalige Muslimbruder Ibrahim El-Houdaiby im IP-Interview: Ein Konzept ist bislang ebenso wenig zu erkennen wie eine Vorstellung davon, welche Rolle der Islam im öffentlichen Leben spielen soll.
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