Die Außenpolitik von Jacques Chirac

Oder: Frankreich ohne Überraschungen

4. November 2007 - 0:00 | von Christian Lequesne

DGAPanalyse Frankreich 2, 05.11.2007, 13 S.

Kategorie: Europäische Union, EU-Verträge, Politische Kultur, Politische Partizipation, Internationale Politik/Beziehungen, Frankreich

In der zwölfjährigen Präsidentschaft von Jacques Chirac (1995–2007) sucht man vergeblich nach klaren Linien in der Europa-Politik: Derselbe Politiker, der in den siebziger Jahren zum Boykott der Wahlen zum Europäischen Parlament aufgerufen hatte, unterstützte 1992 den Vertrag von Maastricht und einige Jahre später das europäische Verfassungsprojekt. So fällt die außenpolitische Bilanz von Chirac durchwachsen aus: eine Politik ohne neue Konturen und ohne Überraschungen.

 
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