Policy Brief

17. März 2016

Health Security: Abwarten ist keine Option

Die Gefahr durch Epidemien ist so groß, dass Sicherheits- und Gesundheitsexperten zusammenarbeiten müssen

Zwar haben einige Foren die sicherheitspolitische Betrachtung von Gesundheitsthemen schon auf die Agenda gesetzt, nichtsdestotrotz bleibt die Beziehung von Sicherheits- und Gesundheitspolitik in weiten Teilen dysfunktional. „Health Security“ bietet vielversprechende Ansätze, um globale Gesundheitsstrukturen zu verbessern. Und das ist dringend notwendig: Im hypervernetzten 21. Jahrhundert ist die Gefahr für die Stabilität von Staaten und Gesellschaften durch Epidemien so groß wie selten zuvor.

PDF

Share

Die Rückkehr der Seuchen

Gesundheitsexperten sind sich einig, dass wir nicht vor der Frage stehen, ob wir in den nächsten Jahren eine große Epidemie oder Pandemie1  erleben werden, sondern wann.2  Die Entwicklungen einer stark vernetzten Welt – wie die Fortschritte in Transport und Logistik, aber auch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und die voran­schreitende Umweltzerstörung – haben ideale Bedingun­gen für eine weite und rasche Ausbreitung von Bakterien und Viren geschaffen. Die seit den 1980er-Jahren beobachtete Rückkehr von Seuchen traf die internationale Gemeinschaft überraschend. Die 1970er-Jahre waren von der Annahme geprägt, dass aufgrund großer medizini­scher Fortschritte „das Buch der Infektionskrankheiten“3  in naher Zukunft geschlossen werden könne.4  Diesem medizinischen Optimismus setzten das Auftreten und die rasche Ausbreitung von HIV/AIDS ein jähes Ende. Heute ist die Menschheit nicht nur mit neuen tödlichen Erregern wie SARS, Vogelgrippe und Ebola konfrontiert, sondern auch mit Krankheiten, die als besiegt galten, wie Pest, Diphtherie und Cholera.5

Die Versicherheitlichung von Gesundheit

Einhergehend mit dem wachsenden Risiko von Epidemien und Pandemien sprechen Experten von der „Versicherheitlichung“ von Gesundheit und subsumieren dies unter dem Schlagwort Health Security.6  Hiermit ist im Kern die sicherheitspolitische Betrachtung von Ge­sundheitsthemen gemeint. Gesundheit wird dabei als Oberbegriff für die vielfältigen Bereiche der Gesundheits­politik verwendet: neben Prävention, Früherkennung und der schnellen Reaktion auch die Krisenbewältigung im Falle von Epidemien und Pandemien. Exemplarisch für diese Entwicklung ist, dass in diesem Jahr auch die Münchner Sicherheitskonferenz als prominentes sicher­heitspolitisches Forum das Thema globale Gesundheit auf die Agenda setzte.7  Dieses Signal ist zu begrüßen, sollte aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass die Beziehung zwischen Sicherheits- und Gesundheitspolitik alles andere als harmonisch ist.

Sicherheit und Gesundheit – eine dysfunktionale Beziehung

Experten der beiden Bereiche betrachten das jeweils an­dere Feld mit starker Skepsis. Kenneth Bernard, ehemali­ge Berater für Gesundheit und Sicherheit im Nationalen Sicherheitsrat der USA, bezeichnet diesen Zustand als die Auswirkung eines „Tribalismus“ zweier unterschiedlicher Gruppen mit unterschiedlichen „Kulturen“.8  Sicherheits­politiker und Gesundheitsexperten divergieren in ihren Prioritäten und auch ihre Sprache ist eine jeweils andere. Während das Argument, dass der empirische Nachweis des Zusammenhangs zwischen Sicherheit und Gesund­heit fehle, in beiden Lagern zu vernehmen ist, unterschei­den sich deren Gründe für die gegenseitige Ablehnung.9  So ernten Health Security-Experten bei „klassischen Sicherheitspolitikern“, die sich mit Themen wie militäri­schen Strategien, Nuklearwaffen und Rüstung befassen, oft ein müdes Lächeln. Zwar sprechen diese dem Thema eine gewisse Relevanz zu, sie bleibt jedoch rein sekun­där. Gesundheit gilt in der Sicherheitspolitik weiterhin als seichtes Thema und nicht als integraler Bestand­teil von Stabilität und Sicherheit im hypervernetzten 21. Jahrhundert.

Auf der Seite der Gesundheitsexperten werden hinge­gen die Folgen einer „Militarisierung“ von Gesundheit befürchtet. So stieß bereits der Name einer von Deutsch­land vorgeschlagenen „Weißhelm-Truppe“ aufgrund des impliziten militärischen Bezugs auf Kritik.10  Die „Medizin in Khaki“ sei ineffizient, kostenintensiv und unterminiere die politische Neutralität von humanitären Helfern, ins­besondere in jenen Gebieten, in denen keine grundlegen­de Basis für Vertrauen in staatliche Strukturen besteht.11

Gesundheit ist ein Sicherheitsthema

Kritikern des konzeptionellen Grundgedankens von Health Security, ganz gleich aus welchem Lager, muss entgegengehalten werden, dass der empirische Nachweis einer Verbindung von Gesundheit und Sicherheit sehr wohl vorliegt. Andrew Price-Smith, Experte für Health Security am Colorado College, wies in zwei umfassenden Studien eine hohe Korrelation zwischen einer großen Anzahl von Erkrankten und der Schwächung staatlicher Kapazitäten nach.12  Die Ebola-Epidemie in Westafrika rief uns erneut ins Gedächtnis, wie verheerend die Auswir­kungen von Epidemien auf staatliche Gesundheitssysteme, aber auch auf Versorgungs- und Wirtschaftssysteme sind.13

Des Weiteren werden sich jene Faktoren, die in den vergangenen Jahrzehnten für günstigere Bedingungen für die Entstehung und Ausbreitung von Pathogenen gesorgt haben, in Zukunft weiter verstärken. Der zivile Flugverkehr wächst jedes Jahr um 5 Prozent. Mehrere Tage dauernde Inkubationszeiten und immer kürzere Reisezeiten machen eine schnelle, unbemerkte Ausbrei­tung von Viren wahrscheinlicher. Das stete Bevölkerungs­wachstum sorgt dafür, dass es mehr potenzielle Wirte für Krankheitserreger gibt. Gleichzeitig erhöht die fortschrei­tende Urbanisierung die Gefahr der Übertragung durch die abnehmende räumliche Distanz zwischen den vielen Menschen auf der Welt. Die gefährlichsten Krankheiten entspringen meist dem Tierreich, wie im Fall des Ebola­virus, das aller Wahrscheinlichkeit nach von Fledermäu­sen übertragen wird. Durch Umweltzerstörung und das Vordringen des Menschen in bisher unberührte Natur­räume intensiviert sich der Kontakt zwischen Menschen und exotischen Tieren, wodurch sich die Infektionsgefahr weiter erhöht.14

Aus diesen Gründen ist stark anzunehmen, dass auch in Zukunft das Risiko von Epidemien und Pandemien weiter steigen wird und somit auch die Gefahr für staat­liche Stabilität durch eine hohe Anzahl Infizierter. Es ist Zeit für die Kritiker des Health Security-Konzepts, diese Tatsachen nicht länger zu ignorieren. Gesundheit ist ein Sicherheitsthema.

Health Security als Chance für bessere globale Gesundheitsstrukturen

Befürchtungen, die Gesundheitsexperten angesichts eines sicherheitspolitischen Blickwinkels auf ihre The­men zum Ausdruck bringen, kann erwidert werden, dass Health Security auch große Chancen für die Verbesse­rung von Gesundheitspolitiken bereithält. Strategien und Prinzipien aus dem militärischen Bereich sollten nicht gleich verworfen werden, nur weil sie ihren Ursprung im Militärischen haben. Ideen, wie eine einsatzbereite Reser­ve aus medizinischem Personal und Logistikern aufzu­bauen oder Pandemie-Übungen durchzuführen, können die Vorbereitung auf künftige Gesundheitskrisen verbes­sern. Auch der Einsatz von Militär in Epidemiegebieten sollte nicht reflexhaft ausgeschlossen werden, denn die strengen Befehlsketten und die großen Ressourcen des Militärs können sich als vorteilhaft im Kampf gegen In­fektionskrankheiten erweisen.15  Im Bereich Impfstoffent­wicklung gibt es insbesondere durch die amerikanische militärische Forschung wichtige Ergebnisse, die auch zivil genutzt werden können. So konnte während der Ebola-Krise auf Ergebnisse in der Impfstoffentwicklung zurückgegriffen werden, welche die Medizinische For­schungseinrichtung der US-Armee für Infektionskrank­heiten (USAMRIID) im Zuge der Einstufung von Ebola als potenziellem Biokampfstoff entwickelte.16  Die Versi­cherheitlichung von Gesundheit darf nicht gedankenlos vorangetrieben werden, sondern bedarf kluger Reflexi­on. Aber die derzeitige reflexartige Aversion gegen jedwede Integration von militärischen Elementen verhindert die Erarbeitung effektiver Lösungsansätze.

Keine Zeit zu verlieren

Der Tribalismus zwischen Gesundheit und Sicherheit mag eine politische „Kinderkrankheit“ sein, die ohnehin von der Realität eingeholt werden wird. Schließlich handelt es sich bei der Versicherheitlichung von Gesundheit um eine vergleichsweise junge Entwicklung. Professor Stefan Elbe, der an der Universität von Sussex zu Health Security forscht, nennt drei wesentliche Gesundheitskrisen, die in einem relativ kurzen Zeitraum die sicherheitspolitische Betrachtung von Gesundheit haben entstehen lassen. Im Anfangsstadium prägte die drastische Ausbreitung von HIV/AIDS die Domäne: Die Sitzung des UN-Sicherheits­rats vom 10. Januar 2000 zu HIV/AIDS als gesundheits­politischer Dimension der Bedrohung von Frieden und Sicherheit ist von zentraler Bedeutung für die Fusion der beiden Schulen. Als zweites Ereignis nennt Elbe den medial stark rezipierten Einsatz von Anthrax als Biowaffe in den USA im September 2001.17  Die rasante, zunächst unbemerkte Ausbreitung von SARS im Jahr 2003, welche die internationale Gemeinschaft dafür sensibilisierte, wie schnell sich Krankheiten durch die globale Vernetzung ausbreiten können, ist das dritte Ereignis, das globale Gesundheit vermehrt Aufmerksamkeit von sicherheitspo­litischen Akteuren einbrachte.18

Die Gefährdung für Frieden und Stabilität durch Pandemien ist zu groß, um passiv auf eine Überwindung der Differenzen zwischen beiden Schulen zu hoffen. Der Kampf gegen Infektionskrankheiten und die Erweiterung von Präventionsinstrumenten erfordern entschiedenes Handeln. Wie wenig die internationale Gemeinschaft ak­tuell auf Gesundheitskrisen vorbereitet ist, hat ihre stark verspätete Reaktion auf die Ebola-Krise in Westafrika gezeigt.19  Die internationale Gemeinschaft muss Epide­mien besser vermeiden, früher erkennen und effektiver bekämpfen können. Aus diesen Gründen muss Health Security mit politischem Leben gefüllt und gegenseitige Skepsis abgebaut werden.

Was zu tun ist

Relevante Ministerialapparate müssen durch die Beschäf­tigung von Health Security-Experten ihre hauseigene Expertise schärfen. Insbesondere das Kanzleramt sollte die beiden Bereiche stärker vernetzen – nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch präventiv.

Des Weiteren ist es notwendig, dass auch die politi­sche Beratung das Thema aufgreift. Ein Zentrum für Health Security in Berlin, das als Impuls- und Ideengeber fungiert, effiziente Lösungsstrategien erarbeitet und Aufmerksamkeit für die bestehenden Probleme generiert, könnte dazu beitragen, den Graben zwischen der globa­len Sicherheits- und Gesundheitspolitik zu überwinden.

Auch Hochschulen und Bildungseinrichtungen können eine stärkere Integration der beiden Bereiche fördern. Ein entsprechendes Kursangebot und eine engere Kooperation der beiden Disziplinen wären ein erster wichtiger Schritt. Begrüßenswert sind Signale wie an der Yale University, wo seit Anfang dieses Jahres die Gesundheitsexpertin Dr. Elizabeth Bradley das „Grand Strategy Program“ mit leitet, ein renommiertes Studienprogramm für Sicherheitspo­litik. Die Einrichtung eines Studiengangs, der Personal in beiden Bereichen schult, ähnlich wie es in den Feldern Gesundheit und Management mit „Public Health“ bereits geschieht, wäre eine bedeutender Schritt zur Ausbildung einer neuen Generation von Health Security-Experten.

Die vorgeschlagenen Strukturen sollten sich inhaltlich über die Erforschung des empirischen Zusammenhangs von Gesundheit und Sicherheit hinaus bewegen und den Blick ergebnisoffen auf die Untersuchung der Folgen von Versicherheitlichung richten. Auch sollte diese Entwick­lung praxisnah evaluiert werden. Zusammengenommen könnten diese Strukturen dabei helfen, Aufmerksamkeit und Unterstützung für das Thema zu generieren und eine eklatante Forschungslücke allmählich zu schließen.

Im Bereich Kommunikation ist Health Security bereits auf einem guten Weg, sollte aber weiterhin mit Nachdruck vorangetrieben werden. Richard Holbrooke, ehemaliger US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, berichtete, dass ihm im Vorfeld der historischen Sitzung des UN-Sicherheitsrats im Januar 2000 stark davon ab­geraten worden war, HIV/AIDS auf die Agenda zu setzen. Es ist entscheidend, dass Gesundheitsthemen, die eine Bedrohung für staatliche Stabilität darstellen, auch klar als solche kommuniziert werden. Gesundheitspolitiker sollten in diesem Fall die Sprache der Sicherheitspolitik übernehmen. Gleichzeitig sollte die sicherheitspoliti­sche Community das Thema Gesundheit als integralen Bestandteil von Sicherheit begreifen und aufnehmen.

Nicht nur historisch gesehen sind Infektionskrankhei­ten die häufigste Todesursache. Auch heutzutage sind sie für mehr Tote verantwortlich als alle Naturkatastrophen und Kriege summiert. Die sicherheitspolitische Betrach­tung von Gesundheit könnte einen Beitrag zum Kampf gegen künftige Epidemien leisten. Es ist deshalb an der Zeit, Health Security von Worten in Taten zu übersetzen.

  • 1Als Epidemie wird eine zeitlich und räumlich Häufung des Auftretens einer Infektionskrank­heit bezeichnet. Um eine Pandemie hingegen handelt es sich, wenn die Ausbreitung räumlich unbegrenzt ist.
  • 2Mont Bozeman, The Next Pandemic: Not if, but When, in: International New York Times, 9.5.2013, <http://www.nytimes.com/2013/05/10/opinion/the-next-pandemic-is-closer-than-you-think.html?pagewanted=all&_r=1>.
  • 3Der Ausspruch „Es ist an der Zeit, das Buch der Infektionskrankheiten zu schließen“ stammt von William H. Stewart, dem höchsten amerikani­schen Gesundheitsberater, aus dem Jahr 1969.
  • 4Alexander S. Kekulé, Von Mikroben und Men­schen, Wir brauchen eine „neue“ WHO, in: Inter­nationale Politik, 4, Juli/August 2010, S. 58-61.
  • 5Stefan Engert, Sichere Gesundheit – gesunde Sicherheit: Pandemien als objektives und sub­jektives (Sicherheits-)Risiko, in: Sicherheit und Frieden, 29 (2), 2011, S. 103-109.
  • 6Jennifer Bower, Peter Chalk, The Global Threat of New and Reemerging Infectious Diseases. Recon­ciling US National Security Security and Public Health Policy, RAND, 2003.
  • 7Agenda der Münchner Sicherheitskonferenz 2016, <https://www.securityconference.de/aktivitaeten/munich-security-conference/msc-2016/agenda-und-teilnehmer/>.
  • 8Kenneth Bernards, Health and National Security: A Contemporary Collision of Cultures, in: Biose­curity and Bioterrorism: Biodefense Strategy, Practice ans Science, Nr. 2, 2013.
  • 9Alex de Waal, Militarizing Global Health, in: Boston Review, 11.11.2014, <http://bostonreview.net/world/alex-de-waal-militarizing-global-health-ebola>.
  • 10Jan-Philipp Scholz, Kommentar: Weiße Helme gegen die Katastrophe? in: Deutsche Welle, 11.4.2015, <http://www.dw.com/de/kommentar-weiße-helme-gegen-die-katastrophe/a-18373496>.
  • 11Alex de Waal, Militarizing Global Health, a.a.O. (Anm. 9).
  • 12Andrew T. Price-Smith, Contagion and Chaos. Disease, Ecology, and National Security in the Era of Globalization, Cambridge, MA 2009; Ders., The Health of Nations. Infectious Disease, Environ­mental Change and Their Effects on National Security and Development, Cambridge, MA 2001.
  • 13Vgl. UNDP, Socio-Economic Impact of Ebola in West Africa, 11.3.2015, <http://www.africa.undp.org/content/rba/en/home/library/reports/socio-economic-impact-of-the-ebola-virus-disease-in-west-africa.html>.
  • 14Stefan Engert, Sichere Gesundheit – gesunde Sicherheit, a.a.O. (Anm. 5).
  • 15Maryam Zarnegar Deloffre, Human Security, Hu­manitarian Response, and Ebola, in: Paul Gronke, The Politics and Policy of Ebola, in: Political Science & Politics, 48 (1), S. 13-14, Januar 2015.
  • 16Cheryl Pellerin, Medical Research Institute Con­tributes to Vaccine Development Effort, US De­partment of Defense, 28.10.2014, <http://www.defense.gov/News-Article-View/Article/603544>.
  • 17Von Mitte September bis November 2001 wurden in den USA Briefe mit dem tödlichen Erreger Anthrax an verschiedene Medien sowie an den amerikanischen Kongress verschickt. 22 Men­schen kamen direkt mit dem Erreger in Kontakt, wovon fünf starben. Der Anschlag gilt als größter Biowaffenanschlag in der Geschichte der USA.
  • 18Stefan Elbe, Security and Global Health: Toward the Medicalization of Insecurity, Cambridge 2010.
  • 19Volkart Wildermuth, Versagen auf vielen Ebenen in: Deutschlandfunk, 7.9.2014, <http://www.deutschlandfunk.de/ebola-epidemie-versagen-auf-vielen-ebenen.740.de.html?dram:article_id=296811>.
Bibliografische Angaben

DGAPkompakt 10, 17. März 2016, 4 S.

Themen & Regionen