Iran-Abkommen ohne die USA
Iran-Abkommen ohne die USA

Europa betreibt Schadensbegrenzung

9. May 2018 - 0:00 | von Dr. Henning Riecke

Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran macht eine schwierige Situation noch schwieriger. Das Ziel der USA, den Iran durch Sanktionen zu isolieren, spaltet den Westen und wird im Iran zu Verhärtung führen. Europas Interessen sind durch die drohende Instabilität direkt in Gefahr. Die Europäer müssen den USA Paroli bieten, das Abkommen am Leben und den Iran bei der Stange halten – und Amerika trotzdem einbinden.

Publikationen

  • These von „einem Volk“

    In seinen Reden zeigt Putin, was er von der Unabhängigkeit der Nachbarländer hält

    von Wilfried Jilge | Russische Föderation
    Der Text ist bei Focus Online am 24 April 2018 erschienen.

    Seit der Annexion der Krim herrscht in vielen Ländern an Russlands Grenze die Angst, dass ihnen ein ähnliches Schicksal drohen könnte. Hört man bei den Reden von Russlands Präsident Putin genauer hin, ist die Angst nicht ganz unbegründet: Putin sieht die Russen als geteiltes Volk.

  • In der Eskalationsspirale

    Russland und der Westen nach der Wahl

    von Dr. Stefan Meister, Sarah Pagung, Wilfried Jilge | Russische Föderation, Wahlen
    DGAPkompakt 7, 28. März 2018, 11 S.

    In der Eskalationsspirale

    Russlands Präsident Putin ist seit seiner Wiederwahl gestärkt. In den Beziehungen Russlands zum Westen ist daher auf Entspannung kaum zu hoffen. Die Eskalationsspirale, zuletzt angeheizt durch den Anschlag auf den früheren Doppelagenten Skripal, wird sich weiterdrehen. DGAP-Experten skizzieren in diesem DGAPkompakt, wie sich die russischen Beziehungen zu Deutschland, EU und USA sowie im Konfliktthema Ukraine fortentwickeln werden, welchen Dynamiken sie unterliegen und wie der Westen reagieren sollte.

  • Der Geschichtenerzähler

    Um Moskaus Macht auszudehnen, beschwört Putin eine „russische Welt“ jenseits nationaler Grenzen

    von Wilfried Jilge | Russische Föderation, Wahlen
    DGAPstandpunkt 8, 2018, 2 S.

    Der Geschichtenerzähler

    Wladimir Putin tritt seine vierte Amtszeit als russischer Präsident an, hat aber Russland wirtschaftlich und innenpolitisch bisher wenig vorangebracht. So baut er zunehmend auf außenpolitisches Prestige und eine Legendenbildung, um seine Macht im Land und darüber hinaus zu stärken. Indem er eine „russische, orthodoxe Welt“ jenseits von Ländergrenzen projiziert, nivelliert er die Unabhängigkeit der Nachbarländer, insbesondere der Ukraine. Deren Stabilisierung wäre für ihn sogar gefährlich.

Veranstaltungen

Buchpräsentation: Neues Great Game – Eurasien zwischen Ost und West
07.05.2018 | 18:00 - 19:30 | DGAP | Eurasia
Kategorie: Eurasia
The Dawn of Eurasia
On the Trail of the New World Order
26.03.2018 | 12:00 - 13:30 | DGAP | Eurasia
Kategorie: Eurasia
Russia after the Presidential Elections
Implications for Russia, the EU and the US
20.03.2018 | 12:30 - 14:00 | DGAP | Russische Föderation, Wahlen
Kategorie: Wahlen, Russische Föderation
Veranstaltungen
Programme zum Schwerpunkt
  • Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien

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