Policy Brief

16. Mai 2017

Irans Präsidentschaftswahl

Das Nuklearabkommen polarisiert die politische Landschaft

Bei der Wahl am 19. Mai stimmen die Iraner faktisch auch über das Atomabkommen ab – denn wirtschaftliche Probleme stehen für die Bevölkerung zuvorderst und sind direkt mit der Umsetzung des Abkommens verbunden. Das Wahlergebnis ist auch für Irans internationales Auftreten entscheidend: Eine Wiederwahl des vergleichsweise moderaten Hassan Rohani würde der EU zumindest eine weitere Annäherung ermöglichen. Seine Abwahl durch einen Erzkonservativen würde das Verhältnis zu EU wie USA erschweren.

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Bibliografische Angaben

DGAPkompakt Nr. 5, 16. Mai 2017, 6 S.

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