Stabil instabil
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Putins Wiederwahl wird den gesellschaftlichen Wandel nicht aufhalten

22. February 2018 - 0:00 | von Dr. Stefan Meister | Russische Föderation, Wahlen

Seit 18 Jahren regiert Wladimir Putin Russland: Eine ganze Generation junger Erwachsener kennt nur ihn als nationale Integrationsfigur. Gerade diese Generation aber hat Putin abgehängt, indem er sich immer mehr als Führungsfigur der konservativen, vor allem kleinstädtischen und ländlichen Mehrheit positioniert hat. Den gesellschaftlichen Wandel wird er damit nicht stoppen können – und auf ihn sollte der Westen setzen.

Publikationen

  • Putins schöne neue Weltordnung gewinnt mehr und mehr an Realität

    von Dr. Stefan Meister | Russische Föderation
    Dieser Text ist zuerst als Gastkommentar in der NZZ erschienen, 2. Februar 2018.

    Als klarer Underdog angetreten, lässt Wladimir Putin den Westen immer öfter nach seinen Ideen von Weltordnung tanzen. Wo Demokratien mit Situationen hadern und um Entscheidungen ringen, spielt er geschickt die Stärke der Macht aus.

  • Die Lage im ukrainisch kontrollierten Teil des Donbass

    Wilfried Jilge zu zivilgesellschaftlichem Aufbruch und dem Fortbestehen alter Klans

    von Wilfried Jilge | Ukraine

    Eine aktive Zivilgesellschaft bemüht sich im staatlich kontrollierten Teil des Donbass um mehr Demokratie, auch im wichtigen „Chemiedreieck“ unweit der Kontaktlinie. Gleichzeitig dominieren dort noch die alten politischen Klans, deren Kollaboration mit den prorussischen Separatisten häufig straflos bleibt. Zusammen mit Korruption und einer schwachen Wirtschaft untergräbt dies das Vertrauen der Bevölkerung in den Staat und in neue, aus dem Maidan hervorgegangene politische Kräfte.

  • Eastern Voices: Is the West Listening?

    Einleitung aus der DGAP-Gemeinschaftspublikation Eastern Voices: Europe’s East Faces an Unsettled West

    von Daniel Hamilton, Dr. Stefan Meister | Russische Föderation, Internationale Politik/Beziehungen
    Eastern Voices: Europe’s East Faces an Unsettled West, Center for Transatlantic Relations, Paul H. Nitze School of Advanced International Studies, Johns Hopkins University and the German Council on Foreign Relations/ Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, 2017, 209 S. Diese Publikation entstand mit großzügiger Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

    Eastern Voices: Is the West Listening?

    Der anhaltende Krisenmodus in den Beziehungen zwischen Russland und dem Westen ist zur neuen Normalität geworden, der Krieg in der Ostukraine befindet sich bereits im dritten Jahr. Die neue Gemeinschaftspublikation der DGAP und des Center for Transatlantic Relations der Johns Hopkins University untersucht die Lage mit Sicht auf die gemeinsamen Nachbarstaaten. Lesen Sie hier die Einleitung und Zusammenfassung des Buches. Dieses entstand mit großzügiger Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Veranstaltungen

Russland und der Westen
Ein Sicherheitsdilemma in der multipolaren Weltordnung
27.11.2017 | 18:00 - 20:00 | DGAP | Russische Föderation, Internationale Politik/Beziehungen
Russland und der Westen
Gegensätzliche Narrative über Geopolitik und Weltordnung verursachen ein Sicherheits- und Kommunikationsdilemma zwischen Russland und dem Westen. Dies sagten internationale ExpertInnen auf einer öffentlichen Panel-Diskussion in Berlin und diskutierten, wie ein kurz- und mittelfristiger Modus Vivendi mit Russland aussehen könnte. Die Konferenz bildete den Abschluss einer Serie von Treffen der „Strategy Group Russia/Eastern Partnership“, ausgerichtet vom Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien der DGAP.
Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen, Russische Föderation
Wie stabil ist der ukrainische Donbass?
17.10.2017 | 09:00 - 10:30 | DGAP
Neue Studie zu den Russland-Sanktionen
Die Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft werden überschätzt
26.06.2017 | 10:00 - 12:30 | DGAP | Russische Föderation, Sanktionen
Neue Studie zu den Russland-Sanktionen
Die EU hat das Sanktionspaket gegen Russland verlängert. Gleichzeitig geht die Debatte um die Auswirkung der Sanktionen auf die russische Politik und deutsche Unternehmen weiter. In der DGAP stellte Berlin Economics eine neue Studie vor, die sich mit den tatsächlichen Auswirkungen der Sanktionen auf die deutsche Wirtschaft befasst.
Kategorie: Sanktionen, Russische Föderation
Veranstaltungen
Programme zum Schwerpunkt
  • Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien

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