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09. Mai 2022

Die Abraham-Abkommen

Zeitenwende im Nahen Osten

Am 15. September 2022 jährt sich zum zweiten Mal die Unterzeichnung der Abraham-Abkommen zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrein. Später folgten Abkommen mit Marokko und dem Sudan. Zunächst hatte keiner vermutet, dass sie eine Dynamik entfalten würden, wie es seit den Oslo-Verträgen 1993 und späteren Verhandlungen in Camp David 2000 wohl keinen anderen Vereinbarungen zwischen Israel und seinen Nachbarn gelungen ist. 

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Israels Präsident Isaac Herzog in Abu Dhabi, UAE
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Die Abkommen selbst sind sehr simpel gehalten. Dennoch stellen sie einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel gegenüber der Nahostpolitik der letzten Jahrzehnte dar. Sie erlauben eine Normalisierung der Beziehungen Israels zu seinen Nachbarstaaten, ohne dass hierfür die Gründung eines palästinensischen Staates und der Rückzug Israels aus den besetzten Gebieten verlangt wird.  

Kerstin Müller analysiert im ELNET Briefing die Bedeutung der Abkommen für den Nahen Osten und fordert Deutschland zum Umdenken auf.

 

Bibliografische Angaben

Dieses ELNET Briefing wurde ursprünglich am 9. Mai 2022 veröffentlicht. 

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