Cyber-Attacken, Trolle und Fake News

Wie können wir die Software unserer Demokratie im Wahljahr stärken?

24.05.2017 | 15:00 - 20:00 | DGAP Berlin | Nur für geladene Gäste

Kategorie: Medien/Information

Nach den Berichten, Hackerangriffe und Social Bots hätten den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen beeinflusst, ist auch in Deutschland die Angst groß, internationale Akteure könnten den politischen Wettbewerb im Vorfeld der Bundestagswahl verfälschen und sich auf die Wahlergebnisse auswirken.

© Teresa Spancken/Stiftung Mercator

Am 24. Mai kamen in der DGAP 36 Personen aus unterschiedlichen Berufs- und Altersgruppen für einen „Open Situation Room“ zusammen, um in einem parcours-ähnlichen, moderierten Brainstorming Ideen für den Umgang mit Cyberattacken, Trollen und Fake News im Wahljahr zu entwickeln. Inputgeberin und Empfängerin der Vorschläge war Ulrike Demmer, stellvertretende Regierungssprecherin und stellvertretende Leiterin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung.

Der OSR ist als zeitgenössische Interpretation des ursprünglichen „Situation Rooms“ zu verstehen, das John F. Kennedy 1962 als Abspracheformat für akute Krisensituationen geschaffen hat. Während sich im Situation Room die Experten einer Regierung versammeln, mischen sich diese im Open Situation Room mit externen, teils fachfremden Experten und Praktikern. Der OSR stellt deshalb eine Ergänzung klassischer Krisensitzungen dar und dient dazu, Herausforderungen der deutschen Außenpolitik mit Vertretern fachfremder Disziplinen und Sichtweisen zu diskutieren. 

Der Workshop fand in Kooperation mit der Stiftung Mercator statt. Den Bericht zur Veranstaltung und alle Lösungsvorschläge finden Sie hier, nähere Informationen zur Veranstaltungsreihe Open Situation Room der Stiftung Mercator finden Sie hier. Ansprechpartnerin für den Open Situation Room in der DGAP ist Claire Luzia Leifert.

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