Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik

DGAP-Jahrbuch Internationale Politik, Band 27

31. May 2008 - 0:00 | von Josef Braml, Karl Kaiser, Hanns W. Maull, Eberhard Sandschneider, Klaus-Werner Schatz

Oldenbourg-Verlag, 2008, 439 S.

Kategorie: Klima- und Energiepolitik, Rohstoffe & Energie

Dieser Band hat nichts an Aktualität eingebüßt. Seit seiner Publikation wurden die Empfehlungen in zahlreichen Veranstaltungen und Fachzeitschriften besprochen. So konnte mit Bundestagsabgeordneten eine parteiübergreifende öffentliche Debatte angestoßen werden, um Energiesicherheit als wirtschaftliche, menschenrechtliche, umwelt- und sicherheitspolitische Aufgabe zu begreifen, die nur im internationalen Rahmen zu bewältigen ist.

Präsentationen

16. Oktober 2008 im Deutschen Bundestag: Gedankenaustausch mit den energie- und außenpolitischen Sprechern der im Bundestag vertretenen Fraktionen

11. Dezember 2008 im Universitätsclub Bonn: in Zusammenarbeit mit dem DGAP-Forum NRW, dem DAAD, Wirtschaftsforschungsinstituten und Vertretern der Energieindustrie (EON-AG, Bundesverband Erneuerbare Energien e.V.)

16. Juni 2009 in der Heinrich-Böll-Stiftung: Dr. Josef Braml, Mitherausgeber und Redakteur des DGAP-Jahrbuchs, diskutierte mit dem Vorstand der HBS, Ralf Fücks, und dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, MdB Jürgen Trittin, die Empfehlungen des DGAP-Jahrbuchs „Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik“.

10. August 2009 im Bildungswerk Hannover der Konrad-Adenauer-Stiftung: Dr. Josef Braml diskutierte mit MdB Eckart von Klaeden, Außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Michael Straub von der Desertec Foundation die Empfehlungen des aktuellen DGAP-Jahrbuchs „Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik“.

29. April 2010 im Forum NRW der DGAP: Mit dem außen- und sicherheitspolitischen Berater der Bundeskanzlerin Dr. Christoph Heusgen und Enno Harks, Senior Political Advisor Russia/CIS der Deutschen BP AG, diskutierte Jahrbuch-Redakteur Dr. Josef Braml die Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur „Weltverträglichen Energiesicherheitspolitik“.

Rezensionen und Reaktionen

Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier: „Für uns ist das Ansporn, unsere energie- und klimapolitischen Anstrengungen weiter zu verstärken, im Innern genauso wie in der EU und auf globaler Ebene. Dass hier noch einiges an Wegstrecke vor uns liegt, zeigen die zahlreichen, hochwertigen Beiträge des vorliegenden Bandes. Ich bin sicher, dass deren Qualität und thematische Breite die energie- und klimapolitische Debatte in Deutschland bereichern und damit auch der Politik neue Impulse geben werden.“

Think Tank Alert 06/2008: „Das neukonzeptionierte ‚Jahrbuch Internationale Politik’ der DGAP bietet einen umfassenden Blick auf das Thema ‚Energiesicherheitspolitik’, der kaum eine Frage offen lässt. Seine besondere Bedeutung erlangt das Jahrbuch jedoch durch die Verbindung wissenschaftlicher Analysen mit politischen Beurteilungen durch die entsprechenden Akteure in den Bundesministerien sowie im Bundestag.“ Weiter lesen

Internationales Magazin für Sicherheit, 4/2008: „Das neu konzipierte Standardwerk der internationalen Politik bietet eine systematisch-vergleichende Analyse eines aktuellen Themas: Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik.“

Dr. Herbert Walter, Vorsitzender des Vorstands der Dresdner Bank: „Die Lektüre dieses überaus gelungenen Jahrbuchs zur weltverträglichen Energiesicherheitspolitik ist sehr zu empfehlen. Dass die DGAP mit diesem Themenfeld ‚ins Schwarze’ getroffen hat, können wir buchstäblich täglich in der Presse lesen. Das Jahrbuch wird sicherlich einen wertvollen Beitrag für den Gedankenaustausch zwischen Entscheidungsträgern an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft leisten. [...] Das neue Konzept des Jahrbuchs hat den Nachweis seiner Richtigkeit bereits erbracht.“

Prof. Dr. Heinrich Vogel, ehem. Direktor des Instituts für ostwissenschaftliche und internationale Studien in Köln, in: Internationale Politik, Januar 2009: „Wer eine Enzyklopädie von zeitlich begrenzter Relevanz erwartet, wird angenehm enttäuscht. Herausgeber und Redaktion bieten eine überzeugende Mischung systematischer und regionaler Fragestellungen, sorgfältige Ausdifferenzierung der Themen, kompetente Autoren und eine straffe Zusammenfassung der Ergebnisse. Grundlegende Statistiken und Karten sind in den Beiträgen enthalten. Diese Konzeption ermöglicht eine eindrucksvolle multidisziplinäre Zusammenschau der funktionalen Zusammenhänge, regionaler Besonderheiten und der technologischen Aspekte des Themas. [...] Mit seiner imponierenden Fülle an Fakten und Argumenten und seiner schonungslosen Analyse wird das neue Jahrbuch Internationale Politik zum dringlichen Plädoyer für beschleunigtes Handeln. Es bietet nicht nur Analysen des bisherigen Scheiterns und der ungelösten Probleme, es zeigt auch Ansatzpunkte für die Auflösung mittel- bis langfristiger weltpolitischer Dilemmata auf, die sich aus der Umsetzung einer nachhaltigen Ressourcensicherung ergeben.“ Weiter lesen

Hans Wassmund in der Fachzeitschrift „Neue Politische Literatur“, 53. Jg. / 2008, S. 435-436: „So viel Neuerung war nie: Fünfzig Jahre nachdem das erste chronologisch-geographisch angelegte Jahrbuch ‚Internationale Politik‘ erschienen ist, tritt die DGAP mit einem völlig neu konzipieren Werk an die Öffentlichkeit. [...] Statt der weltpolitischen Rückschau soll nun ein zentrales Politikfeld der Gegenwart inklusive seiner Zukunftsdimensionen in der Vielfalt seiner Ebenen kritisch analysiert werden. [...] Mit welch‘ komplexen Problemen und fundamentalen Herausforderungen die bereits im Titel angekündigte ‚weltverträgliche Energiesicherheitspolitik‘ jetzt und in Zukunft konfrontiert ist und welche Handlungsstrategien Erfolge bringen könnten, wird in diesem originell konzipierten Jahrbuch überzeugend und umfassend deutlich gemacht.“

Arne H. Schröer in "Sicherheit und Frieden" (Nomos-Verlag), 27. Jg., 4/2009, S. 281-284. „Das neu konzipierte ‚Jahrbuch Internationale Politik‘ der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) ist erstmals systematisch-themenfokussiert aufgebaut und versteht sich explizit als Beitrag zur Förderung des Austauschs zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit. [...] Die einheitliche Binnenstruktur der Beiträge ermöglicht dabei eine direkte und gute Vergleichbarkeit der Staaten untereinander. [...] Im Ergebnis haben Herausgeber und Redaktion unter der Leitung von Josef Braml vorbildlich gearbeitet und den bisher überzeugendsten deutschsprachigen Sammelband zur Energiesicherheit vorgelegt. Die durchweg kompetenten Autoren präsentieren eine imponierende Dichte an Fakten und Argumenten bei der Untersuchung nationaler und internationaler Maßnahmen zur Stärkung der Energiesicherheit. [...] Das ‚Jahrbuch Internationale Politik‘ bietet damit einen hervorragenden Überblick über die Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen von Energiesicherheit.“

Dr. Patrick Keller, Koordinator Außen- und Sicherheitspolitik der Konrad-Adenauer-Stiftung in "Politische Studien", Februar 2009: „Es ist ein besonderes Verdienst der DGAP, als Forum für den Austausch zwischen politischen Entscheidungsträgern, Wissenschaftlern und Politikberatern in Erscheinung zu treten. Denn gerade in Zeiten, in denen die Wissenschaft von der Internationalen Politik an vielen Universitäten um ihr Überleben kämpft und sich zudem durch ihr Fremdeln mit der politischen Wirklichkeit selbst marginalisiert, fehlt es an Institutionen, die den stetig steigenden Bedarf an außenpolitischen Ideen auf Basis gründlicher Reflexion und praxisnaher Erfahrung decken können. Das neue Jahrbuch ist ein eindrucksvoller Fingerzeig, wie die wissenschaftliche Politikberatung und der außenpolitische Dialog in Deutschland zukunftsfähig gemacht werden können.“

Kontakt

Dr. Josef Braml, Mitherausgeber und Redakteur, E-Mail: braml@dgap.org, Tel.: +49 (0)30 25 42 31-12

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