26. April 2021

Cathryn Clüver Ashbrook neue Direktorin der DGAP

Die deutsch-amerikanische Politologin Cathryn Clüver Ashbrook übernimmt am 15. Juni 2021 das Amt der Direktorin und CEO der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Damit tritt sie die Nachfolge von Daniela Schwarzer an.

Cathryn Clüver Ashbrook ist Mitgründerin und seit zehn Jahren Geschäftsführerin des Future of Diplomacy-Projekts an der Harvard Kennedy School in Cambridge, Massachusetts, das sich sowohl durch Forschungsarbeit von international führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Diplomatie als auch durch Lehre in Konfliktforschung und -prävention den außenpolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts widmet. Seit 2018 leitet sie zudem ebenfalls ein Forschungsprogramm zu Europa und den transatlantischen Beziehungen. Zuvor war sie im Management-Board des European Policy Centre (EPC) in Brüssel und bei Roland Berger als Journalistin und Beraterin u.a. in Frankreich und China tätig. Ihre Karriere begann sie als Fernsehjournalistin bei CNN International in Atlanta und London.  

Sie publiziert und kommentiert in internationalen Medien wie den New York Times und der Washington Post sowie in deutschen Leitmedien zu den transatlantischen Beziehungen – insbesondere zu Handels- und Sicherheitspolitik –, sowie zu deutscher Außen- und Digitalpolitik und berät Außenministerien in Europa und Südamerika zu ihrer Digitalstrategie.

DGAP-Präsident Tom Enders erklärt: „Unter Cathryn Clüver Ashbrooks Führung wird die DGAP den eingeschlagenen Weg der Modernisierung entschlossen fortsetzen; thematisch, inhaltlich und organisatorisch warten eine Reihe spannender Projekte.”

Clüver Ashbrook sagt: „Deutschland muss sich in einer sich rapide ändernden internationalen Weltordnung neue, kritische Fragen zur eigenen Positionierung stellen. Dabei spielt die DGAP eine wichtige Rolle – durch exzellente, strategisch-relevante Forschungsarbeit und Beratung in Berlin zu den Kernthemen der Zukunft, durch internationale Zusammenarbeit, aber auch durch die Präsenz im Land durch die Regionalforen, die ein Alleinstellungsmerkmal der DGAP sind. Außenpolitik muss in die breitere Öffentlichkeit getragen werden. Nur im Dialog lassen sich diese Fragen nachhaltig beantworten.”

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