Donald Trumps neuste Eskapaden in Sachen Grönland haben seine Nacheiferer von der AfD in Erklärungsnot gebracht. Soll man den Imperialismus des US-Präsidenten anprangern, oder gilt es, alles zu vermeiden, was den großen AfD-Förderer aus Übersee erzürnen könnte? Wie Deutschlands Rechtspopulisten „ihr“ Amerika in Gestalt von Trumps MAGA-Bewegung entdeckt haben, beschreibt Prof. Marcel Lewandowsky vom Lehrstuhl für Regierungslehre und Policyforschung an der Universität Halle-Wittenberg zusammen mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Anna-Lisa Neuenfeld in der aktuellen IP. Dabei analysieren sie, wie die AfD ihre neue USA-Liebe mit der zu Wladimir Putins Russland in Einklang bringen will, werfen einen Blick auf die neuen transatlantischen Netzwerke und warnen: „Bleiben die USA auf dem autoritären Pfad und kommt es in Deutschland mittelfristig doch zu einer AfD-Regierungsbeteiligung, würde die Bundesrepublik womöglich zu einem Schlüsselspieler im Konzert illiberaler Mächte.“
Über den Griff der amerikanischen Rechten nach Europa und über die Rolle, die Deutschland dabei spielt, möchten wir mit Marcel Lewandowsky und mit Ihnen diskutieren.